Management der Lieferkette

Lieferanten

  • Verhaltenskodex für Lieferanten umfasst Schutz der Umwelt, Einhaltung von Menschenrechten, Arbeits- und Sozialstandards, Antidiskriminierungs- und Antikorruptionsvorgaben
  • 155 Standorte von Rohstofflieferanten zu Nachhaltigkeitsstandards auditiert

Unsere Lieferanten sind ein wichtiger Bestandteil unserer Wertschöpfungskette. Gemeinsam mit unseren Lieferanten wollen wir Wert schaffen und Risiken minimieren.

Stationen entlang der Wertschöpfungskette

Die Grafik stellt die verschiedenen Stationen entlang der Wertschöpfungskette dar. Das jeweils dunkelgrün hervorgehobene Feld zeigt an, welche Station im jeweiligen Kapitel thematisiert wird. (hier: Lieferanten)

Strategie

Mit unserem nachhaltigkeitsorientierten Management der Lieferkette verfolgen wir vor allem zwei Ziele: Wir möchten bei unseren Lieferanten das Bewusstsein für unsere Erwartungen und Standards stärken sowie den Beitrag, den unsere Lieferanten zur nachhaltigen Entwicklung leisten, transparent gestalten.

Erwartungen an unsere Lieferanten

Bei der Auswahl unserer Lieferanten sowie der Beurteilung neuer und bestehender Lieferbeziehungen sind für uns neben wirtschaftlichen Kriterien auch Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Standards relevant. Unser Verhaltenskodex für Lieferanten basiert auf international anerkannten Richtlinien, wie den Prinzipien der Global-Compact-Initiative der Vereinten Nationen, den Konventionen der internationalen Arbeitsorganisation sowie Responsible Care. Der Verhaltenskodex umfasst den Schutz der Umwelt, die Einhaltung von Menschenrechten, Arbeits- und Sozialstandards sowie Antidiskriminierungs- und Antikorruptionsvorgaben; er liegt in 26 Sprachen vor.

Im Jahr 2013 haben wir weltweit 745 Mitarbeiter aus dem Einkauf zum Thema nachhaltigkeitsorientiertes Lieferantenmanagement geschult. Dies befähigt sie im Dialog mit unseren Lieferanten, Bewusstsein für mögliche Risiken in der Lieferkette zu schaffen und diese zu minimieren.

Bewertung unserer Lieferanten

BASF beteiligt sich an der Initiative führender Chemieunternehmen „Together for Sustainability“ (TfS) zur weltweiten Vereinheitlichung von Bewertungen und Audits von Lieferanten. Ziel der Initiative ist die Entwicklung und Umsetzung eines globalen Programms zur verantwortungsvollen Beschaffung von Gütern und Leistungen und der Verbesserung der Umwelt- und Sozialstandards bei Lieferanten. Der Bewertungsprozess wird durch einen global einheitlichen Fragenkatalog vereinfacht – sowohl für Lieferanten als auch für TfS-Mitgliedsunternehmen. Die Mitglieder der Initiative haben im Jahr 2013 insgesamt rund 2.000 Nachhaltigkeitsbewertungen und -audits initiiert. Ab 2014 sollen die Aktivitäten auf weitere Länder ausgedehnt und neue Mitglieder für die Initiative gewonnen werden.

Bei der Umsetzung des TfS-Ansatzes helfen uns Risikomatrizen dabei, Lieferanten mit hohem potenziellen Nachhaltigkeitsrisiko, unterteilt nach Länder- und Produktrisiken, zu identifizieren. Auf Grundlage dieser Risikoanalyse und weiterer Analysen haben wir im Jahr 2013 insgesamt 155 Standorte von Rohstofflieferanten zu Nachhaltigkeitsstandards auditiert und 550 Nachhaltigkeitsbewertungen durch einen externen Dienstleister initiiert. Stellen wir Verbesserungsbedarf fest, unterstützen wir unsere Lieferanten bei der Erarbeitung von Maßnahmen, um unsere Standards zu erfüllen. Nach einem definierten Zeitraster, das sich an dem bewerteten Nachhaltigkeitsrisiko orientiert, führen wir eine erneute Überprüfung durch. Können wir keine Verbesserung feststellen, beenden wir die Geschäftsbeziehung. Im Jahr 2013 geschah dies in 12 Fällen.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact