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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Compliance

Unser gruppenweites Compliance-Programm hat zum Ziel, die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmensinternen Richtlinien sicherzustellen. Grundlage sind dabei unser Wert „Wir halten uns strikt an unsere Compliance-Standards“ sowie weltweit etablierte Verhaltenskodizes, die sowohl den inhaltlichen Rahmen vorgeben als auch den Mitarbeitern die Möglichkeiten aufzeigen, wie in Zweifelsfällen zu verfahren ist.

Vorrangiges Ziel unserer Anstrengungen ist es, Verstöße von vornherein zu vermeiden. Zu diesem Zweck müssen alle Mitarbeiter innerhalb vorgeschriebener Fristen an Grundschulungen, Auffrischungsschulungen oder auch Spezialschulungen, zum Beispiel zum Kartellrecht oder zu Handelskontrollbestimmungen, teilnehmen. Im Jahr 2011 haben über 73.000 Mitarbeiter weltweit zusammengenommen circa 78.500 Stunden an Compliance-Schulungen teilgenommen.

Der BASF Chief Compliance Officer (CCO) steuert die Umsetzung des Programms. Er wird dabei von weltweit rund 100 Compliance-Beauftragten unterstützt. Der CCO berichtet regelmäßig an den Vorstand über den Stand der Umsetzung sowie wesentliche Erkenntnisse und informiert den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats mindestens einmal jährlich über den Status sowie wesentliche Entwicklungen des Compliance-Programms. Bei wichtigen Ereignissen wird der Prüfungsausschuss durch den Vorstand umgehend unterrichtet.

Die Einheit Corporate Audit der BASF überprüft, ob die Compliance-Grundsätze eingehalten werden. Im Jahr 2011 wurden gruppenweit 75 (2010: 48) solcher Audits durchgeführt.

Sollte es trotz vorbeugender Maßnahmen zu Verstößen kommen, wollen wir diese möglichst schnell verfolgen und beheben. Im Jahr 2011 gingen über unsere weltweit 47 externen Hotlines 264 Anrufe und E-Mails ein. Das Themenspektrum reichte von Fragen zur Personalführung, den Umgang mit Firmeneigentum bis hin zu Hinweisen über das Verhalten von Geschäftspartnern. In allen uns bekannt werdenden Fällen, bei denen ein Verdacht auf Fehlverhalten besteht, leiten wir eine Untersuchung ein. Festgestellte Verstöße werden geahndet und können bis zur Entlassung führen.

2011 haben wir die Überprüfung unserer Lieferanten fortgesetzt. Ausgeweitet wurde zudem die Überprüfung weiterer Geschäftspartner (insbesondere von Agenten, Distributoren und Kontraktoren) auf Basis von Checklisten.

Auch außerhalb unseres Unternehmens setzen wir uns für die Bekämpfung von Korruption sowie die Einhaltung der Menschenrechte ein. So sind wir Mitglied des UN Global Compact, bei Transparency International Deutschland sowie der „Partnering Against Corruption Initiative“ des World Economic Forum Davos und arbeiten aktiv an der Umsetzung der Zielsetzungen dieser Organisationen mit.

Auf Grund der guten Erfahrungen mit der 2010 in der BASF SE durchgeführten Befragung zu Compliance werden wir dieses Thema im Jahr 2012 erstmals in unsere globale Mitarbeiterbefragung aufnehmen, um weitere Informationen zur Verbesserung unserer Compliance-Standards und deren Beachtung zu erhalten. Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

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