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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Asien-Pazifik

In der Region Asien-Pazifik konnten wir 2011 den Umsatz des Spitzenjahres 2010 übertreffen: Dank der ganzjährigen Einbeziehung der erworbenen Cognis-Geschäfte, der Inbetriebnahme neuer Anlagen sowie eines höheren Preisniveaus stieg der Umsatz der Gesellschaften mit Sitz in der Region um 14 % auf 13.316 Millionen €. In lokaler Währung wuchs der Umsatz um 16 %. Alle Bereiche trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Negative Währungseffekte wurden vor allem durch die sehr starke Nachfrage im ersten Halbjahr ausgeglichen.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit sank dagegen um 138 Millionen € auf 1.133 Millionen €. Grund hierfür war neben gestiegenen Rohstoffkosten auch die sich in der zweiten Jahreshälfte abschwächende Nachfrage. Darüber hinaus ergaben sich ebenso wie im Vorjahr durch Anlagenabstellungen hohe Belastungen.

Wir optimieren weiterhin konsequent unsere Kostenstrukturen und vereinheitlichen unsere Systemlandschaften, beispielsweise durch die Migration unserer IT-Systeme auf eine Plattform. Auch im Jahr 2011 haben wir die Umsetzung unserer Asien-Pazifik-Strategie 2020 weiter vorangetrieben. Hauptziel ist es, das jährliche Wachstum des Chemiemarkts in Asien-Pazifik um durchschnittlich zwei Prozentpunkte zu übertreffen. Wir streben an, 70 % unseres Umsatzes aus lokaler Produktion zu erwirtschaften. Im Jahr 2011 lag der Anteil bereits bei circa 60 %.

Wir haben unsere Investitionstätigkeit in der Region weiter verstärkt. So ist in China die zweite Erweiterung unseres Verbundstandorts Nanjing abgeschlossen: 2011 haben wir neu errichtete Anlagen unter anderem zur Butadienextraktion sowie für nichtionische Tenside in Betrieb genommen. Auch die Erweiterung des Steamcrackers wurde erfolgreich durchgeführt. Mitte 2012 soll außerdem mit dem Bau eines Produktionskomplexes für Superabsorber begonnen werden. Gemeinsam mit unserem Joint-Venture-Partner Sinopec planen wir darüber hinaus neue Erweiterungsprojekte, für die in Summe rund 1 Milliarde US$ investiert werden sollen; unter anderem planen wir den Bau einer HPPO-Anlage sowie einer Acrylsäure- und einer Butylacrylat-Anlage. Um unsere Chancen in China vollständig zu nutzen, investieren wir auch in die wachsenden Märkte der Inlandsprovinzen. Im April 2011 haben wir beispielsweise in Chongqing mit dem Bau einer Produktionsanlage für MDI, ein Vorprodukt zur Herstellung von Polyurethanen, begonnen.

Gemeinsam mit unserem Partner PETRONAS wollen wir unser Spezialitätengeschäft in Malaysia ausbauen.

Wir investieren gezielt in erfolgreiche Geschäftsfelder: Deshalb erweitern wir unsere Anlagen zur Herstellung von Katalysatoren in Schanghai/China sowie in Ibaraki/Japan und stärken unser Geschäft mit der Halbleiterindustrie in Taiwan. Um unsere Forschung noch besser an die regionalen Kundenbedürfnisse anzupassen, bauen wir in Schanghai/China außerdem den ersten Innovationscampus Asien-Pazifik. Ab Ende 2012 werden hier rund 450 Forscher und Entwickler arbeiten.

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