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10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

6 – Sonstige betriebliche Aufwendungen

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Millionen €

2010

2009

Restrukturierungsmaßnahmen

276

548

Umweltschutz- und Sicherheitsmaßnahmen, Abbruch-, Entsorgungs- und nicht aktivierungspflichtige Planungskosten für Investitionsprojekte

98

140

Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

247

717

Gestehungskosten der nicht betriebstypischen sonstigen Geschäfte

180

76

Aufwendungen aus Fremdwährungs- und Sicherungsgeschäften sowie aus Marktbewertung

512

621

Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen

152

23

Verluste aus Anlagenabgängen und Devestitionen

24

35

Aufwand für die Exploration von Öl und Gas

190

143

Aufwand aus der Zuführung von Wertberichtigungen auf betriebsbedingte Forderungen

107

135

Aufwand aus Verbrauch von zu Marktwerten bewerteten Vorräten und Ausbuchung nicht verwertbarer Vorräte

188

359

Sonstige

638

528

 

2.612

3.325

Restrukturierungsmaßnahmen führten im Jahr 2010 zu Aufwendungen aus der Ciba-Integration in Höhe von 113 Millionen € und in geringem Maße aus der im Dezember angefangenen Cognis-Integration. Die 2010 beschlossene Restrukturierung des Standorts Grenzach führte zu Aufwendungen in Höhe von 24 Millionen €. Im Jahr 2009 betrafen die Aufwendungen vor allem die Ciba-Integration in Höhe von 248 Millionen € und die Schließung und Restrukturierung mehrerer Standorte in Europa und Nordamerika.

Weitere Aufwendungen ergaben sich aus Umweltschutz- und Sicherheitsmaßnahmen, Abbruch- und Entsorgungsmaßnahmen sowie aus der Vorbereitung von Investitionsprojekten, soweit die Voraussetzungen für eine Aktivierung nach IFRS nicht vorlagen.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrafen im Jahr 2010 unter anderem Wertminderungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 40 Millionen € im Rahmen der Restrukturierung des Standorts Grenzach. Zusätzlich wurde eine Wertminderung in Höhe von 96 Millionen € auf Sachanlagen und auf Konzessionen für die Öl- und Gasförderung in der britischen und norwegischen Nordsee vorgenommen. Im Jahr 2009 betrafen die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen unter anderem die Abschreibung des SAP-Systems der Ciba Holding AG in Höhe von 176 Millionen €. Außerdem führte die Wertminderung der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen im Rahmen der Restrukturierungen von Ciba in Höhe von 86 Millionen € und von BASF Fuel Cell GmbH, Frankfurt am Main, in Höhe von 49 Millionen € zu einer zusätzlichen Belastung im vergangenen Jahr.

Die Gestehungskosten der nicht betriebstypischen sonstigen Geschäfte beziehen sich auf die unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Posten.
Mehr dazu unter Anmerkung 5

Aufwendungen aus Fremdwährungs- und Sicherungsgeschäften sowie aus Marktbewertung betrafen Fremdwährungsgeschäfte, die Bewertung zu Marktwerten von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sowie von Währungsderivaten und sonstigen Sicherungsgeschäften. Zusätzlich entstand ein Aufwand aus dem Long-Term-Incentive-Programm
(LTI-Programm) in Höhe von 418 Millionen € auf Grund des höheren Marktwertes der BASF-Aktie. Im Jahr 2009 betrug der Aufwand für das LTI-Programm 212 Millionen €.

Aufwendungen aus Verbrauch von zu Marktwerten bewerteten Vorräten und Ausbuchung nicht verwertbarer Vorräte entstanden auf Grund der Ausbuchung von nicht mehr verwertbaren Vorräten im Jahr 2010 in Höhe von 126 Millionen € und im Jahr 2009 in Höhe von 147 Millionen €. Außerdem führte der Teilverbrauch der bei der Cognis-Übernahme zu Marktwerten bewerteten Vorräte zu einer Belastung in Höhe von 58 Millionen €. Im Jahr 2009 führte der Verbrauch der bei der Ciba-Übernahme zu Marktwerten bewerteten Vorräte zu einer Belastung in Höhe von 208 Millionen €.

Sonstige Aufwendungen resultierten aus der Rückstellungsbildung für Schadenersatz in Bezug auf den geschlossenen Standort Paulinia/Brasilien sowie aus langfristigen Lieferverträgen in Südamerika. Weitere Aufwendungen ergaben sich aus der Einführung von REACH sowie aus der Bildung einer Drohverlustrückstellung für einen Liefervertrag der BASF SE. Außerdem entstanden Aufwendungen auf Grund einer Vielzahl weiterer Posten. Im Jahr 2009 resultierten sonstige Aufwendungen aus der Rückstellungsbildung für die von der EU-Kommission auferlegte Strafe in Höhe von 68 Millionen € in Bezug auf das ehemalige Ciba-Hitzestabilisatorengeschäft.

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