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Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Weltweite Sicherheitskonzepte

  • Schutz von Mitarbeitern, Nachbarn, Eigentum, Produkten, Prozessen und Informationen
  • Mehr als 10.000 Mitarbeiter zu Arbeitssicherheit und Anlagensicherheit geschult
  • Neue Mindestanforderungen für Standortsicherheit verabschiedet

Globale Sicherheitskonzepte dienen dem Schutz unserer Mitarbeiter und Nachbarn und von Eigentum, Produkten, Prozessen und Informationen. Gleichzeitig vermeiden wir Produktionsausfälle und Umweltschäden. Um Produktaustritte, Explosionen oder Brände zu verhindern, wenden wir ein fünfstufiges System von Sicherheitsbetrachtungen für die Planung von Anlagen an. Es bezieht die wichtigsten Aspekte für Umweltschutz, Sicherheit und Gesundheitsschutz mit ein – von der Konzeption bis zur Produktion. Mit Hilfe einer Risikomatrix bewerten wir mögliche Risiken in BASF-Anlagen nach Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Auswirkungen und leiten entsprechende Schutzmaßnahmen ab. Mehr als 10.000 Mitarbeiter haben wir 2010 zu Arbeitssicherheit und Anlagensicherheit geschult.

Wir untersuchen und vergleichen weltweit an unseren Standorten Ereignisse, bei denen es zu Brand, Explosionen oder Stofffreisetzungen kam. Ziel ist es, gemeinsame Ursachen zu analysieren und Prozesse zu verbessern, um die Anlagensicherheit zu erhöhen.

Auf mögliche Zwischenfälle sind wir durch unsere Konzepte für Gefahrenabwehr vorbereitet. Darin erstellen wir für Produktionsanlagen spezifische Gefahrenabwehrpläne. In diesen Prozess binden wir situationsbezogen Gemeinschaftsunternehmen, Partner, Lieferanten, benachbarte Unternehmen sowie Städte und Gemeinden mit ein. Die zentrale Notfallhilfe der BASF unterstützt die lokale Gefahrenabwehr weltweit rund um die Uhr. Unsere Notfallsysteme überprüfen wir regelmäßig auch in Übungen mit Mitarbeitern und Behörden. 2010 haben wir eine neue gruppenweite Richtlinie zur Gefahrenabwehr konzipiert. Sie vereinheitlicht regionale Managementpläne, die festlegen, wie im Ereignisfall zu handeln ist. Die Richtlinie legt grundsätzliche Vorgaben für die Gefahrenabwehr und die Prävention – etwa vorbeugenden Brandschutz – sowie deren Organisation fest.

Als präventive Maßnahme für den Schutz von Standorten weltweit haben wir im Jahr 2010 neue Mindestanforderungen verabschiedet. Diese schließen auch Informationsschutz mit ein. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Mitarbeiter und das Unternehmen zu schützen, um Schäden abzuwehren, die beispielsweise durch Know-how-Verlust, Kriminalität und internationalen Terrorismus drohen. Für die Sicherheitsarbeit relevante Menschenrechtsaspekte haben wir in die Ausbildung unseres Sicherheitspersonals aufgenommen. Dazu gehört beispielsweise das Prinzip der Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen bei Sicherheitseinsätzen. In Deutschland haben wir die Ergänzungen bereits 2009 umgesetzt. Bis 2011 wollen wir diese Qualifizierungsanforderungen global verbindlich festschreiben. Das Beachten der Menschenrechte wird als verpflichtendes Element in neue Verträge mit Kontraktoren der BASF-Gruppe einfließen. Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

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