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1. März 2012
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7 – Sonstige betriebliche Aufwendungen

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Millionen €

2011

2010

Restrukturierungsmaßnahmen

233

276

Umweltschutz- und Sicherheitsmaßnahmen, Abbruch-, Entsorgungs- und nicht aktivierungspflichtige Planungskosten für Investitionsprojekte

203

98

Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

366

247

Gestehungskosten der nicht betriebstypischen sonstigen Geschäfte

220

180

Aufwendungen aus Fremdwährungs- und Sicherungsgeschäften sowie aus Marktbewertung

399

601

Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen

56

63

Verluste aus Anlagenabgängen und Devestitionen

40

24

Aufwand für die Exploration von Öl und Gas

184

190

Aufwand aus der Zuführung von Wertberichtigungen auf betriebsbedingte Forderungen

124

107

Aufwand aus Verbrauch von zu Marktwerten bewerteten Vorräten und Ausbuchung nicht verwertbarer Vorräte

233

188

Sonstige

632

638

 

2.690

2.612

Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen ergaben sich im Jahr 2011 im Wesentlichen durch die Cognis-Integration in Höhe von 157 Millionen € sowie durch Restrukturierungen im Bereich Construction Chemicals an mehreren Standorten in Höhe von 13 Millionen €. Im Jahr 2010 betrafen die Aufwendungen vor allem die Ciba-Integration in Höhe von 113 Millionen €, den Standort Grenzach in Höhe von 24 Millionen € und in geringem Maße die Cognis-Integration.

Weitere Aufwendungen ergaben sich aus Umweltschutz- und Sicherheitsmaßnahmen, Abbruch- und Entsorgungsmaßnahmen sowie aus der Vorbereitung von Investitionsprojekten, soweit die Voraussetzungen für eine Aktivierung nach IFRS nicht vorlagen. Im Jahr 2011 wurden für die Bildung von Rückstellungen zur Beseitigung von Deponien an verschiedenen Standorten 50 Millionen € aufgewendet. Daneben ergaben sich Aufwendungen für Abbruch- und Entsorgungsmaßnahmen am Standort Ludwigshafen in Höhe von 60 Millionen €.

Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen ergaben sich in Höhe von 79 Millionen € für das zur Veräußerung vorgesehene Geschäft mit Bautenanstrichmitteln der Relius und in Höhe von 83 Millionen € für Sachanlagevermögen im Bereich Petrochemicals am Standort Port Arthur/Texas. Im Jahr 2011 ergaben sich außerdem Wertminderungen in Höhe von 46 Millionen € auf im Zuge der Cognis-Akquisition übernommene Vermögenswerte sowie in Höhe von 54 Millionen € für Sachanlagen des Bereichs Paper Chemicals an einem Standort in den USA. Weitere Wertminderungen wurden auf Sachanlagen des restrukturierten Standorts Grenzach in Höhe von 14 Millionen € im Jahr 2011 und 40 Millionen € im Jahr 2010 vorgenommen. Im Jahr 2010 wurde unter anderem eine Wertminderung in Höhe von 96 Millionen € auf Sachanlagen und Konzessionen für die Öl- und Gasförderung in der britischen und norwegischen Nordsee vorgenommen.

Die Gestehungskosten der nicht betriebstypischen sonstigen Geschäfte beziehen sich auf die unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Posten.

Aufwendungen aus Fremdwährungs- und Sicherungsgeschäften sowie aus Marktbewertung betrafen die Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sowie Marktwertveränderungen von Währungsderivaten und sonstigen Sicherungsgeschäften. Zusätzlich entstand ein Aufwand aus dem Long-Term-Incentive-Programm (LTI-Programm) in Höhe von 125 Millionen €. Im Jahr 2010 betrug der Aufwand für das LTI-Programm 418 Millionen €.

Verluste aus Anlagenabgängen und Devestitionen enthielten im Jahr 2011 Verluste aus dem Verkauf einzelner Geschäfte und Anlagen am Standort Hythe/England in Höhe von 12 Millionen €.

Der Anstieg des Aufwands aus der Zuführung von Wertberichtigungen auf betriebsbedingte Forderungen im Vergleich zum Jahr 2010 betraf einen zahlungsunfähigen Kunden im Segment Oil & Gas.

Aufwendungen aus Verbrauch von zu Marktwerten bewerteten Vorräten und Ausbuchung nicht verwertbarer Vorräte entstanden insbesondere auf Grund der Ausbuchung von nicht mehr verwertbaren Vorräten in Höhe von 168 Millionen € im Jahr 2011 und in Höhe von 126 Millionen € im Jahr 2010. Außerdem führte der Verbrauch der bei der Cognis-Übernahme zu Marktwerten bewerteten Vorräte zu einer Belastung in Höhe von jeweils 58 Millionen € in den Jahren 2011 und 2010.

Sonstige Aufwendungen resultierten aus der Beilegung eines Rechtsstreits in den USA durch einen Vergleich, aus der Durchführung verschiedener Projekte sowie aus der Bildung von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und belastenden Verträgen. Weitere Aufwendungen ergaben sich aus der Einführung von REACH sowie auf Grund einer Vielzahl weiterer Posten. Im Jahr 2010 resultierten sonstige Aufwendungen insbesondere aus der Rückstellungsbildung für Schadenersatz in Bezug auf den geschlossenen Standort Paulinia/Brasilien, aus der Bildung einer Drohverlustrückstellung für einen Liefervertrag der BASF SE sowie aus langfristigen Lieferverträgen in Südamerika.

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