Allgemeine
Informationen
Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
Seitenende
Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Risiken minimieren

  • Monitoringsysteme helfen, die Einhaltung globaler Standards zu überprüfen
  • Audits zu Anlagen- und Arbeitssicherheit sowie Gesundheits- und Umweltschutz; dreiteiliges Monitoringsystem für Arbeits- und Sozialstandards
  • 2010: 690 Lieferanten durchliefen Prüfungsprozesse zu Arbeits- und Sozialstandards, 230 Audits zu Umwelt, Gesundheit und Sicherheit bei Rohstofflieferanten
  • Über 150 Lieferanten nahmen in Indien an Supplier Days zu Arbeits- und Sozialstandards teil

Wir haben uns globale Standards für unsere Standorte gesetzt. Mit verschiedenen Systemen prüfen wir, ob die BASF-Standorte diese Standards für Umwelt und Sicherheit einhalten und Verpflichtungen zu Arbeits- und Sozialstandards sowie Compliance erfüllen. Durch interne Audits kontrollieren wir Anlagen- und Arbeitssicherheit sowie Gesundheits- und Umweltschutz. Arbeits- und Sozialstandards überprüfen wir mit einem dreiteiligen Monitoringsystem. Es besteht aus einer anonymen Compliance-Hotline, einer weltweiten Abfrage in unseren Gruppengesellschaften sowie dem intensiven Dialog mit Arbeitnehmervertretungen und internationalen Organisationen.

Bei der Auswahl von Lieferanten stehen für uns nicht nur wirtschaftliche Kriterien im Vordergrund. In unseren Einkaufsbedingungen sind auch Umweltschutz-, Arbeitssicherheits- und Sozialstandards verankert. Sie sind Teil der Bewertung neuer und bestehender Lieferbeziehungen. Weltweit überprüfen wir Lieferanten abhängig von ihrem potenziellen Risiko vor Ort. Dabei helfen uns Risikomatrices, mit denen wir nach Länder-, Produkt- oder Branchenrisiken Lieferanten mit hohem Risikopotenzial identifizieren. Auf Grundlage einer Länder- und Produktrisikoanalyse haben wir 2010 rund 230 Rohstofflieferanten zu Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsaspekten vor Ort besucht. Wenn wir bei diesen Audits Verbesserungsbedarf feststellen, vereinbaren wir Korrekturmaßnahmen und bieten Hilfestellung an. Nach einigen Monaten führen wir dann ein erneutes Audit durch. Stellen wir keine Verbesserung fest, erfolgt der Einkaufsstopp von unserer Seite. 2010 haben wir uns in fünf Fällen für eine Verlagerung des Geschäfts auf andere Lieferanten entschieden. Etwa 690 Lieferanten haben im Jahr 2010 Prüfungsprozesse für Arbeits- und Sozialstandards durchlaufen. Die Lieferanten erkennen dabei unseren Verhaltenskodex für Lieferanten an und beantworten einen Fragebogen zu Arbeits- und Sozialstandards. Zu den wichtigsten Maßnahmen, um Risiken in der Lieferkette zu minimieren, gehören unsere „Supplier Days“. Dabei erläutern wir Lieferanten die Bedeutung von international anerkannten Arbeits- und Sozialstandards für BASF und zeigen, wie das Erfüllen der Standards für sie zum Wettbewerbsvorteil werden kann. In Indien nahmen 2010 beispielsweise über 150 Lieferanten an Supplier Days zu Arbeits- und Sozialstandards teil – darunter viele wichtige Lieferanten für Rohstoffe und technische Ausrüstung. 2010 hat BASF insgesamt etwa 500.000 verschiedene Rohstoffe, technische Güter sowie Dienstleistungen für Bau und Instandhaltung von Anlagen und für Logistik eingekauft. Von über 6.000 Lieferanten haben wir Rohstoffe bezogen. Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

Das Einkaufsvolumen der BASF-Gruppe betrug 2010 insgesamt 30,1 Milliarden € ohne Handelswaren.
Mehr zu Compliance

Seite zurück Seitenanfang Seite weiter