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1. März 2012
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Bilanz

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.782 Millionen € auf 61.175 Millionen €.

Aktiva

  • Bilanzsumme leicht gestiegen
  • Rückgang des langfristigen Vermögens, vor allem durch den Verkauf der Anteile an der K+S Aktiengesellschaft
  • Anstieg von Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bedingt durch Ausweitung des Geschäftsvolumens und durch höheres Preisniveau
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Aktiva

 

 

 

 

 

31.12.2011

 

31.12.2010

 

Millionen €

%

 

Millionen €

%

Immaterielles Vermögen

11.919

19,5

 

12.245

20,6

Sachanlagen

17.966

29,4

 

17.241

29,0

At Equity bewertete Beteiligungen

1.852

3,0

 

1.328

2,2

Sonstige Finanzanlagen

848

1,4

 

1.953

3,3

Latente Steuern

941

1,5

 

1.112

1,9

Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen

561

0,9

 

653

1,1

Langfristiges Vermögen

34.087

55,7

 

34.532

58,1

 

 

 

 

 

 

Vorräte

10.059

16,5

 

8.688

14,7

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

10.886

17,8

 

10.167

17,1

Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen

3.781

6,2

 

3.883

6,6

Kurzfristige Wertpapiere

19

.

 

16

.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

2.048

3,3

 

1.493

2,5

Vermögen von Veräußerungsgruppen

295

0,5

 

614

1,0

Kurzfristiges Vermögen

27.088

44,3

 

24.861

41,9

Gesamtvermögen

61.175

100,0

 

59.393

100,0

Das langfristige Vermögen reduzierte sich um 445 Millionen € auf 34.087 Millionen €. Ursächlich hierfür war insbesondere der Verkauf unserer Anteile an der K+S Aktiengesellschaft. Durch den Zugang unseres Anteils am Joint Venture Styrolution wurde diese Entwicklung nur teilweise ausgeglichen.

Auf Grund planmäßiger Abschreibungen und Wertberichtigungen ist das immaterielle Vermögen zurückgegangen; es hatte zum 31. Dezember 2011 einen Anteil von 19,5 % am Gesamtvermögen (2010: 20,6 %). Die Investitionen in Sachanlagen übertrafen die Abschreibungen. Daher ist die Sachanlagenintensität mit 29,4 % gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (2010: 29,0 %).

Der Wert der at Equity einbezogenen Beteiligungen ist 2011 gestiegen. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus dem Zugang unseres Anteils am Joint Venture Styrolution.

Durch den Verkauf unserer Anteile an der K+S Aktiengesellschaft gingen die sonstigen Finanzanlagen im Jahresvergleich deutlich zurück.

Der Anstieg des kurzfristigen Vermögens, vor allem der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, ist sowohl auf die Ausweitung unseres Geschäftsvolumens als auch auf das höhere Preisniveau zurückzuführen. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente haben im Vorjahresvergleich um 555 Millionen € zugenommen. Mit ihrer Einbringung in das Joint Venture Styrolution im Oktober 2011 ging die im Vorjahr gebildete Veräußerungsgruppe für das Geschäftsfeld Styrolkunststoffe ab. Die im Jahr 2011 gebildete Veräußerungsgruppe für unser Düngemittelgeschäft umfasste Vermögenswerte in Höhe von 295 Millionen €.

Passiva

  • Eigenkapital auf Grund des hohen Jahresüberschusses stark gestiegen
  • Langfristiges Fremdkapital zurückgegangen
  • Deutliche Verringerung der Nettoverschuldung
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Passiva

 

 

 

 

 

31.12.2011

 

31.12.2010

 

Millionen €

%

 

Millionen €

%

Eingezahltes Kapital

4.379

7,2

 

4.392

7,4

Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn

19.446

31,8

 

15.817

26,6

Sonstige Eigenkapitalposten

314

0,5

 

1.195

2,0

Anteile anderer Gesellschafter

1.246

2,0

 

1.253

2,1

Eigenkapital

25.385

41,5

 

22.657

38,1

 

 

 

 

 

 

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

3.189

5,2

 

2.778

4,7

Sonstige Rückstellungen

3.335

5,5

 

3.352

5,6

Latente Steuern

2.628

4,3

 

2.467

4,2

Finanzschulden

9.019

14,7

 

11.670

19,6

Übrige Verbindlichkeiten

1.142

1,9

 

901

1,6

Langfristiges Fremdkapital

19.313

31,6

 

21.168

35,7

 

 

 

 

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

5.121

8,4

 

4.738

8,0

Rückstellungen

3.210

5,2

 

3.324

5,6

Steuerschulden

1.038

1,7

 

1.140

1,9

Finanzschulden

3.985

6,5

 

3.369

5,7

Übrige Verbindlichkeiten

3.036

5,0

 

2.802

4,7

Schulden von Veräußerungsgruppen

87

0,1

 

195

0,3

Kurzfristiges Fremdkapital

16.477

26,9

 

15.568

26,2

Gesamtkapital

61.175

100,0

 

59.393

100,0

Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr erneut stark gestiegen. Hierzu leistete der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter den größten Beitrag. Mit 6.188 Millionen € lag er deutlich über den Dividendenzahlungen. Gegenläufig wirkten direkt im Eigenkapital verrechnete Effekte: Mit dem Verkauf der Anteile an der K+S Aktiengesellschaft wurden die bis dahin direkt im Eigenkapital erfassten Marktwertänderungen in Höhe von rund 1 Milliarde € ausgebucht. Versicherungsmathematische Verluste aus Pensionsverpflichtungen reduzierten das Eigenkapital um 582 Millionen €. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf einen Wert von 41,5 % (2010: 38,1 %).

Das langfristige Fremdkapital ging um 1.855 Millionen € zurück. Während die langfristigen Finanzschulden um 2.651 Millionen € reduziert wurden, erhöhten sich die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen vor allem auf Grund gesunkener Diskontierungssätze.

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Nettoverschuldung (Millionen €)

 

 

31.12.2011

31.12.2010

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

2.048

1.493

Finanzschulden

13.004

15.039

Nettoverschuldung

10.956

13.546

Das kurzfristige Fremdkapital ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Hierfür sind im Wesentlichen die kurzfristigen Finanzschulden verantwortlich. Diese erhöhten sich um 616 Millionen €, vor allem durch die Umbuchung der 2012 fälligen Anleihen in Höhe von rund 2,9 Milliarden € aus den langfristigen Finanzschulden. Demgegenüber wurden 2011 Anleihen im Wert von rund 1,2 Milliarden € zurückbezahlt und die Inanspruchnahme des Commercial-Paper-Programms zurückgeführt. Insgesamt reduzierten wir die Finanzschulden um 2.035 Millionen €, wodurch sich die Nettoverschuldung um 2.590 Millionen € verringerte.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, kurzfristige Rückstellungen sowie sonstige Verbindlichkeiten bewegten sich insgesamt auf Vorjahresniveau.

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