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Letzte Aktualisierung: 12.03.2009
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Forschung und Entwicklung der BASF-Gruppe

Herausforderungen begegnen, Lösungen entwickeln, Zukunft gestalten

Mit unserer international und interdisziplinär aufgestellten Forschung und Entwicklung bieten wir Lösungen für viele Herausforderungen der Zukunft. Unser Wissen, unsere Produkte und Prozesse sind Innovationstreiber in fast allen Industriebranchen. Sie fördern den langfristigen Erfolg unserer Kunden. Dieser sichert wiederum unser profitables Wachstum und unseren nachhaltigen Geschäftserfolg.

Megatrends wie das rasante Bevölkerungswachstum und der steigende Energiebedarf stellen globale Herausforderungen dar, denen wir mit innovativen Lösungen und Zukunftsprojekten begegnen. Die vier globalen Technologieplattformen Polymerforschung, Forschung Wirk- und Effektstoffe, Forschung und Technologie Chemikalien sowie Forschung Pflanzenbiotechnologie bilden mit den Entwicklungseinheiten der Unternehmensbereiche unsere Wissens- und Kompetenzzentren. Die weltweit enge Vernetzung mit unseren Partnern ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für effiziente und zukunftsorientierte Forschung. Unser Netzwerk umfasst über 1.900 Kooperationen mit Universitäten, Forschungsinstituten, Start-up-Unternehmen und Industriepartnern.

Auch im Jahr 2008 haben wir unsere Aktivitäten im Bereich der Forschung und Entwicklung weiter ausgebaut. Neuartige BASF-Systeme aus Epoxidharz und Härtern der Marke Baxxodur® zum Beispiel verleihen Rotorblättern an Windkraftanlagen hohe mechanische Festigkeit und tragen dazu bei, den Herstellungsprozess um bis zu 30 % zu beschleunigen. Der erste antimikrobielle BASF-Kunststoff Luran® S BX 13042 wiederum hat eine keimtötende Wirkung, die für Krankenhausbetten, Behandlungsstühle oder Computertastaturen in Büros nützlich ist. Unser Kunststoff Ecoflex® ist biologisch abbaubar und wird in Tragetaschen, Biomüllbeuteln, Mulchfilm für die Landwirtschaft und in verschiedenen Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Trilon® M, ein Komplexbildner, kann Metalle binden und damit störende Reaktionen verhindern – Reinigungsmittel werden durch ihn hochwirksam und umweltschonend.
Mehr zu Ecoflex und zu Trilon M

Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den Segmenten (Millionen €)

Forschungskosten der Segmente (Tortendiagramm)

Weltweit waren 2008 rund 8.900 BASF-Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Wir haben in diesem Bereich 1.355 Millionen € aufgewendet im Vergleich zu 1.380 Millionen € im Jahr 2007. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds wollen wir die Aufwendungen auch 2009 auf dem hohem Niveau der vergangenen drei Jahre halten. Über ein Drittel davon fließt in Produkte und Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz sowie in Klimaschutz, Ressourcenschonung und nachwachsende Rohstoffe. 2008 haben wir zudem damit begonnen, Kriterien zu Umweltschutz und gesellschaftlicher Verantwortung in unsere Innovationsprozesse einzuführen, um so Nachhaltigkeitsaspekte noch systematischer zu berücksichtigen.

Rund 76 % der Aufwendungen lagen in der Verantwortung der Unternehmensbereiche, rund 24 % entfielen auf die Konzernforschung. Ab 2010 wollen wir allein aus Produktinnovationen jährliche Umsätze von 4 Milliarden € erzielen, 20 % davon sollen zusätzliche Umsätze sein. 2008 hat BASF weltweit 1.265 Patente angemeldet.

Die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen zur Steigerung von Effizienz und Effektivität unserer Innovationsprozesse zeigen Wirkung. So hat sich der PhaseGate-Prozess als erfolgreiches Werkzeug für Projekt- und Portfoliosteuerung etabliert. Hierbei werden Innovationsprojekte in fünf verschiedene Phasen von der Ideenfindung bis zur Markteinführung aufgeteilt. Dadurch werden Entscheidungsprozesse transparenter. In der Prozess- und Produktentwicklung erhöhen wir die Effizienz durch den verstärkten Einsatz von Hochdurchsatz-Methoden, zum Beispiel bei der Entwicklung von Katalysatoren und Formulierungen.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG


  • Aufwendungen von 1.355 Millionen € im Jahr 2008
  • Über 1.900 Kooperationen mit Universitäten, Forschungsinstituten und Industriepartnern
  • Ab 2010 jährliche Umsätze von 4 Milliarden € aus Produktinnovationen, 20 % davon zusätzlicher Umsatz
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