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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen

Entwicklung der Industrieproduktion 2011

  • Wachstum der globalen Industrieproduktion auf hohem Niveau (+4,7 %)
  • Stärkstes Wachstum in den Schwellenländern Asiens
  • Deutliches Wachstum in der Elektronikindustrie (+6,6 %) sowie in der Konsumgüterbranche (+5,9 %)

Nach dem starken Aufschwung im Vorjahr (+7,2 %) erreichte das Wachstum der globalen Industrieproduktion 2011 ein hohes Niveau (+4,7 %), lag allerdings unter dem von uns prognostizierten Wert (+5,0 %). Die Schwellenländer Asiens verzeichneten von allen Regionen das stärkste Wachstum der Industrieproduktion (+10,4 %). Deutlich schwächer wuchs sie dagegen in den Industrieländern der OECD (+2,2 %), was vor allem auf Produktionsausfälle in Japan infolge der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März 2011 zurückzuführen ist.

Wachstum wichtiger Abnehmerbranchen 2011
Reale Veränderung gegenüber Vorjahr

Wachstum wichtiger Abnehmerbranchen 2011 (Balkendiagramm)

Der Bereich Transport verzeichnete ein solides Wachstum (+5,2 %). Die Anzahl produzierter Automobile nahm weltweit kräftig zu (+5,7 %), obwohl es in Japan zu massiven Produktionsausfällen kam (–19,0 %). Die US-amerikanische Automobilproduktion wuchs auch 2011 stark (+9,5 %). In der Europäischen Union stieg die Stückzahl produzierter Automobile im Vorjahresvergleich erneut deutlich (+10,0 %).

Auch der Energie- und Rohstoffsektor profitierte von der generellen konjunkturellen Dynamik und verzeichnete ein robustes Wachstum (+3,1 %).

Die Bauindustrie erholte sich insgesamt spürbar (+3,9 %). Regional verlief diese Entwicklung jedoch sehr unterschiedlich: In den USA (+1,0 %), Japan (+1,2 %) und der Europäischen Union (+1,1 %) wuchs die Bauwirtschaft auf Grund bestehender Überkapazitäten nur schwach. Dagegen erzielte der Markt in den Schwellenländern Asiens ein deutliches Plus (+7,9 %).

Die Konsumgüterbranche (+5,9 %) profitierte 2011 von der weltweit hohen Nachfrage in wichtigen Teilindustrien. Insbesondere in der Elektroindustrie stieg die Produktion stark an (+9,3 %), obwohl sich das Wachstum in Japan infolge von Produktionsausfällen abschwächte (+4,2 %). Treiber des Branchenwachstums war die Elektroindustrie in den Schwellenländern Asiens (+14,4 %). Auch die Textilindustrie verzeichnete weltweit ein kräftiges Wachstum (+5,5 %). In Asien (ohne Japan) nahm die Textilproduktion am stärksten zu (+7,4 %). Die Papierindustrie wuchs weltweit (+3,1 %), jedoch nur halb so stark wie im Vorjahr. Während das Wachstum in den Schwellenländern Asiens überdurchschnittlich war (+10,4 %), stieg die Papierproduktion in den Industrieländern nur sehr schwach (+0,7 %).

In der Elektronikindustrie (+6,6 %) verzeichnete die Informations- und Kommunikationstechnologie das stärkste Wachstum. In Japan war das Wachstum auf Grund von Produktionsausfällen vor allem bei der Halbleiterfertigung rückläufig.

Der Bereich Gesundheit und Ernährung wuchs weltweit stark (+3,6 %). Insbesondere die Nahrungsmittelindustrie verzeichnete ein deutliches Wachstum (+3,6 %). In den Schwellenländern nahm die Produktion wesentlich kräftiger zu (+7,7 %) als in den Industrieländern (+1,1 %).

Die Landwirtschaft verzeichnete 2011 ein durchschnittliches Wachstum (+2,2 %). In den Industrieländern nahm die Produktion wetterbedingt, aber auch durch die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan leicht ab (–1,3 %). In den Schwellenländern stieg sie dagegen auf Grund günstiger Witterungsverhältnisse sowie dank hoher Preise für landwirtschaftliche Produkte (+3,9 %).

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Gesundheit und Ernährung | Elektronik

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