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Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Risikobericht

Risiken identifizieren, bewerten und steuern

Strategie und Ziel

  • Risiken frühestmöglich erkennen
  • Maßnahmen zur Begrenzung geschäftlicher Einbußen ergreifen
  • Bestandsgefährdung des Unternehmens vermeiden
  • Unternehmerische Entscheidungen begleiten

Das Risikomanagement der BASF hat zum Ziel, Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen zu begrenzen. Damit soll eine Bestandsgefährdung der BASF verhindert und durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen langfristig Wert geschaffen werden. Unter Risiko verstehen wir jedes Ereignis, das das Erreichen unserer kurzfristigen operativen oder unserer langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflussen kann. Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über unsere definierten Ziele hinausgehen.

Relativer Ergebnisbeitrag von Chancen, Risiken und Volatilitäten

Relativer Ergebnisbeitrag von Chancen, Risiken und Volatilitäten (Balkendiagramm)

Gesamtbewertung

  • Wichtigste Ursachen für Risiken und Chancen sind die Entwicklung der Gesamtkonjunktur und wichtiger Kundenindustrien sowie Wechselkurs- und Rohstoffpreisvolatilitäten
  • Planungssicherheit im Vergleich zum Vorjahr verbessert
  • Keine Gefährdung des Fortbestands der BASF-Gruppe

Das Jahr 2010 war gekennzeichnet durch eine überraschend schnelle Erholung der Nachfrage in fast allen unseren Segmenten, teilweise deutliche Margensteigerungen durch ein knappes Marktangebot, insbesondere bei Petrochemicals, und positive Währungseffekte.

Verglichen mit dem Vorjahr, hat die Planungssicherheit für das Ergebnis der BASF-Gruppe 2011 zugenommen, vor allem als Resultat einer gestiegenen Zuversicht hinsichtlich der kurzfristigen Entwicklung unserer Absatzmärkte.

Die wichtigsten Chancen und Risiken ergeben sich aus der Unsicherheit hinsichtlich der Gesamtkonjunktur und der Entwicklung wichtiger Abnehmerindustrien sowie aus Wechselkurs- und Rohstoffpreisvolatilitäten.

Unserer Einschätzung nach bestehen weiterhin keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Fortbestand der BASF-Gruppe gefährden. Dasselbe gilt für die Gesamtbetrachtung aller Risiken.

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Wesentliche Chancen- und Risikofelder

 

 

Bewertung

Entwicklung der Konjunktur und der Absatzmärkte

Hoher Beitrag zur Gesamtvolatilität

Volatilität von Rohstoffpreisen

Hoher Beitrag zur Gesamtvolatilität

Aufbau von Überkapazitäten

Langfristige Auswirkungen, strategische Bedeutung

Volatilität von Wechselkursen

Hoher Beitrag zur Gesamtvolatilität

Übrige finanzwirtschaftliche Risiken

Geringer Beitrag zur Gesamtvolatilität

Regulatorische und politische Risiken

Langfristige Auswirkungen, strategische Bedeutung

Spezifische Chancen und Risiken der einzelnen Bereiche

Mittlerer Beitrag, hohe Diversifizierung

Weitere Risikofelder
(Personal, Forschung und Entwicklung, Informationstechnologie, Akquisitionen u.a.)

Langfristige Auswirkungen, strategische Bedeutung

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