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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Intermediates

  • Umsatz 2011 vor allem preisbedingt gestiegen
  • Verfügbares Angebot konnte Kundenbedarf nicht voll decken, insbesondere bei Butandiol und Folgeprodukten
  • Ergebnisanstieg auf Grund höherer Preise sowie dank starkem Absatz und guter Anlagenauslastung vor allem im ersten Halbjahr
  • Prognose 2012: Umsatzanstieg; Ergebnis durch höheren Margendruck und steigende Fixkosten unter Vorjahresniveau

Intermediates – Umsatz nach Regionen
(nach Sitz der Kunden)

Der Umsatz mit Dritten stieg 2011 preisbedingt um 175 Millionen € auf 2.704 Millionen € (Mengen –1 %, Preise 10 %, Währungen –2 %). Insgesamt blieb die Nachfrage aus unseren wichtigen Abnehmerbranchen wie etwa der Kunststoff-, Agro- und Pharmaindustrie in allen Regionen konstant. Im Laufe des Jahres führte die zunehmende Unsicherheit über die weltwirtschaftliche Entwicklung allerdings dazu, dass vor allem unsere asiatischen Kunden in den Wertschöpfungsketten für Lacke und Textilfasern Lagerbestände abbauten.

Der Bedarf unserer Kunden übertraf auch 2011 teilweise das globale Produktangebot, zum Beispiel bei Aminen und Polyalkoholen, insbesondere aber bei Butandiol und Folgeprodukten. Die Knappheit in dieser Produktlinie verschärfte sich Ende Mai zusätzlich durch eine störungsbedingte Abstellung bei Acetylen und Folgeprodukten am Standort Ludwigshafen. Bis Ende September waren wir hierdurch nur eingeschränkt lieferfähig.

Gestiegene Kosten für unsere Haupteinsatzstoffe haben wir durch höhere Verkaufspreise größtenteils an den Markt weitergegeben. Durch den starken Absatz unserer Produkte und die hohe Kapazitätsauslastung vor allem im ersten Halbjahr ist es uns gelungen, das Ergebnis der Betriebstätigkeit gegenüber dem sehr guten Wert des Vorjahres nochmals zu verbessern.

Neben einer Methylamine-Anlage in Geismar/Louisiana haben wir 2011 Anlagen für Ethanolamine und Folgestufen in Nanjing/China in Betrieb genommen. Kleinere Anlagen für Methylamine und Dimethylformamid in Camaçari/Brasilien wurden dagegen geschlossen.

Für 2012 erwarten wir, dass die Nachfrage aus den meisten Abnehmerbranchen das hohe Niveau des Jahres 2011 leicht übertreffen wird. Wir gehen daher von einem Anstieg unseres Umsatzes aus. In den Produktlinien Amine, Säuren und Polyalkohole rechnen wir auf Grund einer zunehmenden Verfügbarkeit am Markt mit einem intensiveren Wettbewerb. Der dadurch bedingte höhere Margendruck und steigende Fixkosten werden dazu führen, dass das Ergebnis voraussichtlich unter dem sehr guten Wert des Jahres 2011 liegen wird.

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