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Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Stakeholder einbeziehen

  • Wichtige Stakeholder der BASF sind Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre, Nachbarn, Arbeitnehmervertreter, Politik, Medien, Nichtregierungsorganisationen und Geschäftspartner
  • Dialog mit Interessengruppen hilft uns, wichtige Themen und daraus folgende Chancen und Risiken zu erkennen
  • 73 Nachbarschaftsforen weltweit
  • Dialog zu neuen Technologien informiert und schafft Vertrauen

Zu unseren wichtigsten Stakeholdern gehören Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre, Nachbarn, Arbeitnehmervertreter, Politik, Medien, Nichtregierungsorganisationen und Geschäftspartner. Der Austausch mit ihnen hilft uns, wichtige Themen und daraus folgende Chancen und Risiken für BASF zu erkennen. Die Ergebnisse des Dialogs mit Interessengruppen sind eine Grundlage unseres Themenmanagements für Nachhaltigkeit.

Wir haben eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Nachbarn. In 73 Nachbarschaftsforen (Community Advisory Panels, CAPs) diskutieren wir mit ihnen über aktuelle Themen. Das CAP am spanischen Standort Tarragona wurde beispielsweise vor 15 Jahren gegründet. Hier standen im Jahr 2010 unter anderem Produktsicherheit, die Umsetzung des europäischen Chemikaliengesetzes und Pflanzenbiotechnologie auf dem Programm.

Die BASF nutzt unter anderem soziale Medien, um den direkten Dialog mit ihren Stakeholdern weiter zu intensivieren. Ein Beispiel dafür ist die Dialogplattform amflora.de. Wir stellen uns auch dort kritischen Fragen zum Thema Pflanzenbiotechnologie.

Skepsis in der öffentlichen Diskussion wollen wir mit Transparenz über unsere Aktivitäten begegnen. Für die erfolgreiche Einführung von Produkten auf Basis neuer Technologien ist das Vertrauen von Verbrauchern, Nichtregierungsorganisationen, Politik und der allgemeinen Öffentlichkeit besonders wichtig. Schon in einem frühen Stadium der Technologieentwicklung treten wir in die politische und öffentliche Diskussion ein, beispielsweise im Bereich Nanotechnologie. Seit 2004 engagieren wir uns in nationalen und internationalen Dialogen für Nanotechnologie. Im Dialogforum Nano haben wir 2010 mit Vertretern von Umwelt- und Verbraucherverbänden sowie Kirchen die Frage diskutiert, wie eine transparente Kommunikation entlang des Lebenswegs von Produkten gestaltet werden sollte.

Wir unterstützen unter anderem die Umsetzung der Globalen Produktstrategie (GPS) des internationalen Verbandes der chemischen Industrie (ICCA). GPS soll globale Standards und Verfahren etablieren, um die Sicherheit im Umgang mit chemischen Stoffen insbesondere in Entwicklungsländern zu verbessern. GPS trägt zur Umsetzung der Responsible Care Global Charter bei. Ein Angebot für kleinere und mittlere Unternehmen im Rahmen der Umsetzung von GPS sind spezielle Workshops und Trainingsprogramme, die zurzeit sowohl in Europa in Kooperation mit der EU-Kommission als auch in Entwicklungsländern Asiens und Nordafrikas angeboten werden. BASF Experten sind dabei als Trainer vor Ort im Einsatz.

Eine wichtige Voraussetzung für unseren langfristigen Geschäftserfolg sind gute Beziehungen zu unseren Kunden und deren Zufriedenheit mit unserer Leistung. Mit unserem Non-Conformance-Management (NCM) messen wir Kundenzufriedenheit: In dem zentralen System für alle Einheiten erfassen wir Probleme, die bei den Kunden mit unseren Produkten und Prozessen auftreten, und gehen ihnen nach. So können wir aus Fehlern lernen, Kosten senken und unsere Leistung kontinuierlich verbessern. Im Jahr 2010 haben wir unser NCM-System stärker mit Lieferketten- und Finanzprozessen verknüpft.

Bei unserer Initiative „perspectives“ analysieren Kunden und BASF-Mitarbeiter bestehende Geschäftsbeziehungen und neue Geschäftschancen. Ziel ist es, die Kundenbindung weiter zu stärken. 2010 haben wir beispielsweise in einem bereichsübergreifenden Workshop mit Trelleborg Offshore, einem Hersteller von Isoliermaterial für Tiefwasser-Ölleitungen, neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit entwickelt. Im Fokus standen verbesserte Produktionstechniken und der Einsatz innovativer Technologien, um die Effizienz von Prozessen zu steigern und neuen Umsatz und Ertrag zu generieren. Im Jahr 2010 haben 2.800 Mitarbeiter an speziellen Trainings und Workshops zu Themen aus Marketing und Vertrieb teilgenommen.

Unsere Leistung haben unsere Kunden auch 2010 honoriert: So erhielt BASF beispielsweise in Indien Auszeichnungen von Tata Motors, Mahindra & Mahindra sowie Honda Motorcycle and Scooter India (HMSI). Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

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