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10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

C – Akquisitionen und Devestitionen

Akquisitionen

BASF akquirierte im Jahr 2010 das Spezialchemieunternehmen Cognis Holding GmbH (Cognis), Monheim. Am 22. Juni 2010 unterzeichneten BASF SE und die drei Eigentümer der Cognis Holding Luxembourg S.à r.l., Permira Fonds, GS Capital Partners und SV Life Sciences, den Kaufvertrag. Nach kartellrechtlicher Genehmigung erwarb BASF am 9. Dezember 2010 von der Cognis Holding Luxembourg S.à r.l. alle Anteile der Cognis Holding GmbH.

Cognis ist ein führender, weltweit tätiger Hersteller von innovativen Lösungen sowie Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe für den Ernährungs- und Gesundheitsmarkt sowie für die Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie. Ein weiterer Schwerpunkt sind Produkte für industrielle Märkte wie Bergbau, Schmierstoffe, Farben und Lacke, sowie Pflanzenschutz. Das Unternehmen beschäftigt rund 5.500 Mitarbeiter und verfügt über Produktionsstätten und Servicecenter in 30 Ländern.

BASF wird die erworbenen Cognis-Aktivitäten in die BASF-Gruppe und dort im Wesentlichen in das Segment Performance Products integrieren. Dafür wurde der Unternehmensbereich Nutrition & Health zum 1. August 2010 gegründet. Der neue Bereich umfasst Produkte und Systemlösungen für den Ernährungs- und Gesundheitsmarkt sowie für die Duft- und Geschmackstoffindustrie. Er vereinigt die Geschäfte mit Nutrition Ingredients, Pharma Ingredients & Services und Aroma Chemicals der BASF mit dem ehemaligen Cognis-Segment Nutrition & Health. Der Unternehmensbereich Care Chemicals bündelt nun Produkte und Systemlösungen für Reinigung, Pflege, Kosmetik und Hygiene. In ihm sind die BASF-Geschäfte Personal Care, Hygiene, Home Care sowie Formulation Technologies und das ehemalige Cognis-Segment Care Chemicals mit den Geschäften Personal Care und Home Care verschmolzen. Das ehemalige Cognis-Segment Functional Products wird in die BASF-Unternehmensbereiche Care Chemicals, Dispersions & Pigments und Performance Chemicals integriert.

Der Kaufpreis für die am Übernahmetag gehaltenen Anteile der Cognis betrug 700 Millionen € zuzüglich 4 Millionen € Zinsen. Zum Erwerbszeitpunkt wurden Nettofinanzschulden in Höhe von 1.806 Millionen € und Pensionsverpflichtungen von 551 Millionen € übernommen.

Die folgende Übersicht gibt die vorläufigen Buch- und beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum 9. Dezember 2010 wieder.

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Vorläufige Kaufpreisallokation der Akquisition der Cognis im Jahr 2010 (Millionen €)

 

 

Historische Buchwerte

Anpassungen an bei- zulegende Zeitwerte

Zeit-
werte zum Erwerbs-
zeitpunkt

Langfristiges Vermögen

935

1.290

2.225

Sachanlagen

588

245

833

Geschäfts- oder Firmenwert

144

–144

Übriges immaterielles Vermögen

50

1.251

1.301

Übriges langfristiges Vermögen

153

–62

91

 

 

 

 

Kurzfristiges Vermögen

1.071

117

1.188

Vorräte

424

117

541

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

461

461

Kassen-/Bankbestand

116

116

Übriges kurzfristiges Vermögen

70

70

Vermögen

2.006

1.407

3.413

 

 

 

 

Langfristiges Fremdkapital

474

369

843

Pensionsverpflichtungen

399

152

551

Sonstige Rückstellungen

32

20

52

Latente Steuerschulden

18

197

215

Übrige Verbindlichkeiten

25

25

 

 

 

 

Kurzfristiges Fremdkapital

2.453

–1

2.452

Finanzschulden

1.920

1.920

Übrige Verbindlichkeiten

533

–1

532

Fremdkapital

2.927

368

3.295

Anteile anderer Gesellschafter

3

3

 

 

 

 

Nettovermögen

–924

1.039

115

Geschäfts- oder Firmenwert

 

 

589

 

 

 

 

Gesamtkaufpreis

 

 

704

Der Geschäfts- oder Firmenwert repräsentiert die bei der Kaufpreisallokation nicht separierbaren Werte. Es handelt sich im Wesentlichen um das Know-how der Mitarbeiter und Synergien aus der Integration der erworbenen Geschäfte sowie der Zusammenlegung funktionaler Einheiten.

BASF erwartet, Kostensynergien in Höhe von mindestens 130 Millionen € jährlich erzielen zu können. Im Segment Performance Products zielt BASF auf ein Wachstum von mehr als 2 Prozentpunkten im Vergleich zu den relevanten Märkten sowie einer EBITDA-Marge von mindestens 20 % ab 2013. Die Integration der Cognis wird durch die Realisierung von Wachstumssynergien zur Erreichung dieses Zieles beitragen.

Zum Umsatz des Geschäftsjahres 2010 trug Cognis mit 171 Millionen € und zum Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter mit –50 Millionen € bei. Der negative Ergebnisbeitrag ist unter anderem auf die zeitanteilige Abschreibung der Marktwertanpassungen (Step-up) der Vorräte sowie auf Einmalaufwendungen wie Abfindungszahlungen zurückzuführen.

Bei einer Einbeziehung der Cognis in den Konzernabschluss der BASF seit dem 1. Januar 2010 hätten die Proforma-Umsatzerlöse 66.777 Millionen € und der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter 4.686 Millionen € betragen. Die Proforma-Angaben dienen Vergleichszwecken; sie stellen nicht zwangsläufig die Ergebnisse dar, die sich ergeben hätten, wenn die Transaktion zum 1. Januar 2010 erfolgt wäre, und sind nicht für die Prognose zukünftiger Entwicklungen und Ergebnisse geeignet.

Die Kaufpreisallokation der Akquisition der Cognis ist insgesamt vorläufig, da der Erwerbszeitpunkt kurz vor Bilanzstichtag lag. Nach IFRS kann die Kaufpreisallokation innerhalb eines Jahres nach dem Übernahmezeitpunkt auf Grund endgültiger Informationen angepasst werden.

Im Rahmen der Akquisition der Cognis wurden BASF durch die europäische Kartellbehörde Devestitionsauflagen erteilt. Die Freigabe durch die Kartellbehörde enthält die Auflage zum Verkauf von Geschäften mit einem jährlichen Umsatz von deutlich unter 100 Millionen €; das entspricht weniger als 3 % des Gesamtumsatzes von Cognis. Folgende Geschäfte und Anlagen am Cognis-Standort Hythe in England sind demnach zu verkaufen:

  • das Cognis-Geschäft mit Hydroxymethacrylaten,
  • das Cognis-Geschäft mit multifunktionellen Methacrylaten (MFM) und Addukten,
  • die Anlagen für die Produktion von Polyalkylenglykolen (PAG) und PAG-basierten Schmierstoffen. BASF wird das Geschäft mit PAG und PAG-basierten Schmierstoffen einschließlich des Kundenstamms und des geistigen Eigentums weiterführen und die Produkte künftig per Lohnfertigung aus Hythe beziehen. BASF wird außerdem dem Erwerber der Anlagen eine Lizenz zur Herstellung der Produkte gewähren.

Des Weiteren akquirierte BASF zum 30. Dezember 2010 das Styrolkatalysatoren-Geschäft von CRI/Criterion, Iselin/USA.

Im Jahr 2009 akquirierte BASF die folgenden Geschäfte:

  • Am 9. April 2009 erwarb BASF die Ciba Holding AG (Ciba), Basel/Schweiz, ein führendes globales Spezialchemieunternehmen, das Kunststoffadditive, Pigmente und Fotoinitiatoren für eine Vielzahl von Branchen produziert. Ciba-Produkte werden ebenso für die Papierherstellung und Abwasserbehandlung verwendet. Der Kaufpreis für die am Übernahmetag gehaltenen 95,8 % der Anteile der Ciba betrug 2.178 Millionen € (3.314 Millionen CHF). Im Übernahmezeitpunkt entstand ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 571 Millionen €. BASF hat die erworbenen Ciba-Aktivitäten vollständig in die BASF-Gruppe, überwiegend in das Segment Performance Products, integriert. Der Konzernabschluss 2009 enthielt teilweise Werte, die vor dem Hintergrund der zum damaligen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossenen Kaufpreisallokation für den Ciba-Konzern auf vorläufiger Basis ermittelt wurden. Im Jahr 2010 wurden keine wesentlichen Anpassungen dieser Werte vorgenommen. Die Integration von Ciba wurde 2010 abgeschlossen. Der Abschluss der Kaufpreisallokationen im Jahr 2010 führte nicht zu einer Anpassung der Konzernbilanz des Vorjahres.
  • Des Weiteren akquirierte BASF am 31. Juli 2009 das Distributionsgeschäft für Bauchemikalien der Rimal Engineering in Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate.

Die folgende Übersicht zeigt die vorläufigen Kaufpreisallokationen der 2010 und 2009 getätigten Akquisitionen.

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Auswirkung der Akquisitionen im Erwerbsjahr

 

 

 

2010

 

2009

 

Millionen €

%

 

Millionen €

%

Langfristiges Vermögen

2.830

8,2

 

3.559

11,2

Geschäfts- oder Firmenwert

589

10,0

 

571

11,3

Übrige immaterielle Vermögenswerte

1.317

20,7

 

1.099

20,4

Sachanlagen

833

4,8

 

1.766

10,8

Finanzanlagen

19

0,6

 

–315

–10,6

Übriges Vermögen

72

4,1

 

438

22,0

Kurzfristiges Vermögen

1.189

4,8

 

2.009

10,3

davon Zahlungsmittel und -äquivalente

116

7,8

 

241

13,1

Vermögen

4.019

6,8

 

5.568

10,9

 

 

 

 

 

 

Eigenkapital

3

.

 

93

0,5

Langfristiges Fremdkapital

843

4,0

 

2.788

13,3

davon Finanzschulden

1

.

 

1.176

9,5

Kurzfristiges Fremdkapital

2.452

15,7

 

936

8,0

davon Finanzschulden

1.920

57,0

 

4

0,2

Kapital

3.298

5,6

 

3.817

7,4

Auszahlungen für Akquisitionen

721

 

 

1.751

 

Devestitionen

Folgende Aktivitäten wurden von der BASF im Jahr 2010 veräußert:

  • Am 1. Dezember 2010 wurde der Verkauf des Geschäfts mit Eisenoxiden, das unter dem Namen Sicovits vertrieben wurde, an Rockwood Italia S.p.a. abgeschlossen. Eisenoxide werden in kosmetischen sowie pharmazeutischen Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt. Die Aktivitäten waren dem Unternehmensbereich Care Chemicals zugeordnet.
  • Am 22. November 2010 hat BASF die Devestition des Geschäfts mit Farb- und Markierstoffen, das die Marken Sudan®, Pigmoil, Somalia, Kerotect®, COVERTACE® und KeroDye® umfasst, an John Hogg Technical Solutions Ltd. abgeschlossen. Die Aktivitäten waren dem Unternehmensbereich Performance Chemicals zugeordnet.
  • Im Rahmen der Akquisition der Ciba wurden BASF durch die europäischen und US-amerikanischen Kartellbehörden Devestitionsauflagen erteilt. Im dritten Quartal 2010 konnte das Geschäft mit Trockenverfestigern für die Papierindustrie zum 30. September 2010 veräußert werden. Daneben wurde das Geschäft mit Stärkeproduktions- und Stärkemodifikationsanlagen an Chemigate Oy veräußert. Bereits im ersten Quartal konnte BASF wesentliche Teile des Ciba-Expert-Services-Geschäfts an die Intertek Group plc. sowie die Geschäfte mit den Pigmenten Bismuthvanadat und Indanthron-Blau an die Dominion Colour Corporation gemäß den Devestitionsauflagen veräußern.
  • Zum 28. September 2010 wurde der Verkauf des PIRA-Geschäfts an die Smithers Group abgeschlossen. PIRA ist ein unabhängiger Anbieter wissensbasierter Prüfverfahren und Informationsdienste für Kunden aus der Verpackungs-, Papier- und Druckindustrie weltweit.
  • Am 7. Juni 2010 hat BASF die Devestition des Geschäfts mit Hydrophilierungsadditiven für Kunststoffe, die unter dem Markennamen Irgasurf HL vertrieben wurden, an Techmer PM, Tennessee/USA, abgeschlossen.

Folgende Aktivitäten wurden von der BASF im Jahr 2009 veräußert:

  • Im Rahmen der Akquisition der Ciba wurden BASF durch die europäischen und US-amerikanischen Kartellbehörden Devestitionsauflagen erteilt. Bis zum Ende des Jahres 2009 konnten die Geschäfte mit DMA3 (Dimethylaminoethylacrylat, ein chemisches Zwischenprodukt), HALS (sterisch gehinderte Amine, für Kunststoffanwendungen) sowie Styrolacrylat (für die Papierindustrie) veräußert werden. Des Weiteren wurde ein Lizenzvertrag zur Herstellung von UV-Filtern (Lichtschutzmittel) für Hautpflegeprodukte abgeschlossen.
  • Am 12. März 2009 hat BASF das Geschäft mit Dickfilm- und Keramikfarbenprodukten für Elektronik- und Dekoranwendungen an Heraeus veräußert.
  • Am 1. April 2009 hat BASF das Pulverlackgeschäft für Hausgeräte, Haustechnik und Röhrenbeschichtung einschließlich der Pulverlack-Produktionsanlage in Verbania/Italien an Arsonsisi S.p.A., die Pulverlack-Sparte der italienischen Junghanns-Gruppe, veräußert. Des Weiteren devestierte BASF am 31. Dezember 2009 den Standort Ako/Japan und das damit verbundene Geschäft mit Schiffslacken an Kansai Paint Co., Ltd.
  • Am 31. Juli 2009 hat BASF den Verkauf des Standorts zur Herstellung von Prozesskatalysatoren in Nanjing/China mit der Süd-Chemie AG vollzogen. Der verkaufte Standort ist unabhängig vom BASF-Verbundstandort Nanjing. Am Standort waren rund 400 Mitarbeiter mit der Herstellung von Syngas-Katalysatoren, unter anderem für die Produktion von Ammoniak und Methanol, beschäftigt.
  • Im Laufe des Jahres 2009 hat BASF weitere Teile des Prämixgeschäfts, darunter Standorte in Spanien und Frankreich, veräußert. Prämixe sind eine Mischung aus Vitaminen und anderen Futtermittelzusatzstoffen für die Tierernährung.
  • Mit zwei weiteren Devestitionen innerhalb der Styrolwertschöpfungskette setzt die BASF die Restrukturierung ihres Bereichs Styrenics fort. Am 30. September 2009 hat BASF die Veräußerung des Polystyrolgeschäfts in Brasilien einschließlich der Produktionsanlagen an Companhia Brasileira de Estireno (CBE), eine Tochtergesellschaft von Unigel, abgeschlossen. Des Weiteren hat BASF am 18. August 2009 die Styrol-Anlage in Ulsan/Südkorea an SK Energy, ein südkoreanisches Raffinerieunternehmen, verkauft.

Die folgende Übersicht zeigt die Auswirkung der Devestitionen der Jahre 2010 und 2009 auf die Konzernbilanz. Beim Umsatz wird der durch die Devestitionen verursachte Rückgang gegenüber dem Vorjahr dargestellt. Die Auswirkung auf das Eigenkapital betrifft im Wesentlichen Abgangsgewinne beziehungsweise -verluste aus Devestitionen. Im Zusammenhang mit Devestitionen erfasste Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen sind nicht enthalten.

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Auswirkung der Devestitionen im Jahr der Veräußerung

 

 

 

2010

 

2009

 

Millionen €

%

 

Millionen €

%

Umsatz

–58

.

 

–35

–0,1

 

 

 

 

 

 

Langfristiges Vermögen

–10

.

 

–27

–0,1

davon Sachanlagen

–9

–0,1

 

–15

–0,1

Kurzfristiges Vermögen

–19

–0,1

 

–15

–0,1

davon Zahlungsmittel und -äquivalente

 

–1

–0,1

Vermögen

–29

.

 

–42

–0,1

 

 

 

 

 

 

Eigenkapital

19

.

 

22

0,1

Langfristiges Fremdkapital

 

davon Finanzschulden

 

Kurzfristiges Fremdkapital

–5

.

 

–1

.

davon Finanzschulden

 

Kapital

14

.

 

21

.

Verkaufspreis

43

.

 

63

.

Zur Veräußerung gehaltene Gruppen von Vermögenswerten und Schulden

BASF und INEOS Industries Holdings Limited beabsichtigen, ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten in den Arbeitsgebieten Styrol-Monomere (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und weitere styrolbasierte Copolymere (SAN, AMSAN, ASA, MABS) sowie Copolymerblends in einem gemeinschaftlich geführten Unternehmen mit dem Namen Styrolution zusammenzuführen.

Der Veräußerungsplan umfasst ausgewählte Vermögenswerte des Geschäftsfeldes Styrolkunststoffe. Die BASF-Styrolkunststoff-Aktivitäten wurden zum 1. Januar 2011 in separate Gesellschaften ausgegliedert. Bis zur Gründung des gemeinschaftlich geführten Unternehmens werden diese Gesellschaften in der BASF-Gruppe vollkonsolidiert.

Die Einbringung in das gemeinschaftlich geführte Unternehmen seitens BASF umfasst das Geschäft an Standorten in Deutschland (Ludwigshafen, Schwarzheide), in Antwerpen/Belgien, in Ulsan/Südkorea, in Dahej/Indien und in Altamira/Mexiko. Insgesamt beschäftigt BASF rund 1.460 Mitarbeiter in ihrem Styrolkunststoff-Geschäft und erzielte 2010 einen Umsatz von mehr als 3 Milliarden €.

Das Geschäft mit Polystyrol-Schäumen ist nicht Teil der Transaktion und verbleibt innerhalb der BASF. Das gilt auch für die zu ihrer Herstellung notwendigen SM- und PS-Kapazitäten der BASF in Ludwigshafen sowie die des SM- und PS-Geschäftes der BASF-YPC Company Ltd. in Nanjing/China.

Styrolution wird eine weltweite Präsenz haben und seinen Kunden aus der Styrolkunststoff-Industrie entscheidende Vorteile durch verbesserte Effizienz, geringere Kosten und exzellenten Service bieten. Die Anteile am gemeinschaftlich geführten Unternehmen sollen jeweils zu 50 % von BASF und INEOS gehalten werden. BASF wird nach Abschluss der Transaktion eine Ausgleichszahlung erhalten.

Der Abschluss der Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Der Abschluss wird im Laufe des Jahres 2011 erwartet.

Die Vermögenswerte und Schulden wurden in eine Veräußerungsgruppe umgegliedert. Die Werte der Veräußerungsgruppe sind in der folgenden Tabelle dargestellt.

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Veräußerungsgruppe Styrolkunststoffe (Millionen €)

 

 

31.12.2010

Immaterielles Vermögen

42

Sachanlagen

210

Vorräte

266

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

74

Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen

17

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

5

Vermögen der Veräußerungsgruppe

614

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

6

Sonstige Rückstellungen

74

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

97

Übrige Verbindlichkeiten

18

Schulden der Veräußerungsgruppe

195

Reinvermögen

419

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