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Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Paper Chemicals

  • Umsatz kräftig gewachsen; Nachfrage in allen regionalen Geschäftseinheiten gestiegen
  • Fixkosten durch Restrukturierungsmaßnahmen und striktes Kostenmanagement deutlich gesenkt
  • Ergebnis weit über Vorjahreswert und positiv
  • Prognose 2011: Umsatz des fortgeführten Geschäfts über Vorjahresniveau; starke Steigerung des Ergebnisses

Paper Chemicals – Umsatz nach Regionen
(nach Sitz der Kunden)

Performance Products – Paper Chemicals – Umsatz nach Regionen (Tortendiagramm)

2010 erzielten wir einen Umsatz mit Dritten in Höhe von 1.713 Millionen € – eine Steigerung von 387 Millionen € im Vergleich zum Vorjahr (Mengen 5 %, Preise 8 %, Portfoliomaßnahmen 11 %, Währungen 5 %). Die Nachfrage nahm in allen regionalen Geschäftseinheiten spürbar zu.

In Europa und Nordamerika profitierten wir von dem allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung. Der Umsatz verbesserte sich mengen- und preisbedingt. In Asien konnten wir den Absatz unserer Produkte insbesondere in den Wachstumsmärkten China, Indien und Indonesien deutlich steigern. Auch in Südamerika nahm die Nachfrage nach unseren Produkten zu. Zusätzlich trugen hier positive Währungseffekte zum Umsatzwachstum bei.

Bei Kaolinmineralien führte die gute Marktsituation vor allem bei den industriellen Anwendungen zu einem Anstieg von Absatz und Umsatz.

Durch Restrukturierungsmaßnahmen, etwa die Anpassung der europäischen Produktionsstrukturen für Papierdispersionen an die Marktbedingungen oder den Ausstieg aus dem Stärke-Geschäft, konnten wir unsere Fixkosten deutlich senken. Unser striktes Kostenmanagement förderte diese Entwicklung zusätzlich. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit übertraf den Vorjahreswert weit und war positiv. Gegenüber 2009 war die Ergebnisbelastung durch Sondereinflüsse geringer.

Trotz der günstigen Geschäftsentwicklung im Jahr 2010 befindet sich die Papierindustrie vor allem in den Regionen Europa und Nordamerika weiterhin in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Neben den bereits lange bestehenden Überkapazitäten belasten geänderte Konsumgewohnheiten der Endkunden das Papiergeschäft. Die strukturellen Probleme entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden dadurch größer. Wir gehen davon aus, dass die Papierproduktion in den Regionen Europa und Nordamerika nicht wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen wird. Wachstumsaussichten bestehen dagegen vor allem im asiatischen Markt. Deshalb planen wir den Bau von zwei Anlagen in China, die im Jahr 2012 in Betrieb genommen werden sollen. Wir erwarten, dass sich der Umsatz unseres fortgeführten Geschäfts 2011 erhöht. Wegen der Realisierung von Synergien aus der Ciba-Integration und wegen der laufenden Restrukturierungsmaßnahmen rechnen wir damit, im Jahr 2011 das Ergebnis stark zu steigern.

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