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Letzte Aktualisierung:
10. Mär. 2011
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Bestandteil des geprüften Konzernabschlusses beziehungsweise Konzernlageberichts

Wasserbedarf bei BASF

2010 lag der Wasserbedarf der BASF weltweit bei 2.125 Millionen Kubikmetern (2009: 1.977 Millionen Kubikmeter). 94,5 % des Wassers wurde aus Oberflächengewässern entnommen. Aus Grundwasser wurden 4,1 % gefördert; der Trinkwasseranteil betrug etwa 1,4 %. Der Großteil des genutzten Wassers wird bei BASF als Kühlwasser eingesetzt. Nur rund 12 % kommt mit Produkten in Kontakt und wird beispielsweise zum Waschen, als Lösemittel oder als Reaktionsmedium eingesetzt. Unseren spezifischen Wasserbedarf haben wir in den vergangenen Jahren gesenkt, unter anderem weil wir möglichst viel Wasser durch Kreisläufe mehrfach nutzen. Wir haben unsere Erhebungsmethode auf Grund der gesteigerten Bedeutung des Themas Wasser erweitert und können jetzt auch mehrfach genutztes Wasser nach Einsatz in Durchlaufkühlung und Kreislaufkühlung ausweisen. Die gemessene Menge des mehrfach genutzten Wassers lag 2010 höher als im Vorjahr. Gleichzeitig wollen wir vermeiden, dass die Kreislaufnutzung, etwa durch Rückkühlung oder das Aufbereiten des Wassers, den Energieverbrauch erhöht und zu anderen negativen Auswirkungen auf die Umwelt führt. Rückkühlwerke setzen wir an unseren größeren Standorten ein, um die Temperatur des Kühlwassers vor der Rückleitung in Gewässer zu reduzieren.

Wasserbilanz BASF-Gruppe 2010
(Millionen Kubikmeter pro Jahr)

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