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10. Mär. 2011
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Verantwortung für Mitarbeiter – globale Standards

Arbeits- und Sozialstandards

  • Nationales Recht und Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation als Mindestanforderung
  • Einhalten der Selbstverpflichtung wird durch globales Monitoringsystem überprüft
  • Arbeitsbedingungen im Einklang mit ILO-Konventionen und Deklarationen, OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen sowie mit lokalen Bedingungen wie Industriestandards

Mehr zu Arbeits- und Sozialstandards unter Unsere Werte und weltweite Standards

Es ist Grundlage unserer sozialen Verantwortung, dass wir nationales Recht und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einhalten. Darüber hinaus streben wir an, dass unsere Arbeitsbedingungen weltweit im Einklang mit unseren Selbstverpflichtungen und den einschlägigen ILO-Konventionen stehen. Die Einhaltung unserer Selbstverpflichtungen überprüfen wir über ein gruppenweit implementiertes Monitoringsystem. Es besteht aus drei zentralen Instrumenten:

  • den Compliance-Hotlines,
  • der jährlichen Umfrage bei unseren Gruppengesellschaften, um die dort geltenden Arbeitsbedingungen zu überprüfen,
  • dem intensiven Dialog mit unseren Stakeholdern, wie Arbeitnehmervertretungen oder internationalen Organisationen.

Im Jahr 2010 erhielten wir 59 Anrufe zu Arbeits- und Sozialstandards bei den Compliance-Hotlines. 11 davon hatten nachweisbare Defizite zum Gegenstand. Mit den Ergebnissen der Umfrage können wir für 2010 Aussagen über 100 % unserer Mitarbeiter (Datenbasis ohne Cognis) treffen. Ergeben sich bei der Auswertung Hinweise darauf, dass unsere Selbstverpflichtungen unzureichend umgesetzt werden, gehen wir diesen Hinweisen nach und leiten Abhilfemaßnahmen ein.

In einem Pilotprojekt in Europa untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Wettbewerbsfaktoren, international anerkannten Standards und kulturellen Gegebenheiten.

In Brasilien wurde bei der OECD-Kontaktstelle eine Beschwerde gegen BASF eingereicht mit dem Vorwurf, gegen das Recht auf Versammlungsfreiheit und Kollektivverhandlungen verstoßen zu haben. Nach internen Prüfungen wurde ein Verstoß gegen die OECD-Leitsätze nicht festgestellt. Die Beurteilung unserer Gegendarstellung durch die Kontaktstelle steht noch aus.

Um Nachwuchsführungskräfte frühzeitig für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, haben wir in Südamerika ein „Virtual Sustainability Team“ eingesetzt. Derzeit 39 Mitglieder investieren zwei Jahre lang 10 % ihrer Arbeitszeit, um unsere Nachhaltigkeitsstrategie zu implementieren.

Mit unseren deutschen Arbeitnehmervertretern diskutieren wir in den sogenannten „Wittenberg-Dialogen“ den Ethik-Kodex, der die Stärkung der sozialen Marktwirtschaft und verantwortliches Handeln zum Inhalt hat. BASF hat das „Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft“ mitinitiiert und unterzeichnet. Wir verpflichten uns zu einer sowohl erfolgs- als auch werteorientierten Führung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft. Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

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Abfrage der ILO-Kernarbeitsnormen 2010 1

 

 

Prozess implementiert

Effektivität des Prozesses

1

Datenbasis ohne Cognis

2

Weniger als 1 % unserer Mitarbeiter sind in Staaten tätig, in denen das Recht auf Versammlungsfreiheit und Kollektivverhandlungen grundsätzlich durch nationales Recht eingeschränkt ist.

Verhinderung von Kinderarbeit

100 %

Prüfung des Alters des Mitarbeiters bei Anstellung

100 %

Mitarbeiter über 15 Jahre bei Anstellung

Verhinderung von Zwangsarbeit

100 %

Arbeitsvertrag basiert auf freiwilliger Zustimmung des Mitarbeiters

100 %

Recht der Mitarbeiter auf einseitige Kündigung des Arbeitsvertrages

Verhinderung von Diskriminierung

100 %

Personalmaßnahmen basieren auf objektiven Kriterien

 

2010 erhielten wir 43 Anrufe zu Diskriminierung. In 11 Fällen wurde Fehlverhalten nachgewiesen.

Recht der Mitarbeiter auf Versammlungsfreiheit

100 % 2

Keine Maßnahmen der Gesellschaft zur grundlegenden Einschränkung der Versammlungsfreiheit

92 %

Mitarbeiter beschäftigt bei einer Gesellschaft, in der eine Arbeitnehmervertretung existiert

Recht der Mitarbeiter auf Kollektivverhandlungen

100 % 2

Keine Maßnahmen der Gesellschaft zur grundlegenden Einschränkung von Kollektivverhandlungen

89 %

Mitarbeiter beschäftigt bei einer Gesellschaft, in der eine Arbeitnehmervertretung existiert und die Arbeitsbedingungen auf einem Kollektivvertrag basieren