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Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Ökologische und toxikologische Prüfungen

Umgang mit Tierversuchen

  • Ökologische und toxikologische Prüfungen von Produkten, bevor diese auf den Markt kommen
  • Einsatz von Ersatzmethoden, wo immer möglich und von den Behörden anerkannt
  • Eigenes Labor für die Entwicklung von Alternativmethoden

Bevor unsere Produkte auf den Markt kommen, unterziehen wir sie vielfältigen ökologischen und toxikologischen Prüfungen. Tierversuche mit chemischen Substanzen führen wir nur dann durch, wenn wir auf Grund gesetzlicher Bestimmungen und Vorgaben dazu verpflichtet sind. Die Anforderungen von REACH führen zu einem Anstieg dieser gesetzlich vorgeschriebenen Tierversuche, da mehr Informationen über die Eigenschaften chemischer Produkte verlangt werden. Wir entwickeln kontinuierlich Ersatz- und Ergänzungsmethoden, die wir einsetzen, wo immer das möglich und von den Behörden anerkannt ist. So war unter den Finalisten des BASF Innovation Award 2010 ein Forscherteam, das mehr als 20 alternative Ersatzmethoden zum Tierversuch entwickelt hat. Seit 2009 gibt es ein Labor, das toxikologische Routineuntersuchungen für BASF ausschließlich mit Alternativmethoden durchführt. Bei über einem Drittel aller toxikologischen Prüfungen setzen wir inzwischen Alternativmethoden ein. Derzeit sind 25 Alternativmethoden bei BASF im Einsatz, zehn weitere sind in der Entwicklung. Seit 1987 konnte die jährliche Zahl der bei Tierversuchen eingesetzten Wirbeltiere bei BASF um circa 60 % reduziert werden. Die Zahl der eingesetzten Fische verminderte sich um 80 %. Für Studien, bei denen die Umstellung auf Alternativmethoden nicht möglich oder von Behörden nicht anerkannt ist, arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Tests zu optimieren und bessere Daten zu gewinnen.

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