Innovation

  • Rund 10.650 Mitarbeiter weltweit in Forschung und Entwicklung
  • Forschungspipeline mit etwa 3.000 Projekten
  • 1.835 Millionen € Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Jahr 2013

Innovationen auf Basis effektiver und effizienter Forschung und Entwicklung sind ein wichtiger Wachstumsmotor der BASF. Unsere Mitarbeiter arbeiten in interdisziplinären Teams an innovativen Prozessen und Produkten für eine nachhaltige Zukunft. Mit chemiebasierten Lösungen für fast alle Industriebranchen sichern wir so unseren langfristigen Geschäftserfolg.

Strategische Ausrichtung

  • Stärkere Kunden- und Marktorientierung
  • Zukunftsgerichtetes Projektportfolio
  • Weltweiter Ausbau von Forschungs- und Entwicklungszentren, besonders in Asien und Nordamerika
  • Effizienteres Innovationsmanagement

Ein steigender Bedarf an Energie, Nahrung und sauberem Wasser, begrenzte Ressourcen und eine schnell wachsende Weltbevölkerung – dies alles miteinander in Einklang zu bringen, ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Innovationen aus der Chemie nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein, denn sie liefern einen entscheidenden Beitrag über bekannte Lösungen hinaus.

Unser globales Team aus hochqualifizierten Mitarbeitern unterschiedlicher Fachrichtungen ist die Basis unserer Innovationskraft. Im Jahr 2013 stieg die Zahl der Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung auf rund 10.650 (2012: 10.450). Die zentralen Forschungsbereiche Advanced Materials & Systems Research, Biological & Effect Systems Research, Process Research & Chemical Engineering sowie BASF Plant Science sind unsere Wissens- und Kompetenzzentren. Zusammen mit den Entwicklungseinheiten unserer Unternehmensbereiche sowie der BASF New Business und der BASF Venture Capital bilden sie den Kern unseres weltweiten Wissensverbunds.

Globales Netzwerk in Wissenschaft und Wirtschaft

  • Netzwerk mit rund 600 exzellenten Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen
  • Forschungsinitiative „North American Center for Research on Advanced Materials“ mit drei amerikanischen Spitzenuniversitäten gestartet
  • Forschungskooperation mit der Linde Group und ThyssenKrupp zur umweltschonenden Herstellung von Synthesegas aus Kohlendioxid und Wasserstoff

Ein entscheidender Baustein dieses Wissensverbunds ist auch unser globales Netzwerk mit mehr als 600 exzellenten Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen. Wir arbeiten mit ihnen in vielen verschiedenen Disziplinen zusammen, um unsere ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen. 2013 haben wir die Forschungsinitiative „North American Center for Research on Advanced Materials“ gestartet. Gemeinsam mit Fakultäten der Harvard University, des Massachusetts Institute of Technology (MIT) sowie der University of Massachusetts (UMass) Amherst wollen wir neue Werkstoffe für die Automobil-, Bau- und Energieindustrie entwickeln.

Unsere Forschungspipeline umfasste im Jahr 2013 etwa 3.000 Projekte. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung steigerten wir um 103 Millionen € auf 1.835 Millionen € (2012: 1.732 Millionen €). 79 % der gesamten Forschungsaufwendungen verantworteten die Unternehmensbereiche. Die übrigen 21 % der Aufwendungen entfielen auf die bereichsübergreifende Konzernforschung, in der Wachstums- und Technologiefelder bearbeitet werden. Etwa ein Drittel unserer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen fließt in Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Klimaschutz.

Chemiebasierte Innovationen erfordern eine marktorientierte Forschung und Entwicklung, die sich stark an den Bedürfnissen unserer Kunden orientiert. Um vielversprechende Forschungsideen noch schneller auf den Markt zu bringen, bewerten wir unsere Projekte regelmäßig in einem mehrstufigen Innovationskettenprozess. Ein softwaregestütztes Projektmanagement und der kontinuierliche Wissensaustausch der Projektkoordinatoren innerhalb der Forschungs- und Entwicklungseinheiten sowie mit Kunden sind für eine effiziente Weiterentwicklung unseres Projektportfolios entscheidend. Bei der Suche nach neuen Geschäftsfeldern kommt der BASF New Business eine besondere Rolle zu. Sie identifiziert frühzeitig Trends und Zukunftsmärkte und implementiert attraktive Themen über bestehende Geschäftsaktivitäten hinaus als Wachstumsfelder.

Weltweiter Ausbau von Forschung und Entwicklung

  • Erweiterung der Forschungseinrichtungen für Pflanzenschutz und Pflanzenbiotechnologie im Research Triangle Park in Raleigh/North Carolina
  • Neues Labor zur Erforschung von Elektrolyten und Elektrodenmaterialien für Hochleistungsbatterien sowie Zentrum für Anwendungstechnik in Amagasaki/Japan

Maßgeblich für unseren Erfolg ist auch eine globale Präsenz von Forschung und Entwicklung. 2013 haben wir unsere Aktivitäten in Nordamerika und Asien weiter ausgebaut. In Raleigh/North Carolina haben wir unsere Forschungseinrichtungen für Pflanzenschutz und Pflanzenbiotechnologie erweitert. Elektrolyte und Elektrodenmaterialien für Hochleistungsbatterien erforschen wir in einem neuen Labor für Batteriematerialien in Amagasaki/Japan. In einem angegliederten Zentrum für Anwendungstechnik entwickeln wir kundenorientierte Lösungen für Batterieunternehmen auf dem asiatischen Markt.

Unsere Innovationskraft und langfristige Wettbewerbsfähigkeit zeigt sich auch in der Anzahl und Qualität unserer Patente. Weltweit haben wir im Jahr 2013 rund 1.300 Patente neu angemeldet. Beim Patent Asset Index, einer Methodik, die industrieweit Patentportfolios miteinander vergleicht, waren wir 2013 bereits zum fünften Mal in Folge führend. Dies unterstreicht erneut die Innovationsleistung der BASF.