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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
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Neue globale Ziele

  • Engagement für nachhaltige Nutzung von Wasser
  • Ziele für 2020 zur Reduktion der Emissionen von Stickstoff und Schwermetallen
    in das Wasser erreicht
  • Zwei neue Wasserziele für 2020 gesetzt

Ziele 2020

Wasser

Weniger Trinkwasser in Produktions-
prozessen
 

(Basisjahr 2010)

–50 %

Nachhaltiges Wasser-
management
in Wasser- stressgebieten

 

100 %

Weniger Emissionen

Wir wollen die Emissionen von organischen Stoffen und Stickstoff in das Wasser zum Basisjahr 2002 um jeweils 80 % senken, die von Schwermetallen um 60 %.

Im Jahr 2011 haben wir uns zwei neue Ziele für 2020 gesetzt: Wir wollen die Nutzung von Trinkwasser in Produktionsprozessen um die Hälfte im Vergleich zu 2010 senken und ein nachhaltiges Wassermanagement an allen Standorten in Wasserstressgebieten etablieren. 2011 lagen rund 21 % unserer Produktionsstandorte in Wasserstressgebieten; dort wurden rund 6,5 % des gesamten Wasserbedarfs der BASF entnommen.

Unserem Ziel, die Nutzung von Trinkwasser für die Produktion bis 2020 gegenüber 2010 um die Hälfte zu reduzieren, sind wir 2011 bereits nähergekommen und haben den Wert um 20,9 % reduziert. In Antwerpen/Belgien haben wir die Nutzung von Wasser für die Kühlung von Trink- auf Flusswasser umgestellt.

Emissionen weiter reduzieren

An BASF-Produktionsstandorten fielen insgesamt rund 192 Millionen Kubikmeter Abwasser an (2010: 197 Millionen Kubikmeter). Die Stickstoffemissionen (N-Gesamt) in das Wasser waren 2011 mit 2.900 Tonnen geringer als im Vorjahr (2010: 3.950 Tonnen) und konnten damit seit 2002 um 87,2 % reduziert werden. BASF-Abwässer enthielten 24 Tonnen Schwermetalle (2010: 25 Tonnen). Durch ein optimiertes Verfahren zur Abtrennung von Schwermetallen aus dem Abwasser am Standort Ludwigshafen konnten wir die Schwermetallemissionen weltweit um 5,6 % gegenüber dem Vorjahr und um 60,8 % gegenüber 2002 reduzieren. So haben wir bereits im Jahr 2011 unsere Ziele für 2020 zur Reduktion der Emissionen von Stickstoff und Schwermetallen in das Wasser erreicht. 2011 wurden rund 24.300 Tonnen (2010: 26.100 Tonnen) organische Stoffe emittiert. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber 2002 um 73,5 %. Die Phosphoremissionen betrugen 391 Tonnen (2010: 458 Tonnen).

Emissionen in das Wasser
(Ziel 2020: Reduktion zu Basisjahr 2002
in Prozent)

Um Fehler zu vermeiden, die zu unvorhergesehenen Emissionen führen, überprüfen wir bis 2015 unsere Wasserschutzkonzepte an allen Produktionsstandorten. In Geismar/ Louisiana werden wir beispielsweise mehr als 2 Millionen € in die Verbesserung der Kläranlagenanalytik investieren, um unvorhergesehene Emissionen frühzeitig zu erkennen.

BASF reduziert nicht nur eigene Emissionen in das Wasser – wir wollen auch das Risiko einer Wasserbelastung durch unsere Produkte so gering wie möglich halten. Wir engagieren uns seit 2009 am Runden Tisch „Zusammenarbeit von Wasserversorgung und Agrarchemie“. Ziel der Kooperation ist es, die Belastung von Trinkwasser mit Pflanzenschutzmitteln vorbeugend zu verhindern. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde 2011 eine Monitoringdatenbank für Deutschland erstellt.

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