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Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Energie- und Ressourceneffizienz

  • Weltweit Energieverbräuche und -kosten analysiert
  • 12 Millionen MWh Einsparung durch Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung
  • Einsparung von über 1,6 Millionen Tonnen Rohöläquivalent pro Jahr durch Energieverbund
  • Wichtigste Rohstoffe: Naphtha, Erdgas, Methanol, Ammoniak, Benzol
  • Einsatz erneuerbarer Energien, wenn versorgungssicher und wettbewerbsfähig
  • Einsatz nachwachsender Rohstoffe bei ökonomischen und ökologischen Vorteilen

Bei unserer eigenen Energieerzeugung nutzen wir Gas- und Dampfturbinen (GuD) in besonders effizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, um unsere Produktionsstandorte mit Energie zu versorgen. Mit dieser Technologie decken wir über 70 % des Strombedarfs der BASF und sparten gegenüber konventioneller Strom- und Dampferzeugung 2010 über 12 Millionen MWh an fossilen Brennstoffen ein. Den Einsatz erneuerbarer Energien prüfen wir. Sie können erst dann einen dauerhaften Platz in unserem Energiemix einnehmen, wenn sie im Hinblick auf Kosten und Versorgungssicherheit wettbewerbsfähig sind. Wir analysieren weltweit Energieverbräuche und -kosten, identifizieren Einsparpotenziale und leiten daraus Maßnahmen ab. So wurde beispielsweise am amerikanischen Standort Geismar in der Ethylenoxid-Anlage durch den Einsatz von verbesserter Regelungstechnik die Ausbeute erhöht und Energie eingespart.

Unser Verbundsystem leistet einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz, indem es Produktionen und Energiebedarfe verknüpft. So wird bei der Produktion entstehende Wärme anderen Betrieben als Energie zugeleitet. Durch den Energieverbund spart BASF jährlich über 1,6 Millionen Tonnen Rohöläquivalent ein – das entspricht einer Umweltentlastung von 3,8 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.

Der Verbund leistet auch einen wesentlichen Beitrag zum effizienten Einsatz von Rohstoffen. Nebenprodukte der einen Fabrik dienen an anderer Stelle als Einsatzstoffe.

Die wichtigsten Rohstoffe für BASF sind Naphtha, Erdgas, Methanol, Ammoniak und Benzol. Bei einigen Anwendungen ersetzen wir fossile durch nachwachsende Rohstoffe, wenn sie ökologische und ökonomische Vorteile bieten.

Im Wachstumscluster Rohstoffwandel erforschen und identifizieren wir kosteneffiziente Prozesse zum Einsatz alternativer Rohstoffe, wie Erdgas, Kohle, nachwachsende Rohstoffe oder auch Kohlendioxid.

Neben Forschung und Entwicklung zu Wachstumsclustern bieten wir bereits innovative Lösungen, um die Energieeffizienz bei unseren Kunden weiterzuverbessern. Beispielsweise beschleunigt X-Seed® nicht nur die Härtung von Beton, sondern spart dabei auch Energie ein. BASF-Produkte tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energien zu verbessern: Seit 2010 wird unser Portfolio beispielsweise durch einen neuen Decklack ergänzt, der Rotorblätter von Windrädern noch besser vor Erosion schützt. Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact
Mehr zum Umgang mit Risiken aus Verfügbarkeit von Rohstoffen und dem Rohstoffhandel unter Unternehmensspezifische Chancen und Risiken

Energieversorgung der BASF-Gruppe 2010

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