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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Schwellenländer

Wachstum in Schwellenländern

  • 2020: Schwellenländer werden voraussichtlich rund 60 % zur Weltchemieproduktion beitragen
  • Teilnahme am Wachstum durch starke Präsenz vor Ort
  • Umsatz in Schwellenländern gegenüber Vorjahr gestiegen
  • Zwischen 2011 und 2020 Investitionen von 30 bis 35 Milliarden €; davon mehr als ein Drittel in Schwellenländern

Im Rahmen unserer „We create chemistry“-Strategie wollen wir in den kommenden Jahren noch stärker in Schwellenländern wachsen und unsere Position in Zukunftsmärkten weiter ausbauen. Nach unserer Definition umfassen Schwellenländer die Region Asien-Pazifik (ohne Japan, Australien und Neuseeland), Süd- und Mittelamerika, Osteuropa sowie den Nahen Osten und Afrika. Wir gehen davon aus, dass die heutigen Schwellenländer – und hier insbesondere China – im Jahr 2020 rund 60 % zur Weltchemieproduktion beitragen werden. Von dem deutlichen Wachstum in diesen Regionen profitieren wir bereits durch unsere starke Präsenz vor Ort.

Umsatz in Schwellenländern
(% des Umsatzes¹)

Umsatz in Schwellenländern (Balkendiagramm) Bild vergrößern

¹ Umsatz der BASF-Gruppe ohne Oil & Gas
² Umfassen EU15, Norwegen, Schweiz, Nordamerika, Japan, Australien, Neuseeland

Die Schwellenländer verzeichneten im Jahr 2011 ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Gestützt durch die weltweite konjunkturelle Dynamik im ersten Halbjahr 2011, wuchs vor allem die Wirtschaft in China spürbar. Auch in Indien und Brasilien entwickelte sie sich dank einer robusten Binnenkonjunktur positiv. Russland profitierte im Verlauf des Jahres von den vergleichsweise hohen Rohstoffpreisen. Dagegen wuchs die Wirtschaft im Nahen Osten sowie in Nordafrika auf Grund der schwierigen politischen Rahmenbedingungen schwächer als erwartet.

Gegenüber dem Vorjahr konnten wir den Umsatz der Gesellschaften mit Sitz in den Schwellenländern um 18 % auf 17.286 Millionen € steigern. Fast alle Segmente leisteten hierzu nachfrage- und preisbedingt einen starken Beitrag. Nach Sitz der Kunden konnten wir unseren Umsatz (ohne Oil & Gas) in den Schwellenländern im Vergleich zum Vorjahr um 17 % auf 21.196 Millionen € steigern.

Zwischen 2011 und 2020 planen wir Investitionen in Sachanlagen von 30 bis 35 Milliarden €; davon werden wir mehr als ein Drittel in Schwellenländern investieren. Wichtige Projekte, die sich bereits in der Umsetzung befinden, sind die Erweiterung unseres Verbundstandorts Nanjing in China, unsere MDI-Anlage in Chongqing/China sowie der Acrylsäure- und Superabsorberkomplex in Brasilien. Außerdem wollen wir unsere Forschung und Entwicklung in den Schwellenländern, insbesondere in Asien, weiter stärken. Neben unseren bereits bestehenden Forschungseinrichtungen in Singapur, Indien und China bauen wir deshalb den ersten Innovationscampus Asien-Pazifik in Schanghai/China.

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