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1. März 2012
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1.1 – Grundlagen der Konzernrechnungslegung

Angewendete Rechnungslegungsstandards: Der Konzernabschluss der BASF SE zum 31. Dezember 2011 wurde nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den gemäß § 315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) ergänzend anzuwendenden Regelungen aufgestellt. BASF SE ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein. Die Anschrift ist Carl-Bosch-Straße 38, 67056 Ludwigshafen am Rhein, Deutschland.

Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Alle für das Geschäftsjahr 2011 verbindlichen IFRS und Verlautbarungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden angewendet. Die IFRS werden angewendet, sobald sie durch die Europäische Union anerkannt wurden.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Jahres 2010. Hiervon ausgenommen sind Änderungen, die sich durch die verpflichtende Anwendung neuer beziehungsweise überarbeiteter Rechnungslegungsstandards ergeben haben. Im Jahr 2011 ergaben sich für BASF diesbezüglich keine wesentlichen Änderungen.

Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge einschließlich der Vorjahreszahlen werden in Millionen Euro angegeben, sofern nicht anders gekennzeichnet.

Dieser Abschluss wurde durch den Vorstand in seiner Sitzung am 20. Februar 2012 aufgestellt, zur Veröffentlichung freigegeben und wird durch den Prüfungsausschuss dem Aufsichtsrat für die Sitzung am 23. Februar 2012 zur Billigung vorgelegt.

Konsolidierungskreis: In den Konzernabschluss werden neben der BASF SE alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen. BASF kontrolliert diese Unternehmen beziehungsweise verfügt direkt oder indirekt über die Mehrheit der Stimmrechte.

Die wesentlichen gemeinschaftlich geführten Unternehmen werden anteilmäßig konsolidiert.

Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert. Als assoziiert gelten Unternehmen, bei denen unser Kapitalanteil grundsätzlich mindestens 20 % beträgt sowie ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann.

Tochtergesellschaften mit ruhender oder nur geringer Geschäftstätigkeit, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Cashflows nur von untergeordneter Bedeutung sind, werden nicht konsolidiert. Diese Gesellschaften werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und bei Wertminderung abgeschrieben. Die Summe des Vermögens und des Eigenkapitals dieser Tochtergesellschaften beträgt weniger als 1 % des Konzernwerts.

Konsolidierungsmethoden: Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den hier beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Bei den nach der Equity-Methode bilanzierten Gesellschaften werden wesentliche Bewertungsabweichungen, die aus der Anwendung abweichender Rechnungslegungsgrundsätze resultieren, angepasst.

Innenbeziehungen sowie Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen unter den einbezogenen Gesellschaften werden voll, bei Gemeinschaftsunternehmen anteilig eliminiert. Bei den nach der Equity-Methode bilanzierten Gesellschaften werden wesentliche Zwischenergebnisse eliminiert.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt zum Erwerbszeitpunkt nach der Erwerbsmethode. Dabei werden zunächst alle Vermögenswerte, Schulden und zusätzlich zu aktivierenden immateriellen Vermögenswerte mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Anschließend werden die Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteilig erworbenen, neu bewerteten Eigenkapital aufgerechnet. Hierbei entstehende positive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert.

Die Anschaffungsnebenkosten eines Unternehmenszusammenschlusses werden ergebniswirksam erfasst.

Umrechnung von Abschlüssen in fremder Währung: Die Währungsumrechnung richtet sich nach der funktionalen Währung der einbezogenen Gesellschaften. Für Gesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, erfolgt die Umrechnung in die Berichtswährung gemäß Stichtagskursmethode: Bilanzposten werden zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag, die Aufwendungen und Erträge zu Monatsdurchschnittskursen in Euro umgerechnet und im Jahreslauf kumuliert. Die Differenz zwischen dem zu historischen Kursen bei Einzahlung oder Einbehalt und dem zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag umgerechneten Eigenkapital der Gesellschaften wird in den sonstigen Eigenkapitalposten (Translationsanpassung) gesondert im Eigenkapital ausgewiesen und erst bei Abgang einer Gesellschaft ergebniswirksam berücksichtigt.

Bei einigen Gesellschaften außerhalb des Euro- oder US-Dollar-Raums bildet der Euro beziehungsweise der US-Dollar die funktionale Währung.

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Ausgewählte Wechselkurse

 

 

 

 

Stichtagskurse

 

Durchschnittskurse

1 EUR entspricht

31.12.2011

31.12.2010

 

2011

2010

Brasilien (BRL)

2,42

2,22

 

2,33

2,33

China (CNY)

8,16

8,82

 

9,00

8,97

Großbritannien (GBP)

0,84

0,86

 

0,87

0,86

Japan (JPY)

100,20

108,65

 

110,96

116,24

Malaysia (MYR)

4,11

4,10

 

4,26

4,27

Mexiko (MXN)

18,05

16,55

 

17,29

16,74

Russische Föderation (RUB)

41,77

40,82

 

40,88

40,26

Schweiz (CHF)

1,22

1,25

 

1,23

1,38

Südkorea (KRW)

1.498,69

1.499,06

 

1.541,23

1.531,82

USA (USD)

1,29

1,34

 

1,39

1,33

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