Ernährung

DIE FRAGEN DIE ANTWORTEN
  • Wie kann es gesunde Nahrung für alle geben?

  • Seit 150 Jahren arbeiten wir bei BASF an Antworten auf diese Fragen.

  • Im Jahr 2050 werden mehr als 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Bereits heute leidet jeder achte Mensch Hunger. Nahrhaftes Essen ist jedoch die Grundlage eines gesunden Lebens. Je schneller die Weltbevölkerung wächst, umso wichtiger wird es, sich Gedanken über ihre Versorgung mit Nahrungsmitteln zu machen:

    Wie kann es gelingen, alle gesund zu ernähren? Wie können wir Mangelernährung bekämpfen? Und wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus?

  • Seit 150 Jahren arbeiten wir bei BASF an Antworten auf diese Fragen: indem wir Bedürfnisse früh erkennen, mit Neugier forschen und unser Know-how mit anderen teilen.

    Dazu zählen zum Beispiel innovative Produkte und Lösungen für die Landwirtschaft, mit denen wir Landwirte bei der Herstellung hochwertiger Nahrungsmittel unterstützen. Gemeinsam arbeiten wir daran, das bewirtschaftete Land für künftige Generationen nutzbringend zu erhalten. Wir setzen auch auf IT, um Landwirten bei einer effizienten, schonenden und ertragreichen Landwirtschaft zu helfen. Außerdem stellen wir Vitamine und Fettsäuren her, die zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.

1 Vor Ort auf dem Feld 2 Landwirtschaft 2.0 3 Ausgewogene Ernährung fördern

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Vor Ort auf dem Feld

Um Ernteerträge weltweit zu sichern, schützen unsere Pflanzenschutzmittel vor Pilzkrankheiten, Schädlingsinsekten oder Unkräutern und erhöhen die Qualität landwirtschaftlicher Produkte. Eine der schädlichsten Sojabohnenkrankheiten ist der asiatische Sojabohnenrost – eine Pilzkrankheit. Zur Bekämpfung können Landwirte auf die bewährten BASF-Fungizide Strobilurine und unser im Jahr 2011 eingeführtes Produkt Xemium® zurückgreifen.

Für einen Großteil der Weltbevölkerung ist Reis das Hauptnahrungsmittel und damit eine der wichtigsten Nutzpflanzen überhaupt. Im Reisanbau kann sogenannter roter Reis, ein Wildgras, erhebliche Ernteverluste verursachen. Das BASF-Produktionssystem Clearfield® bietet eine Lösung: Es kombiniert ein Herbizid mit klassisch gezüchtetem, herbizid-tolerantem Saatgut, der sogenannten Clearfield® Technologie, und kann so die Reiserträge sichern beziehungsweise bis um das Dreifache steigern.

Unsere Forschung in der Pflanzenbiotechnologie konzentriert sich auf Pflanzen für eine leistungsfähigere Landwirtschaft, denen beispielsweise Hitze oder Dürre wenig anhaben können. So haben wir mit unserem Partner Monsanto die Maissorte Genuity® DroughtGard® entwickelt. Sie ist stressresistenter gegenüber Trockenheit als herkömmliche Maissorten.

Als Projektpartner der „Better Rice Initiative Asia“ unterstützen wir in Indonesien und Thailand bei der Informationsvermittlung zur sach- und fachgerechten Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. Zudem beteiligen wir uns an der Entwicklung von Schulungen für Agrarberater und Landwirte sowie Trainingsmaterialien und der Durchführung von Trainings. Vor allem beim Grundnahrungsmittel Reis erhalten die Landwirte Beratung zur Auswahl des Saatguts, zur richtigen Anwendung der Pflanzenschutzmittel und zur Wachstumsanalyse. Mit einer ähnlichen Kooperation unterstützen wir auch Sojafarmer in Indien.

In Nordamerika gehen sogenannte „Innovation Specialists“ zu unseren Kunden auf die Felder und arbeiten zusammen mit ihnen maßgeschneiderte Lösungen für ihren Ernteerfolg aus.

Einer dieser Landwirte ist Matt Miles aus Arkansas/USA. Gemeinsam haben wir einen Plan entwickelt – von der Aussaat, über die Anwendung von Dünger und Pflanzenschutzmitteln bis hin zur Ernte. So hat Matt Miles es im Jahr 2013 geschafft, einen Ernterekord in Arkansas aufzustellen: Er erntete mehr als 7 Tonnen Sojabohnen pro Hektar. Im Durchschnitt kommt ein Landwirt auf 3 bis 4 Tonnen.

Matt Miles, Sojabohnen-Landwirt aus Arkansas/USA (Foto)

„Man muss der Pflanze geben was sie braucht, bevor sie es braucht. Nur so kann man einen solchen Ertrag erreichen.“

Matt Miles, Sojabohnen-Landwirt aus Arkansas/USA

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Landwirtschaft 2.0

Dr. Matthias Nachtmann, Global Manager Business Development im BASF-Bereich Crop Protection (Foto)

„Neben Faktoren wie Boden oder Wetter bestimmt heute auch smarte Technik über den Ernteerfolg.“

Dr. Matthias Nachtmann, Global Manager Business Development im BASF-Bereich Crop Protection

Moderne landwirtschaftliche Betriebe setzen zunehmend auf Hightech. Ein Landwirt, der bei seiner Feldarbeit vom Tablet-PC oder Smartphone unterstützt wird, ist heute keine Seltenheit mehr. Mit dem Ziel, eine integrierte IT-basierte Lösung für Landwirte weltweit zu entwickeln, haben John Deere und BASF 2013 eine Zusammenarbeit vereinbart. Dabei wird das agronomische Wissen von BASF mit den Erfahrungen des landwirtschaftlichen Datenmanagements von John Deere kombiniert. Landwirte können dadurch Daten einfacher interpretieren, um fundiertere und effizientere Entscheidungen hinsichtlich ihrer Pflanzenkulturen und Betriebsabläufe zu treffen. Dafür liefern mit Sensorik ausgerüstete Landmaschinen detaillierte Datensätze. So kann analysiert werden, wie jedes Stück Boden optimal bearbeitet werden muss.

Neben der Kooperation mit John Deere hat BASF weitere IT-basierte Lösungen im Angebot. Landwirte in Brasilien können zum Beispiel Fotos von erkrankten Pflanzen aufnehmen, mit Hilfe einer Datenbank vergleichen und sich so über mögliche Behandlungen sowie Empfehlungen informieren.

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Ausgewogene Ernährung fördern

Vitamin-A-Mangel ist ein ernstes Problem in über 70 Ländern der Welt. Jedes Jahr sterben eine Million Kinder an den Folgen dieses Mangels. Er kann zu Erblindung führen und macht Kinder anfälliger für oft tödliche Infektionen wie Masern und Lungenentzündung. Vitamin A ist für fast alle Funktionen des menschlichen Körpers notwendig, etwa für das Sehen, das Nervensystem, die Haut, das Knochengerüst und das Immunsystem. Da der Körper das Vitamin nicht selbst herstellen kann, brauchen wir Vitamin-A-haltige Lebensmittel. Für viele Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern stellt dies ein Problem dar: Sie können sich teure Lebensmittel wie Fleisch und Gemüse, die das Vitamin natürlicherweise enthalten, nicht leisten. Im Rahmen unserer Food-Fortification-Initiative unterstützen wir Regierungen, Entwicklungsorganisationen, wie zum Beispiel UNICEF, und Produzenten darin, erschwingliche Grundnahrungsmittel wie Öl, Mais, Reis und Mehl mit zusätzlichen Vitaminen und Mineralstoffen anzureichern. Auf dem UN-Gipfel Rio+20 im Jahr 2012 hat sich BASF verpflichtet, jährlich 60 Millionen Menschen mehr mit angereicherten Grundnahrungsmitteln zu erreichen, um sie vor den Folgen von Vitamin- und Mineralstoffmangel zu schützen.

„UNICEF und BASF engagieren sich seit Jahren im Kampf gegen den Vitamin-A-Mangel. Dadurch helfen wir, die Kindersterblichkeit weltweit zu senken.“

Roland Kupka, Senior Advisor Micronutrients bei UNICEF

Auch für Menschen in Industrienationen ist eine ausgewogene Ernährung nicht immer selbstverständlich. Als Folge von zu viel ungesundem Essen nehmen dort Schlaganfälle, Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu. Einen Schutz davor können langkettige Omega-3-Fettsäuren bieten, wie sie beispielsweise in Fisch vorkommen. BASF stellt hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren her und macht sie durch verschiedene Einnahmeformen, vom Pulver bis zum Öl, für viele Konsumenten nutzbar.