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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Forschungsschwerpunkte der BASF

Weiterentwicklung der Forschung

  • Wachstumscluster-Initiative 2011 abgeschlossen
  • Weiterentwicklung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Rahmen der „We create chemistry“-Strategie
  • Stärkerer Forschungsfokus auf den Markt und zukünftige Wachstumsfelder

Unsere zukunftsgerichteten Forschungsprojekte, in denen wir Antworten auf dringende gesellschaftliche Fragestellungen suchen, leiten sich aus globalen Megatrends ab. Diese haben wir bis Ende 2011 in fünf Wachstumsclustern gebündelt.

Unser Ziel im Wachstumscluster Pflanzenbiotechnologie ist es, das Eigenschaftsprofil von Pflanzen gezielt zu verbessern. So haben wir beispielsweise gemeinsam mit Monsanto den weltweit ersten gentechnisch veränderten trockentoleranten Mais entwickelt. Dieser Mais ist im Dezember 2011 für den Anbau in den USA zugelassen worden. Ab 2012 soll er von ausgewählten landwirtschaftlichen Betrieben in den USA angebaut werden, um die Landwirte damit vertraut zu machen.

Mikroorganismen und Enzyme setzen wir im Wachstumscluster Weiße Biotechnologie für die Herstellung chemischer Produkte ein. Wir wollen umfassend erforschen, wie sich beispielsweise Algen als Produktionsorganismen zur Herstellung von Spezialchemikalien unter anderem für die Kosmetik- oder die Nahrungsmittelindustrie eignen. Dazu haben wir 2011 eine Pilotanlage zur Kultivierung von Algen in Betrieb genommen.

Im Wachstumscluster Rohstoffwandel forschen wir an Alternativen und Ergänzungen zu Erdöl als Rohstoff für die Chemieindustrie. Wichtige Grundchemikalien wollen wir zukünftig auch aus Erdgas oder Kohlendioxid herstellen. Als vielversprechend erweist sich ein Verfahren, bei dem Methan, die Hauptkomponente des Erdgases, bei hohen Temperaturen zu Benzol umgesetzt wird. Außerdem suchen wir nach Wegen, um aus den Ausgangsstoffen Methan und Kohlendioxid Synthesegas herzustellen. Synthesegas ist ein universeller Rohstoff für viele Chemikalien.

Antworten auf die Energiefragen der Zukunft stehen im Fokus des Wachstumsclusters Energiemanagement. Kühlgeräte, die den magnetokalorischen Effekt nutzen, verbrauchen nur noch halb so viel Energie wie konventionelle Kühlgeräte. Gemeinsam mit der niederländischen Stiftung für Materialgrundlagenforschung suchen wir nach neuen magnetokalorischen Materialien mit verbesserten Eigenschaften. Erste Geräte auf Basis dieser Technologie bringen wir mit Industriepartnern zur Serienreife.

Im Wachstumscluster Nanotechnologie arbeiten wir unter anderem an der Formulierung von Wirkstoffen für die Pharmaindustrie und an Additiven für den Baubereich. Mit Hilfe der Nanoformulierung und Mikrofluidik, die wir im Rahmen der „BASF Advanced Research Initiative at Harvard University“ erforschen, können wir Moleküle gezielt in Trägermaterialien einbringen und erzeugen dadurch neue oder verbesserte Eigenschaften. So kann der Körper Medikamente beispielsweise besser aufnehmen oder unsere Kunden können das Aushärten von Beton gezielter steuern.

Topthema Elektromobilität

  • BASF-Innovationen senken den Energieverbrauch von Elektroautos und erhöhen dadurch die Reichweite
  • Ganzheitlicher Ansatz, basierend auf den Säulen Elektrizitätserzeugung, -speicherung und -nutzung
  • Fokus auf neue Batteriematerialien, Leichtbau und Temperaturmanagement
  • Konzeptauto smart forvision in Kooperation mit Daimler entwickelt

Wir haben die Wachstumscluster-Initiative 2011 abgeschlossen und unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Rahmen der „We create chemistry“-Strategie weiterentwickelt. Zukünftig orientieren wir uns noch stärker am Markt und den Bedürfnissen unserer Kunden. Wir weiten unsere langfristig ausgerichtete Forschung zur Entwicklung neuer Geschäftsfelder aus. Dazu haben wir mehr als zehn Wachstumsfelder identifiziert – unter anderem Batterien, Wasseraufbereitung und Organische Elektronik – die attraktive Geschäftsmöglichkeiten in unseren Zielindustrien bieten. Zudem fokussieren wir uns auf drei wegweisende Technologiefelder, nämlich „Materialien, Systeme & Nanotechnologie“, „Rohstoffwandel“ und „Weiße Biotechnologie“, die die technologische Basis zur Entwicklung von zukunftsorientierten Lösungsansätzen bieten.

Auch unsere Forschungsprozesse und Strukturen haben wir neu ausgerichtet. Unsere Wissens- und Kompetenzzentren sind die zentralen Technologieplattformen Advanced Materials & Systems Research, Biological & Effect Systems Research, Process Research & Chemical Engineering sowie BASF Plant Science. Sie werden durch die BASF Future Business und die BASF Venture Capital, die sich vorrangig um die Identifizierung und das Vorantreiben neuer Geschäftsfelder kümmern, unterstützt. Zusammen mit den Entwicklungseinheiten unserer Unternehmensbereiche sowie den Forschungseinrichtungen in wichtigen Regionen bilden diese Plattformen den Kern unseres weltweiten Wissensverbunds. Durch effizienteres Innovationsmanagement haben wir den Grundstein für noch profitableres Wachstum gelegt.

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