Allgemeine
Informationen
Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
Seitenende

Transport- und Lagersicherheit

  • Regelungen und Maßnahmen für Transport- und Lagersicherheit umfassen Lieferung, Lagerung und Verteilung von Chemikalien
  • Neue globale Richtlinie zur Transportsicherheit von Tankschiffen
  • Mehr als 150 Gefahrgutbeauftragte weltweit

Ziel 2020

Weniger Transportunfälle

–70 %

Auf Basis des Jahres 2003 wollen wir die Rate der weltweiten Transportunfälle pro 10.000 Transporte um 70 % senken.

Unsere Regelungen und Maßnahmen für Transport- und Lagersicherheit umfassen die Lieferung, Lagerung und Verteilung von Chemikalien zwischen BASF-Standorten, Zulieferern und Kunden. Auch für Transport und Lagerung von chemischen Produkten in angemieteten Lagern haben wir Vorgaben in global geltenden Richtlinien festgelegt.

Unser Netzwerk für Transport- und Lagersicherheit haben wir 2011 erweitert. In Nordafrika haben wir zum Beispiel Mitarbeiter geschult und Prozesse geprüft sowie die Anforderungen an unsere Logistikdienstleister einheitlich definiert. Im Jahr 2011 haben wir eine neue globale Richtlinie zur einheitlichen Bewertung der Transportsicherheit von Tankschiffen erarbeitet. An Standorten, die im Zuge von Akquisitionen Teil der BASF-Gruppe geworden sind, haben wir die Risiken für den Transport ausgewählter kritischer Produkte neu bewertet, deren Transportprozesse verbessert und noch sicherer gestaltet.

Sollte trotz aller Präventivmaßnahmen weltweit ein Unfall eintreten, greifen schnelle und speziell abgestimmte Hilfsmaßnahmen. Unsere Gefahrgutbeauftragten sind in Prozesse und Abläufe bei Hilfsmaßnahmen involviert und werten anschließend alle Informationen aus. Mehr als 150 Mitarbeiter sind als ausgebildete Gefahrgutbeauftragte weltweit tätig. In einem globalen Netzwerk tauschen sie sich aus. So unterstützen sie, geeignete Maßnahmen abzuleiten und Vorfälle künftig zu vermeiden.

Transportunfälle pro 10.000 Transporte
(Reduktion zu Basisjahr 2003: – 68 %)

Wir haben die Zahl der jährlichen Transportunfälle im Vergleich zum Basisjahr 2003 von 0,56 auf 0,18 pro 10.000 Transporte gesenkt. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Zahl deutlich reduziert werden (2010: 0,28). Seit 2011 erfassen wir die Produktaustritte bei Transporten global und werten diese aus. So optimieren wir unsere Transportprozesse kontinuierlich. 2011 lag die Zahl der Produktaustritte bei 0,30 pro 10.000 Transporte.

Wir überprüfen unter anderem unsere Logistikdienstleister hinsichtlich Sicherheit und Qualität. 2011 haben wir weltweit über 500 Unternehmen bewertet. Unsere Experten nutzen sowohl eigene Instrumente zur Überprüfung als auch international anerkannte Analyseinstrumente wie das europäische Safety Quality Assessment System. Auf Grundlage des 2011 durch den Verband der europäischen chemischen Industrie (CEFIC) überarbeiteten Fragebogens haben wir unsere Anforderungen an die Sicherheit und Qualität der Logistikdienstleister weitererhöht. Festgestellte Abweichungen zu unseren Standards werden mit den Logistikdienstleistern in Qualitäts- und Sicherheitsgesprächen erörtert und die erforderlichen Verbesserungsmaßnahmen umgehend eingeleitet.

Wir engagieren uns in externen Netzwerken, die im Notfall schnell Informationen liefern und Hilfe leisten. Hierzu zählen die International Chemical Environmental(ICE)-Initiative und das deutsche Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS), bei dem BASF koordinierend tätig ist. 2011 haben wir mit TUIS einschließlich der Einsätze für Dritte in rund 250 Fällen Hilfe geleistet. Im Rahmen von TUIS hat BASF in Asien mit der Umsetzung einer regionalen Risikomatrix begonnen, mit deren Hilfe wir Anforderungen an Notfallhilfe und Unfallinformationen definieren. Um deutschlandweit die Qualität von Hilfeleistungen bei Transportunfällen weiterzusteigern, haben wir 2011 öffentlichen Feuerwehren ein Trainingskonzept zum Umgang mit Gefahrgut bereitgestellt. Wir planen, unser Trainingskonzept zu erweitern und auf weitere Länder auszuweiten.

Seite zurück Seitenanfang Seite weiter