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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Versorgungszusagen

Im Rahmen der den Mitgliedern des Vorstands erteilten Versorgungszusagen („Performance Pension Vorstand“) werden jährliche Rentenbausteine angesammelt. Dabei entspricht die Systematik zur Bestimmung der Höhe der Versorgungsleistungen grundsätzlich derjenigen, die auch den Versorgungszusagen für andere Mitarbeitergruppen zu Grunde liegt. Ziel dieser Systematik ist es, sowohl dem Unternehmenserfolg als auch dem Karriereverlauf des jeweiligen Vorstandsmitglieds einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Versorgungsleistung einzuräumen.

Der im jeweiligen Geschäftsjahr zu erwerbende Pensionsanspruch (Rentenbaustein) setzt sich aus einem fixen und einem variablen Teil zusammen. Der fixe Teil ergibt sich durch Multiplikation der jährlichen Festvergütung oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung mit einem Prozentsatz (Versorgungsfaktor) von 32 %. Der hieraus resultierende Betrag wird mittels versicherungsmathematischer Faktoren verrentet, also unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses (5 %), einer Sterbe-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenwahrscheinlichkeit (Heubeck-Richttafeln 2005G) sowie einer angenommenen Rentenanpassung (1,5 % pro Jahr) in eine lebenslange Rente umgerechnet. Ab Eintritt des Versorgungsfalls wird diese Rente gezahlt. Der variable Teil des Rentenbausteins ist von der Gesamtkapitalrendite des jeweiligen Geschäftsjahres und dem Performancefaktor, der auch für die Tantieme maßgeblich ist, abhängig. Bei Erreichen einer Gesamtkapitalrendite von 12 % sowie eines Performancefaktors von 1,0 entspricht die Höhe des variablen Teils des Rentenbausteins dem fixen Teil. Im Hinblick auf die Gesamtkapitalrendite entwickelt sich die Höhe des variablen Teils des Rentenbausteins zwischen 10 und 14 % Gesamtkapitalrendite linear. Oberhalb von 14 % Gesamtkapitalrendite flacht der Anstieg des variablen Teils ab, unterhalb von 10 % Gesamtkapitalrendite verstärkt sich sein Absinken. Im Hinblick auf den Performancefaktor entwickelt sich die Höhe des variablen Teils des Rentenbausteins zwischen einer Zielerreichung von über 50 % und unter 125 % linear. Bei einer Zielerreichung von 50 % und weniger beträgt der Performancefaktor 0, bei einer Zielerreichung von 125 % und mehr beträgt der Performancefaktor 1,5. Der fixe und der variable Teil ergeben zusammen den für das entsprechende Geschäftsjahr erworbenen Rentenbaustein. Die einzelnen in den jeweiligen Geschäftsjahren erworbenen Rentenbausteine werden aufsummiert und bestimmen im Versorgungsfall die dem jeweiligen Vorstandsmitglied zustehende Versorgungsleistung. Der Versorgungsfall tritt ein bei Beendigung des Dienstverhältnisses nach Vollendung des 60. Lebensjahres oder auf Grund von Invalidität oder Tod. Die laufenden Rentenleistungen werden entsprechend der Veränderung des „Verbraucherpreisindex für Deutschland“, mindestens aber um 1 % pro Jahr, angepasst.

Die Rentenbausteine umfassen auch eine Anwartschaft auf Hinterbliebenenleistungen. Im Falle des Todes eines aktiven oder ehemaligen Vorstandsmitglieds erhalten der hinterbliebene Ehegatte 60 %, jede Halbwaise 10 %, eine Vollwaise 33 %, zwei Vollwaisen je 25 % sowie drei und mehr Vollwaisen je 20 % der Versorgungsleistung, auf die das (ehemalige) Vorstandsmitglied Anspruch oder Anwartschaft hatte. Die Höchstgrenze für die Hinterbliebenenleistungen insgesamt beträgt 75 % der Vorstandspension. Übersteigen die Hinterbliebenenleistungen diese Höchstgrenze, werden sie verhältnismäßig gekürzt.

Wie grundsätzlich alle Mitarbeiter der BASF SE, sind auch die Mitglieder des Vorstands Mitglied der BASF Pensionskasse VVaG. Beitragszahlung und Versorgungsleistungen bestimmen sich dabei nach deren Satzung und den Allgemeinen Versicherungsbedingungen.

Die Werte für die im Jahr 2011 erworbenen Versorgungsansprüche (Service Cost) beinhalten Kosten für die BASF Pensionskasse VVaG und für die Performance Pension. Die Kosten betragen für Dr. Kurt Bock 760 Tausend € (2010: 430 Tausend €), für Dr. Jürgen Hambrecht (bis 6. Mai 2011) 3 Tausend € (2010: 9 Tausend €), für Dr. Martin Brudermüller 566 Tausend € (2010: 414 Tausend €), für Dr. Hans-Ulrich Engel 485 Tausend € (2010: 439 Tausend €), für Dr. John Feldmann (bis 6. Mai 2011) 60 Tausend € (2010: 236 Tausend €), für Michael Heinz (seit 6. Mai 2011) 226 Tausend €, für Dr. Andreas Kreimeyer 497 Tausend € (2010: 456 Tausend €), für Dr. Stefan Marcinowski 500 Tausend € (2010: 460 Tausend €), für Dr. Harald Schwager 465 Tausend € (2010: 420 Tausend €) und für Margret Suckale (seit 6. Mai 2011) 256 Tausend €.

Der Barwert der Versorgungszusagen stellt einen bilanziellen Wert der Anwartschaften dar, die die Vorstandsmitglieder über ihre BASF-Dienstjahre erworben haben. Der Anwartschaftsbarwert für die bis einschließlich 2011 erworbenen Versorgungsansprüche beträgt für Dr. Kurt Bock 8.647 Tausend € (2010: 7.416 Tausend €), für Dr. Martin Brudermüller 5.768 Tausend € (2010: 4.884 Tausend €), für Dr. Hans-Ulrich Engel 4.620 Tausend € (2010: 3.862 Tausend €), für Michael Heinz 3.136 Tausend €, für Dr. Andreas Kreimeyer 7.943 Tausend € (2010: 6.899 Tausend €), für Dr. Stefan Marcinowski 9.068 Tausend € (2010: 7.914 Tausend €), für Dr. Harald Schwager 4.277 Tausend € (2010: 3.566 Tausend €) und für Margret Suckale 975 Tausend €.

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