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Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

18 – Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten

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Millionen €

2010

2009

Gesetzliche Rücklage

436

429

Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn

15.381

12.487

 

15.817

12.916

Änderungen des Konsolidierungskreises führten im Jahr 2010 zu einer Verminderung der gesetzlichen Rücklage um 11 Millionen €. Im Jahr 2009 führten sie zu einer Erhöhung der gesetzlichen Rücklage um 2 Millionen €. Umgliederungen aus Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn erhöhten die gesetzliche Rücklage im Jahr 2010 um 18 Millionen € und 2009 um 7 Millionen €.

Der Erwerb von Anteilen an Unternehmen, die bereits von der BASF beherrscht wurden, wird als Transaktion zwischen Anteilseignern behandelt. Im Jahr 2010 fand kein Erwerb von Anteilen an beherrschten Unternehmen statt. Im Jahr 2009 wurden Anteile anderer Gesellschafter an Ciba Holding AG, Basel/Schweiz, und Ciba India Ltd., Mumbai/Indien, erworben. Die sich aus diesen Transaktionen ergebenden Unterschiedsbeträge zwischen dem Erwerbspreis und dem zugehenden anteiligen Reinvermögen in Höhe von 28 Millionen € im Jahr 2009 wurden mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Verrechnung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste führte im Jahr 2010 zu einer Verminderung der Gewinnrücklagen in Höhe von 101 Millionen € und im Jahr 2009 zu einer Erhöhung von 86 Millionen €.

Sonstige Eigenkapitalposten

Bestimmte Aufwendungen oder Erträge werden gemäß den Regelungen der IFRS außerhalb der Ergebnisrechnung erfasst. Hierzu gehören Translationsanpassungen, die Bewertung von Wertpapieren zu Marktwerten, die Marktwertänderungen von Derivaten, die zur Absicherung künftiger Zahlungsströme und von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe eingesetzt werden, und Effekte aus der Neubewertung von Vermögenswerten und Schulden auf Grund von Mehrheitserwerb.

Translationsanpassung

Die Differenz zwischen dem zu historischen Kursen bei Einzahlung oder Einbehalt und dem zu Stichtagskursen am Abschlussstichtag umgerechneten Eigenkapital der Gesellschaften wird als Translationsanpassung gesondert im Eigenkapital ausgewiesen und erst beim Abgang einer Gesellschaft erfolgswirksam berücksichtigt.

Bewertung von Wertpapieren zu Marktwerten

Wertänderungen der zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere, die über den Anschaffungskosten liegen, werden so lange erfolgsneutral im Eigenkapital berücksichtigt, bis diese Wertpapiere veräußert werden. Bei Veräußerung werden die im Eigenkapital ausgewiesenen Wertänderungen erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

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