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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Innovation

Herausforderungen begegnen, neue Geschäftsfelder entwickeln

  • Rund 10.100 Mitarbeiter weltweit in Forschung und Entwicklung
  • Forschungspipeline mit etwa 2.800 Projekten
  • 1.605 Millionen € Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Jahr 2011

Innovation auf Basis von Forschung und Entwicklung ist das Fundament der BASF für profitables Wachstum und langfristigen Geschäftserfolg. Hochqualifizierte Mitarbeiter suchen in internationalen und interdisziplinären Teams nach Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft. Mit unseren innovativen Produkten und Prozessen liefern wir Lösungen für fast alle Industriebranchen.

Die schnell wachsende Weltbevölkerung stellt die Gesellschaft vor besondere Herausforderungen. Der steigende Bedarf an ausreichend Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und Energie sowie wachsende gesellschaftliche Bedürfnisse bei gleichzeitig begrenzten Ressourcen erfordern nachhaltige Lösungen, zu denen die Chemie einen entscheidenden Beitrag liefern kann.

Basis unserer Innovationskraft ist unser globales Team aus hochqualifizierten Mitarbeitern unterschiedlicher Fachrichtungen. Insgesamt stieg die Zahl der Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung im Jahr 2011 auf rund 10.100 (2010: 9.600).

Durch die neu hinzugekommenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Cognis haben wir unseren Wissensverbund weiter ausgebaut. In Düsseldorf unterhalten wir einen eigenen Forschungsstandort. Dort konzentrieren wir uns auf die Themen Tenside, nachwachsende Rohstoffe und Lipid-Biotechnologie. Unserem Anspruch nach stärkerer Globalisierung in der Forschung tragen wir mit der Errichtung des ersten Innovationscampus Asien-Pazifik Rechnung. Dieses Forschungs- und Entwicklungszentrum mit rund 450 Mitarbeitern am Standort Schanghai/China wird im zweiten Halbjahr 2012 seine Tätigkeit aufnehmen und unsere Innovationsaktivitäten für den asiatischen Markt verstärken. So können wir die Bedürfnisse dieses stark wachsenden Markts zukünftig noch besser bedienen.

Entscheidender Baustein unseres Wissensverbunds ist auch ein Netzwerk aus weltweit etwa 1.950 Kooperationen mit Universitäten, Forschungsinstituten, Start-up-Unternehmen und Industriepartnern. 2011 haben wir beispielsweise zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie das Gemeinschaftslabor BELLA (Battery und Electrochemistry Laboratory) eröffnet. Dort erforschen wir innovative Materialien und funktionale Komponenten für heutige und zukünftige Batteriegenerationen – denn leistungsfähige, alltagstaugliche und bezahlbare Batterien sind die Schlüsselkomponente für die Mobilität der Zukunft. Gemeinsam mit dem Automobilhersteller Daimler haben wir unsere Ideen für ganzheitliche Elektromobilität in dem Konzeptfahrzeug smart forvision vereint. Beim smart forvision wurde besonderes Augenmerk auf die Themen Energieeffizienz, Temperaturmanagement und Leichtbau gelegt. BASF-Innovationen setzen hierbei neue Maßstäbe.

Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den Segmenten

Unsere Forschungspipeline umfasste im Jahr 2011 etwa 2.800 Projekte. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen um 113 Millionen € auf 1.605 Millionen € (2010: 1.492 Millionen €). 77 % der gesamten Forschungsaufwendungen verantworteten die Unternehmensbereiche. Weitere 23 % der Aufwendungen entfielen auf die bereichsübergreifende strategische Konzernforschung. Erneut floss etwa ein Drittel unserer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Klimaschutz. Wir streben an, mit Innovationen – also mit neuen und verbesserten Produkten oder Anwendungen, die maximal zehn Jahre auf dem Markt sind – im Jahr 2020 einen Umsatz von circa 30 Milliarden € zu erzielen.

Die Innovationskraft eines Unternehmens misst sich auch an der Anzahl und Qualität seiner Patente. Weltweit hat die BASF 2011 1.050 Patente neu angemeldet. Bereits zum dritten Mal in Folge belegen wir darüber hinaus beim Patent Asset IndexTM den ersten Rang. Gemäß dieser Methodik, die industrieweit Patentportfolios miteinander vergleicht, ist die BASF das innovativste Unternehmen der Chemieindustrie weltweit.

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