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Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Forschung und Entwicklung

Herausforderungen begegnen, Lösungen entwickeln, Zukunft gestalten

  • Rund 9.600 Mitarbeiter arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung
  • Projektportfolio mit etwa 3.000 Projekten
  • Für 2010 angestrebter Umsatz von 6 Milliarden € allein aus Produktinnovationen deutlich übertroffen
  • Im Jahr 2015 Umsatz aus Produktinnovationen von bis zu 8 Milliarden € erwartet
  • Barwert BASF-Forschungspipeline: Knapp 21 Milliarden €

Forschung und Entwicklung ist eine der tragenden Säulen der BASF. In internationalen und interdisziplinären Teams arbeiten die Mitarbeiter unserer Forschung an Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft und sichern nachhaltiges organisches Wachstum für die BASF. Mit unseren neuen Produkten und Prozessen sind wir Innovationsmotor für fast alle Industriebranchen. Dadurch helfen wir unseren Kunden, langfristig noch erfolgreicher zu sein.

Globale Megatrends wie Bevölkerungswachstum, zunehmende Verstädterung und steigender Ressourcen- und Energiebedarf geben die Zielrichtung für unsere zukunftsorientierten Projekte vor. Die weiter gesteigerten Forschungsleistungen der BASF begleiten den wirtschaftlichen Aufschwung und sind Motor unseres Wachstums.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser globales Team hochqualifizierter Mitarbeiter unterschiedlicher Fachrichtungen. Insgesamt stieg die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung 2010 auf rund 9.600. Unsere Wissens- und Kompetenzzentren sind die vier zentralen Technologieplattformen Polymerforschung, Forschung Wirk- und Effektstoffe, Forschung und Technologie Chemikalien sowie Forschung Pflanzenbiotechnologie. Ergänzt werden sie durch die dezentralen Entwicklungseinheiten unserer Unternehmensbereiche.

Unser Projektportfolio umfasste 2010 etwa 3.000 Projekte. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen um 94 Millionen € auf 1.492 Millionen €. Mit 78 % der gesamten Aufwendungen liegt die Verantwortung für die Forschung überwiegend bei den Unternehmensbereichen der Segmente. Weitere 22 % der Aufwendungen entfielen auf die bereichsübergreifende strategische Konzernforschung, die sich thematisch auf die Wachstumscluster der BASF konzentriert. Nach wie vor fließt etwa ein Drittel unserer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Produkte und Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz sowie in Klimaschutz, Ressourcenschonung und alternative Rohstoffe.
Mehr zu Forschung und Entwicklung in den Segmenten über die Verweise rechts

Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den Segmenten

Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den Segmenten (Tortendiagramm)

Durch eine enge weltweite Vernetzung mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft schaffen wir einen internationalen und interdisziplinären Wissensverbund – ein wichtiger Erfolgsfaktor für effiziente und zukunftsorientierte Forschung und Entwicklung. Unser Netzwerk umfasst etwa 1.900 Kooperationen mit Universitäten, Forschungsinstituten, Start-up-Unternehmen und Industriepartnern.
Mehr zur Forschungsorganisation

Beispiel für eine solche Kooperation ist das 2010 von der BASF gegründete internationale Kompetenznetzwerk für Elektrochemie, in dem grundlegende Fragen zu Materialien und Komponenten von Batteriesystemen für die Elektromobilität und die stationäre Stromspeicherung beantwortet werden sollen. Damit ergänzen wir das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte HE-Lion-Projekt, in dem die BASF mit ihren insgesamt 17 Partnern aus Industrie und Wissenschaft leistungsfähigere, sichere und kostengünstigere Lithium-Ionen-Batterien für zukünftige Antriebssysteme entwickelt.

Mit unserem Projektportfolio tragen wir erheblich zum ökonomischen Erfolg der BASF bei. Unser Ziel, im Jahr 2010 einen Umsatz von 6 Milliarden € mit Produktinnovationen – also mit neuen und verbesserten Produkten oder Anwendungen, die maximal fünf Jahre auf dem Markt sind – zu generieren, haben wir deutlich übertroffen. Im Jahr 2015 wollen wir mit Produktinnovationen einen Umsatz von bis zu 8 Milliarden € erzielen.

Im Jahr 2010 haben wir erstmals den Barwert unserer Forschungspipeline veröffentlicht. Um diesen Wert zu bestimmen, werden für jedes Projekt Geschäftspläne aufgestellt, welche die voraussichtlichen Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Herstellung der künftigen Produkte sowie die erwarteten Einnahmen berücksichtigen. Mit Hilfe dieser Geschäftspläne ermitteln wir den Barwert unserer Forschungsprojekte im Erfolgsfall. Insgesamt ist unsere Forschungspipeline knapp 21 Milliarden € wert – das zeigt, wie wichtig Forschung und Entwicklung für das nachhaltige Wachstum der BASF sind.
Mehrperiodenübersicht zu Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung siehe Zehnjahresübersicht

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