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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Globale Sicherheitskonzepte

  • Rund 12.000 Mitarbeiter zu Arbeits- und Anlagensicherheit geschult
  • Neue Anforderungen zur Anlagensicherheit definiert
  • Für den Standortschutz relevante Menschenrechtsaspekte in die Ausbildung des Sicherheitspersonals aufgenommen und Qualifizierungsanforderungen global
    verbindlich festgeschrieben

Unsere globalen Sicherheitskonzepte dienen dem Schutz von Mitarbeitern und Nachbarn, der Vermeidung von Sachschäden sowie dem Schutz von Informationen. Zugleich sollen sie Produktionsausfälle und Umweltschäden vermeiden. In der Anlagenplanung nutzen wir von der Konzeption bis zur Produktionsaufnahme ein fünfstufiges System, mit dem wir die wichtigsten Aspekte von Umweltschutz, Sicherheit und Gesundheitsschutz betrachten und frühzeitig berücksichtigen. Mit Hilfe einer Risikomatrix bewerten wir Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihren möglichen Auswirkungen und legen entsprechende Schutzmaßnahmen fest. Dazu haben wir im Jahr 2011 rund 12.000 Mitarbeiter zu Arbeits- und Anlagensicherheit geschult.

Ereignisse, die an unseren Standorten zu Bränden, Explosionen oder Stofffreisetzungen geführt haben, untersuchen wir intensiv. Um unsere Anlagensicherheit weiterzuverbessern, analysieren und vergleichen wir Ursachen global und optimieren kontinuierlich die Prozesse. Für die Anlagensicherheit gilt seit 2011 eine neue Anforderung, die unsere Mitarbeiter, zum Beispiel im Zusammenhang mit Anlagenänderungen, für Risiken sensibilisiert. Darüber hinaus legen wir die regelmäßigen Abstände fest, in denen die Sicherheitskonzepte unserer Anlagen überprüft werden. So können wir möglichen Risiken mit geeigneten Maßnahmen begegnen.

Auf mögliche Zwischenfälle sind wir durch unsere Konzepte für Gefahrenabwehr vorbereitet. Darin erstellen wir für unsere Produktionsanlagen spezifische Gefahrenabwehrpläne. In diesen Prozess binden wir situationsbezogen Gemeinschaftsunternehmen, Partner, Lieferanten sowie Städte, Gemeinden und benachbarte Unternehmen ein. Die zentrale Notfallhilfe der BASF unterstützt rund um die Uhr weltweit die lokale Gefahrenabwehr. Unsere Notfallsysteme überprüfen wir regelmäßig, beispielsweise in Übungen mit Mitarbeitern und Behörden.

2011 haben wir damit begonnen, unsere Einsatzleitstellen in Europa zu vernetzen. So können wir standortübergreifend enger zusammenarbeiten und die Alarmmeldungen der Standorte noch zuverlässiger und schneller bewerten und bearbeiten. Nach dem Erdbeben in Japan haben unsere Experten für Forschung, Sicherheit und Gesundheit über mehrere Wochen hinweg die Vor-Ort-Maßnahmen an unseren japanischen Standorten unterstützt. Zusätzlich haben wir unsere japanischen Standortverantwortlichen zur Messung von Radioaktivität geschult und mit der entsprechenden Messtechnik ausgestattet.

Die 2010 festgelegten Anforderungen für Präventivmaßnahmen gegen Eingriffe von Dritten zum weltweiten Standortschutz haben wir 2011 weiter umgesetzt. Ziel ist es, einen umfassenden Schutz der Mitarbeiter und des Unternehmens, beispielsweise vor Kriminalität, Know-how-Verlust oder internationalem Terrorismus, sicherzustellen. Für den Standortschutz relevante Menschenrechtsaspekte haben wir in die Ausbildung unseres Sicherheitspersonals aufgenommen. Im Jahr 2011 haben wir diese Qualifizierungsanforderungen global verbindlich festgeschrieben und mit deren Umsetzung und Überprüfung in allen Regionen begonnen. Das Beachten der Menschenrechte ist nun auch verpflichtendes Element in neuen Verträgen mit Kontraktoren, für die diese Aspekte relevant sind.

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