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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Petrochemicals

  • Umsatz deutlich verbessert; vor allem im ersten Halbjahr weltweit starke Nachfrage
  • Ergebnisanstieg dank positiver Entwicklung der Margen insbesondere in der ersten Jahreshälfte
  • Erweiterung des Verbundstandorts Nanjing in China
  • Prognose 2012: Umsatz auf Vorjahresniveau; Ergebnis infolge niedrigerer Margen unter sehr gutem Wert des Vorjahres

Petrochemicals – Umsatz nach Regionen
(nach Sitz der Kunden)

Der Umsatz mit Dritten wuchs 2011 vor allem preisbedingt um 1.246 Millionen € auf 8.839 Millionen € und übertraf den Wert des Vorjahres damit deutlich (Mengen –3 %, Preise 20 %, Portfoliomaßnahmen 2 %, Währungen –3 %). Bis in das dritte Quartal hinein profitierten wir in allen Arbeitsgebieten von der weltweit starken Nachfrage nach unseren Produkten. Bei teilweise eingeschränktem Angebot am Markt konnten gestiegene Rohstoffkosten über Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben werden.

Unsere Anlagen waren insgesamt gut ausgelastet. Bei einigen Produkten, insbesondere bei Acrylaten und Lösemitteln, kam es infolge der starken Nachfrage zeitweise zu Lieferengpässen. Unsere Margen entwickelten sich daher vor allem im ersten Halbjahr positiv. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit lag über dem Wert des Vorjahres.

Die im dritten Quartal zunehmende Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung beeinflusste unser Marktumfeld negativ. Im vierten Quartal konnten wir auf Grund der rückläufigen Nachfrage nicht mehr an das hohe Niveau der Vorquartale anknüpfen.

Im Verlauf des Jahres haben wir an unserem Verbundstandort Nanjing in China mehrere neue Produktionsstätten in Betrieb genommen, wie etwa die Anlagen zur Butadienextraktion, zur Isobutenabtrennung sowie zur Herstellung von 2-Propylheptanol. Außerdem wurde die Erweiterung des Steamcrackers erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Ausbau unseres Standorts in Nanjing stärken wir unsere Marktposition in China weiter.

Für 2012 erwarten wir eine weiterhin gute Geschäftsentwicklung. Der Umsatz wird trotz rückläufiger Preise voraussichtlich auf dem hohen Niveau des Vorjahres liegen. Wir rechnen damit, dass das Ergebnis auf Grund niedrigerer Margen den sehr guten Wert des Jahres 2011 nicht erreichen wird.

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