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Letzte Aktualisierung:
1. März 2012

Glossar

Abteufen
Abteufen bezeichnet das Erstellen von Bohrlöchern zur Auffindung und Erschließung von Lagerstätten.
AgBalance
AgBalance® ist eine von BASF entwickelte Methode zur ganzheitlichen Messung und Bewertung von Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und der Lebensmittelproduktion anhand ökologischer, ökonomischer und sozialer Indikatoren. Mit AgBalance werden konkrete Empfehlungen für eine nachhaltige Produktionsweise erarbeitet. Die Methode erhielt im Jahr 2011 die unabhängige Validierung globaler Prüfdienstleister.
Audits
Audits sind ein Instrument zur Kontrolle und Steuerung von Sicherheits- und Umweltstandards. Bei der Auditierung eines Standorts oder eines Betriebs wird anhand von klar definierten Kriterien ein Profil in den Bereichen Umwelt, Sicherheit oder auch Gesundheit erstellt.
Back-up-Linie
Als Back-up-Linie wird eine fest zugesagte Kreditlinie bezeichnet, die im Zusammenhang mit Emissionen von Commercial Papers im Fall unzureichender Marktliquidität sowie zum Zweck der allgemeinen Unternehmensfinanzierung gezogen werden kann. Sie ist eines der Instrumente, welche die BASF nutzt, um jederzeit zahlungsfähig zu sein.
Barrel Öläquivalent (BOE)
Barrel Öläquivalent (BOE) ist eine internationale Maßeinheit zum Vergleich des Brennwerts verschiedener Energieträger. Ein BOE entspricht einem Barrel Erdöl beziehungsweise 6.000 Kubikfuß oder 169 Kubikmetern Erdgas.
Biotechnologie
Biotechnologie umfasst alle Verfahren und Produkte, die lebende Organismen, zum Beispiel Bakterien und Pilze, oder ihre zellulären Bestandteile nutzen.
CO2-Äquivalente
CO2-Äquivalente sind eine Berechnungsgröße für den Einfluss von Treibhausgasemissionen auf den Treibhauseffekt. Ein Faktor (Global Warming Potential) gibt die Treibhauswirkung der einzelnen Gase verglichen mit CO2 als Referenzgröße an.
Coil Coatings
Coil Coatings (Bandbeschichtungen) sind Speziallacke, die auf Stahl- und Aluminiumbänder aufgebracht werden. Das resultierende Material ist ein Verbundwerkstoff, der die Eigenschaften des Metalls und der Beschichtung vereint und dadurch etwa besonders korrosionsbeständig und leicht umformbar ist. Coil-Coating-Bleche kommen vor allem in der Bauindustrie zum Einsatz.
Commercial-Paper-Programm
Das Commercial-Paper-Programm bezeichnet eine Rahmenvereinbarung zwischen BASF und Banken über die Begebung von Schuldverschreibungen am Geldmarkt (Commercial Papers). Die unter dem Programm begebenen Commercial Papers haben den Charakter einer Daueremission, bei der die Laufzeiten individuell festgelegt werden können. Voraussetzung dafür ist ein gutes Rating.
Compliance
Compliance ist ein wichtiges Element der Corporate Governance. Darunter versteht man die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien sowie von freiwilligen Kodizes im Unternehmen.
Dow Jones Sustainability World Index (DJSI World)
Der Dow Jones Sustainability World Index (DJSI World) ist der weltweit bedeutendste Nachhaltigkeitsindex. Er umfasst die in Bezug auf wirtschaftliche, ökologische und soziale Kriterien führenden 10 % der größten 2.500 Unternehmen, die im Dow Jones Global Index geführt werden.
EBIT
Earnings Before Interest and Taxes (EBIT) – bei der BASF entspricht das EBIT dem Ergebnis der Betriebstätigkeit.
EBITDA
Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (EBITDA) – bei der BASF entspricht das EBITDA dem Ergebnis der Betriebstätigkeit vor der Berücksichtigung von Abschreibungen und Wertberichtigungen.
EBITDA-Marge
Die EBITDA-Marge zeigt die Marge, die wir durch unsere operative Tätigkeit vor Abschreibungen aus dem Umsatz erwirtschaftet haben. Sie berechnet sich aus dem Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen, bezogen auf den Umsatz.
EBIT nach Kapitalkosten
Das EBIT nach Kapitalkosten wird ermittelt, indem die Kapitalkosten vom EBIT abgezogen werden. Die Kapitalkosten beschreiben dabei die Renditeerwartungen der Aktionäre (in Form von Dividenden und Kurssteigerungen) und Verzinsungsansprüche der Fremdkapitalgeber. Ist das EBIT nach Kapitalkosten positiv, hat die BASF eine Prämie auf die Renditeerwartungen der Fremdkapital- und Eigenkapitalgeber verdient.
Econsense
Econsense, Forum für Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V., ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). BASF zählt zu den Gründungsmitgliedern des Forums. Vorrangiges Anliegen von Econsense ist es, auf politische Rahmenbedingungen hinzuwirken, die nachhaltige Innovationen in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Soziales fördern.
Emollient
Emollients sind pflegende Ölkomponenten, die zugleich ein samtiges Hautgefühl vermitteln. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil von Haut- und Haarpflegemitteln, etwa von Cremes und Haarmasken.
EPSA
Exploration and Production Sharing Agreements (EPSA) bezeichnen Produktionsteilungsverträge im Öl-und-Gas-Geschäft. Sie sind eine verbreitete Vertragsform zwischen einer staatlichen Ölgesellschaft und einer internationalen Ölgesellschaft zur Suche und Förderung von Kohlenwasserstoffen.
Equity-Methode/at Equity
Mit der Equity-Methode werden Beteiligungen, bei denen die BASF über wesentlichen Einfluss verfügt, in den Jahresabschluss einbezogen. Der Buchwert der Beteiligung ändert sich dabei entsprechend deren Eigenkapital.
European Water Stewardship (EWS) Standard
Mit Hilfe des European Water Stewardship Standard prüfen Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe, wie nachhaltig sie mit der Ressource Wasser umgehen. Die Kriterien sind Entnahmemenge, Wasserverschmutzung, Biodiversität sowie Wassermanagement. Der EWS-Standard wurde gemeinsam von NGOs, Politik und Unternehmen entwickelt.
Gesamtkapitalrendite
Die Gesamtkapitalrendite ist die Rendite auf das während des Geschäftsjahres durchschnittlich eingesetzte Vermögen. Sie errechnet sich aus dem Ergebnis vor Ertragsteuern zuzüglich der Fremdkapitalzinsen, bezogen auf das durchschnittlich eingesetzte Vermögen.
Globale Produktstrategie (GPS)
Die Globale Produktstrategie sieht weltweit einheitliche Standards und Verfahren für Unternehmen in der Produktverantwortung vor. Das Programm des International Council of Chemical Associations (ICCA) zielt darauf ab, den sicheren Umgang mit Chemikalien durch den Abbau bestehender Unterschiede bei der Risikobewertung zu gewährleisten.
Exploration
Als Exploration wird die Erkundung und Erschließung von Lagerstätten und Rohstoffvorkommen, wie etwa Erdöl und Erdgas, in der Erdkruste bezeichnet. Bei der Exploration werden Speichergesteine, die Ansammlungen von Öl und Gas beinhalten können, durch geeignete geophysikalische Verfahren ausfindig gemacht und ein möglicher Fund anschließend über Explorationsbohrungen nachgewiesen.
Feldesentwicklung
Feldesentwicklung ist die Bezeichnung für den Aufbau von Förderanlagen und das Durchführen von Produktionsbohrungen zur kommerziellen Ausbeutung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten.
Free Cashflow
Free Cashflow ist der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit abzüglich Ausgaben für Sachanlagen und immaterielles Vermögen.
Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol)
Das Greenhouse Gas Protocol ist ein weltweit anerkannter Standard zur Quantifizierung und zum Management von Treibhausgasemissionen, der von vielen Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien, NGOs und Regierungen angewendet wird. Die Berichtsstandards und Empfehlungen für die Durchführung von Projekten zur Emissionsreduzierung werden unter der Leitung des World Resources Institute und des World Business Council for Sustainable Development von Unternehmen, Regierungen und NGOs gemeinsam erarbeitet.
Health Performance Index (HPI)
Der Health Performance Index (HPI) ist ein Indikator, den BASF entwickelt hat, um den umfassenden Ansatz im Gesundheitsmanagement noch aussagekräftiger darzustellen. Er umfasst fünf Komponenten: gemeldete Berufskrankheiten, medizinische Notfallplanung, Erste Hilfe, arbeitsmedizinische Vorsorge und Gesundheitsförderung.
HPPO
HPPO steht für ein Verfahren zur Herstellung von Propylenoxid (PO) mittels Wasserstoffperoxid (HP). Die HPPO-Technologie ist umweltverträglicher und wirtschaftlicher als herkömmliche PO-Herstellungsverfahren, da außer Wasser keine weiteren Nebenprodukte gebildet werden. PO ist ein Zwischenprodukt, zum Beispiel für die Herstellung von Polyurethan.
IAS
IAS ist die Abkürzung für International Accounting Standards (siehe auch IFRS).
IFRS
Die International Financial Reporting Standards (IFRS) (bis 2001: International Accounting Standards, IAS) sind internationale Rechnungslegungsvorschriften, die vom in London/Großbritannien ansässigen International Accounting Standards Board (IASB) entwickelt und veröffentlicht werden. Seit 2005 sind die IFRS nach der sogenannten IAS-Verordnung von börsennotierten Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden.
ILO-Kernarbeitsnormen
Die ILO-Kernarbeitsnormen sind in einer Deklaration der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) niedergelegt. Sie umfasst acht Konventionen, in denen die Mindestanforderungen an menschenwürdige Arbeitsbedingungen definiert werden. BASF überprüft über ein gruppenweites Monitoringsystem die Einhaltung der Arbeitsstandards bei Mitarbeitern und Lieferanten.
ISAE 3000
Der International Standard on Assurance Engagements 3000 (ISAE 3000) wird vom International Audit and Assurance Standards Board (IAASB) herausgegeben. Er stellt einen Leitfaden für umfangreiche Audits bereit, die sich mit nichtfinanziellen Daten beschäftigen, zum Beispiel für Audits von Nachhaltigkeitsberichten.
ISO 14001
ISO 14001 ist eine internationale Norm der International Organization for Standardization (ISO), die allgemeine Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem für eine freiwillige Zertifizierung festlegt
ISO 14045
ISO 14045 ist eine internationale Norm der International Organization for Standardization (ISO), die Anforderungen für die Ökoeffizienz-Analyse festlegt.
ISO 19011
ISO 19011 ist eine internationale Norm der International Organization for Standardization (ISO), die Anforderungen für Audits von Qualitätsmanagement und Umweltmanagementsystemen festlegt.
ISO 26000 SR
ISO 26000 SR ist ein Leitfaden, der Orientierung und Empfehlungen für Organisationen gibt, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.
Joint Venture
Unter Joint Venture verstehen wir alle Aktivitäten, an denen neben der BASF weitere Partner beteiligt sind. Die für Joint Ventures angewandte Bilanzierungsmethode ist abhängig von den spezifischen Rahmenbedingungen der Beteiligung.
Konfliktmineralien
Als Konfliktmineralien werden Mineralien bezeichnet, die im US Conflict Minerals Trade Act aufgeführt sind. Dazu gehören Tantal (Coltan), Kassiterit (Zinnerz), Wolfram, Gold oder deren Derivate, durch die Konflikte in der Demokratischen Republik Kongo oder in angrenzenden Staaten finanziert werden.
Konsumgüterbranche
Die Konsumgüterbranche umfasst unter anderem die Textil- und Lederindustrie, die Elektroindustrie und die Herstellung von Haushaltsgeräten, die Papierindustrie sowie die Herstellung von Körperpflege-, Wasch- und Reinigungsmitteln.
Materialitätsanalyse
Mit der Materialitätsanalyse untersucht und bewertet BASF das gesellschaftliche Interesse an Nachhaltigkeitsthemen sowie die mögliche Bedeutung von Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen. Ziel ist es, frühzeitig Strategien zum Umgang mit möglichen neuen Risiken und Chancen zu entwickeln.
MDI
MDI steht für Diphenylmethandiisocyanat und ist eines der wichtigsten Grundprodukte für den Polyurethankunststoff. Das Anwendungsspektrum dieses Kunststoffes reicht von der Sohle in Hightech-Joggingschuhen, über die Dämmung von Automotoren oder auch Kühlschränken bis hin zur Isolation von Gebäuden.
Monitoringsystem
Monitoringsysteme und -instrumente dienen dazu, das Einhalten von Standards zu erfassen und sicherzustellen. Gegenstand von Monitoring sind unter anderem freiwillige Selbstverpflichtungen wie das Bekenntnis zur Einhaltung der Menschenrechte oder international anerkannte Arbeitsstandards.
MSCI World Chemicals Index
Der MSCI World Chemicals Index ist ein Aktienindex, der die weltweit größten Chemieunternehmen umfasst. Er misst die Performance der im Index enthaltenen Unternehmen in ihrer jeweiligen Landeswährung, wodurch Währungseinflüsse deutlich reduziert werden.
Nachhaltigkeit
Das Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung hat das Ziel, den wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht zu werden, ohne die Entwicklungschancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen.
Wertschöpfungskette
Als Wertschöpfungskette wird die Aufeinanderfolge von Veredlungsschritten im Produktionsprozess bezeichnet, angefangen von den Rohstoffen, über verschiedene Zwischenstufen bis zum fertigen Endprodukt.
Naphtha
Naphtha ist Rohbenzin und entsteht als Produkt bei der Raffinierung von Mineralölen in einer Rohölraffinerie. Schweres Naphtha ist Basisstoff der Fahrbenzinproduktion, leichtes Naphtha der wichtigste Einsatzstoff im Steamcracker.
NMVOC (Non Methane Volatile Organic Compounds)
VOCs (Volatile Organic Compounds, leichtflüchtige organische Verbindungen) sind Stoffe organischen Ursprungs, die bei niedrigen Temperaturen als Gas in der Luft vorliegen. Dazu gehören zum Beispiel manche Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde und organische Säuren. Bei der Abkürzung NMVOC wird das Gas Methan aus der Gruppe der VOCs ausgeklammert.
OHSAS 18001
Die Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS) enthält unter anderem den Standard OHSAS 18001, der ein Managementsystem für Arbeitsschutz beinhaltet. Dieses kann in ein bestehendes Qualitäts- oder Umweltschutzmanagementsystem integriert und zertifiziert werden.
Ökoeffizienz-Analyse
Die Ökoeffizienz-Analyse ist eine Methode zur Bewertung von Produkten und Verfahren unter ökonomischen und ökologischen Aspekten. Ziel ist der Vergleich von Produkten hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.
Patent Asset Index
Der Patent Asset Index misst die Stärke des Patentportfolios eines Unternehmens. Er setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: (1) Portfoliogröße (Anzahl der weltweit aktiven Patentfamilien) und (2) Wettbewerbswirkung, die aus den Werten zur technologischen Relevanz und Abdeckung des Marktes (gewichtet anhand der Marktgröße) ermittelt wird.
Nanomaterialien
Weltweit gibt es verschiedene Definitionen für Nanomaterialien. Für regulatorische Zwecke unterstützt BASF die Definition des International Council of Chemical Associations (ICCA). Nach dieser sind Nanomaterialien feste partikuläre Substanzen, die absichtlich hergestellt sind, und mehr als 10 Gewichtsprozent Nanoobjekte beziehungsweise mehr als 50 Gewichtsprozent Nanoobjekte und Aggregate und Agglomerate enthalten.
PolyTHF
THF steht für Tetrahydrofuran und ist eine Ausgangsverbindung für Polytetrahydrofuran (PolyTHF®). PolyTHF ist ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Elastomerfasern für Textilien. Elastomerfasern werden beispielsweise für Sportkleidung verwendet.
REACH
REACH ist eine Verordnung der Europäischen Union, die die Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien regelt.
Responsible Care
Responsible Care ist eine weltweite Initiative der chemischen Industrie zur kontinuierlichen Verbesserung auf den Gebieten Umweltschutz, Sicherheit und Gesundheit.
Saatgutbeizen
Saatgutbeizen sind Produkte zur Behandlung von Saatgut, die unter anderem Pflanzenschutzmittel enthalten. Sie werden mit Hilfe spezieller technischer Verfahren auf das Saatkorn aufgetragen und schützen dadurch Nutzpflanzen in ihrer Keim- und frühen Wachstumsphase vor Schadpilzen und Schadinsekten.
Schwellenländer
Schwellenländer umfassen nach unserer Definition die Region Asien-Pazifik (ohne Japan, Australien und Neuseeland), Süd- und Mittelamerika, Osteuropa sowie den Nahen Osten und Afrika.
SCR-Technologie
Mit Hilfe der SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) werden schädliche Stickoxide, die sich unter anderem im Abgasstrom von Dieselmotoren bei Nutzfahrzeugen befinden, in Wasserdampf und Stickstoff (einen natürlichen Bestandteil der Luft) umgewandelt.
SEEBALANCE
SEEBALANCE bezeichnet die von der BASF entwickelte Sozio-Ökoeffizienz-Analyse. Im Rahmen dieser Analyse werden die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – abgebildet. Das Instrument ermöglicht es, neben Umweltbelastung und Kosten auch die sozialen Auswirkungen von Produkten und Herstellverfahren zu bewerten.
S.E.T.-Initiative
Mit der S.E.T.-Initiative unterstützt BASF ihre Kunden, Nachhaltigkeit (Sustainability), Ökoeffizienz (Eco-efficiency) und Rückverfolgbarkeit (Traceability) ihrer Produkte messbar zu machen und entlang ihrer Wertschöpfungskette zu verbessern. Das ganzheitliche Angebot umfasst unter anderem eine strategische Nachhaltigkeitsberatung, eine Ökoeffizienz-Analyse und die Implementierung eines Rückverfolgbarkeitssystems entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Sondereinflüsse
Als Sondereinflüsse werden Einmalkosten oder Einmalerträge bezeichnet, die das Ergebnis eines Segments oder der BASF-Gruppe insgesamt wesentlich beeinflusst haben. Darunter können beispielsweise Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen oder Erträge aus Devestitionen fallen.
Spotmarkt (Kassamarkt)
Als Spotmarkt wird ein Markt bezeichnet, auf dem ein vereinbartes Geschäft, bestehend aus Lieferung, Abnahme und Bezahlung, unmittelbar abgewickelt wird. Im Gegensatz dazu erfolgen bei Geschäften am Terminmarkt Lieferung, Abnahme und Bezahlung zu einem späteren Zeitpunkt als der Abschluss des Geschäfts.
Stakeholder
Als Stakeholder werden Personen oder Gruppen bezeichnet, deren Interessen mit denen eines Unternehmens auf vielfältige Art verbunden sind. Zu unseren Stakeholdern gehören Aktionäre, Geschäftspartner, Mitarbeiter, Nachbarn und die Gesellschaft.
Steamcracker
Steamcracker sind Anlagen, in denen unter Zuhilfenahme von Dampf (englisch: steam) Naphtha (Rohbenzin) oder Erdgas aufgespaltet (englisch: to crack) wird. Die entstehenden Petrochemikalien sind Ausgangsprodukte für die Herstellung eines Großteils der Erzeugnisse der BASF.
Styrol
Die Herstellung des Vorprodukts Styrol dient überwiegend der Eigenversorgung (Rückwärtsintegration). Styrolkunststoffe finden in vielen Bereichen Anwendung, beispielsweise in der Bau-, Verpackungs-, Automobil-, Elektro- und Freizeitindustrie.
Swap
Swap bezeichnet eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, in Zukunft Waren- oder Zahlungsströme auszutauschen. Bei einem Zinsswap werden für einen vereinbarten Nominalbetrag zum Beispiel fixe gegen variable Zinszahlungen getauscht.
TDI
Toluoldiisocyanat (TDI) ist ein Ausgangsprodukt für Polyurethan. Es wird zu einem großen Teil in der Automobilindustrie (zum Beispiel Sitzpolster und Innenverkleidungen) sowie in der Möbelindustrie (zum Beispiel flexible Schäume für Matratzen, Polsterung oder Holzbeschichtungen) eingesetzt.
Thesaurierung
Für erwirtschaftete Gewinne gibt es zwei Verwendungsmöglichkeiten: Ausschüttung an die Gesellschafter oder Einbehaltung im Unternehmen. Letzteres wird als Thesaurierung bezeichnet.
TUIS
TUIS ist ein gemeinsames Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem, an dem rund 130 Chemieunternehmen beteiligt sind. Die TUIS-Mitgliedsunternehmen sind jederzeit für öffentliche Dienststellen erreichbar und helfen mit telefonischer Beratung, Fachleuten vor Ort und der Bereitstellung von speziellen technischen Geräten.
Verbund
Im BASF-Verbund werden Produktionsanlagen, Energiefluss, ­Logistik und Infrastruktur intelligent miteinander vernetzt, um die Produktausbeute zu steigern, Ressourcen und Energie zu sparen und Logistikkosten zu senken. Ein wesentlicher Faktor der Verbundidee ist der Wissensverbund. Mitarbeiter der BASF tauschen sich weltweit untereinander aus. Das Expertenwissen bündelt die BASF in ihren Technologieplattformen.
Wasserstressgebiete
Wasserstressgebiete bezeichnen Gebiete, in denen Wasser eine knappe Ressource darstellt und mehr als 60 % des verfügbaren Wassers von Menschen entnommen wird. Die wichtigsten Einflussgrößen, die zu Wasserknappheit führen, sind: geringe Niederschläge, hohe Temperaturen, geringe Luftfeuchtigkeit, ungünstige Bodeneigenschaften oder eine hohe Wasserentnahme.
Weiße Biotechnologie
Weiße Biotechnologie ist ein Teilgebiet der Biotechnologie, auch industrielle Biotechnologie genannt, das Mikroorganismen und/oder Enzyme zur Herstellung von chemischen Produkten nutzt, die in verschiedenen Wertschöpfungsstufen der chemischen Industrie zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich beispielsweise um die biokatalytische Herstellung von chiralen Zwischenprodukten.
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