Kundenbeziehungen und Geschäftsmodelle

Kundenbeziehungen

  • Klassisches Chemiegeschäft: Zuverlässige und kosteneffiziente Belieferung
  • Maßgeschneiderte Produkte: Gemeinsame Projekte zur Entwicklung von Produkten oder Formulierungen für eine spezifische Industrie
  • Funktionale Materialien und Lösungen: Enge Partnerschaften, um gemeinsam Kundenprozesse und -anwendungen durch Innovationen zu verbessern

Das Kundenportfolio der BASF reicht von globalen Großkunden, über den regional tätigen Mittelstand bis hin zu lokalen Handwerksbetrieben. Unsere Geschäftsmodelle und Vertriebswege richten wir auf die jeweiligen Kundengruppen und Marktsegmente aus. Im Einklang mit unserem strategischen Prinzip „Wir schaffen Wert als ein Unternehmen“ haben wir unsere Organisationsstruktur optimiert und unser Angebot stärker gebündelt. So können wir noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden aus verschiedenen Branchen eingehen.

Im klassischen Chemiegeschäft vermarkten wir Chemikalien aus unserer Verbundproduktion meist in großen Mengen. Dazu zählen die Grundprodukte des Segments Chemicals, wie etwa Crackerprodukte, Schwefelsäure, Weichmacher, Caprolactam und TDI. Bei diesen Basischemikalien ist es unser vorrangiges Ziel, die Kunden zuverlässig und kosteneffizient zu beliefern. Die Vermarktung erfolgt zum Teil über E-Commerce.

Eine breite Palette an maßgeschneiderten Produkten stellen wir vor allem im Segment Performance Products her – von Vitaminen, Inhaltsstoffen für Körperpflegeprodukte, Farbpigmenten bis hin zu Papierchemikalien und Kunststoffadditiven. In gemeinsamen Projekten arbeiten wir bereits in einem frühen Stadium intensiv mit den Kunden zusammen, um neue Produkte oder Formulierungen für eine spezifische Industrie zu entwickeln. Unser weltweites Netzwerk an Entwicklungslaboren ermöglicht eine rasche Anpassung unserer Produkte an lokale Bedürfnisse.

Funktionale Materialien und Lösungen, die gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind, bieten wir vor allem in den Segmenten Functional Materials & Solutions und Agricultural Solutions an. Dazu zählen etwa technische Kunststoffe, Betonadditive, Lacke und Pflanzenschutzmittel. Wir gehen enge Partnerschaften mit Kunden ein und entwickeln gemeinsam Innovationen, durch die unsere Kunden ihre Prozesse und Anwendungen optimieren. Unser Verständnis der gesamten Wertschöpfungskette sowie unsere globale Aufstellung und Marktkenntnis sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren.

Branchenorientierung

  • Rund die Hälfte der Geschäftseinheiten ist gezielt auf Branchen ausgerichtet
  • Industry-Teams bündeln einheitsübergreifend Kompetenzen, Wissen und Kontakte
  • Systematische und strukturierte Weiterentwicklung unserer Branchenorientierung als wichtiger Baustein der „We create chemistry“-Strategie

Mit einem breiten Portfolio an unterschiedlichsten Kompetenzen, Verfahren, Technologien und Produkten bedienen wir Kunden aus vielen verschiedenen Branchen. Rund die Hälfte unserer Geschäftseinheiten ist gezielt auf Branchen ausgerichtet. Durch die Bündelung von Expertise und Ressourcen positionieren wir uns als lösungsorientierter Systemanbieter für unsere Kunden.

Allerdings lassen sich nicht alle Geschäftseinheiten rein nach Branchen organisieren. Daher gibt es in der BASF Branchengruppen, zum Beispiel für wichtige Abnehmerbranchen wie Automobil, Pharma und Verpackung oder für Wachstumsfelder wie etwa Windenergie. Diese sogenannten Industry-Teams bündeln über Einheitsgrenzen hinweg Kompetenzen, Wissen und Kontakte, schärfen das Verständnis für die Wertschöpfungsketten in den Kundenbranchen und erarbeiten industriespezifische Lösungen, die ein Unternehmensbereich häufig alleine nicht entwickeln könnte. So gibt es in der BASF als größtem Zulieferer für die Möbelindustrie beispielsweise ein Industry-Team Möbel. Darin arbeiten wir gemeinsam mit Kunden an Lösungen für widerstandsfähigere Beschichtungen, innovativen Oberflächenmaterialien und neuen Schaumstoffen für Polster.

Eine enge Ausrichtung unseres Geschäfts an den Bedürfnissen der Kunden ist ein wichtiger Baustein unserer „We create chemistry“-Strategie. Unsere Branchenorientierung wollen wir daher auch künftig systematisch und strukturiert weiterentwickeln.