Stakeholder einbeziehen

Fester Bestandteil unseres Nachhaltigkeitsmanagements ist der kontinuierliche Austausch mit unseren Stakeholdern. Dazu zählen unter anderem unsere Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Aktionäre sowie Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien. Wir kommunizieren unsere Aktivitäten transparent und stellen uns kritischen Fragen. Eine besondere Verantwortung tragen wir für die Nachbarn an unseren Produktionsstandorten. In 84 Nachbarschaftsforen tauschen wir uns zu aktuellen Themen aus.

Im Sinne unserer Unternehmensstrategie integrieren wir das Thema Nachhaltigkeit in den Unternehmensalltag und unterstützen unsere Mitarbeiter dabei, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten. Im Jahr 2013 haben wir Informationsveranstaltungen, Onlineschulungen, Workshops und Diskussionsrunden zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt.

Um unsere Stakeholder noch intensiver einzubeziehen, haben wir im Jahr 2013 ein Beratungsgremium (Stakeholder Advisory Council) mit verschiedenen internationalen Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft sowie dem Vorstand der BASF etabliert. Ziel der regelmäßigen Treffen ist es, durch einen kontinuierlichen Dialog den Nachhaltigkeitsansatz der BASF weiterzuentwickeln.

Für die erfolgreiche Einführung von Produkten auf Basis neuer Technologien ist eine offene Diskussion mit Verbrauchern, Nichtregierungsorganisationen, Politik und der Öffentlichkeit sehr wichtig. Im Jahr 2013 haben wir beispielsweise gemeinsam mit Beauftragten der beteiligten Umwelt- und Verbraucherverbände, Gewerkschaften und Unternehmen die Ergebnisse unseres Dialogforums Nano zum Thema transparente Kommunikation über Nanomaterialien mit ausgewählten politischen Vertretern in Brüssel diskutiert. Darüber hinaus haben wir in Berlin die Forschungsergebnisse zur Sicherheit von Nanopartikeln und Nanokompositmaterialien des Projekts NanoGEM der Öffentlichkeit vorgestellt.

Kunden stellen wir auf speziellen Online-Plattformen Informationen über unsere Produktionsbedingungen und Sozialstandards zur Verfügung.

BASF engagiert sich aktiv im UN Global Compact: Der BASF-Vorstandsvorsitzende ist Mitglied im UN Global Compact Board. Im globalen Netzwerk des Global Compact LEAD beteiligen wir uns an der Gestaltung der „Post-2015-Development-Agenda“ und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmern mögliche globale Nachhaltigkeitsziele. Daneben ist BASF in zahlreichen lokalen Global-Compact-Netzwerken aktiv. In Kenia sind wir im Jahr 2013 dem lokalen Global-Compact-Netzwerk beigetreten.

BASF unterstützt grundsätzlich keine politischen Parteien. In den USA haben Mitarbeiter das „BASF Corporation Employees Political Action Committee“ gegründet, eine unabhängige, staatlich registrierte Vereinigung von Mitarbeitern, die Mitarbeiterspenden für politische Zwecke sammelt und über deren Verwendung eigenständig entscheidet.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact