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10. Mär. 2011
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Glossar

Abteufen

Abteufen bezeichnet das Erstellen von Bohrlöchern zur Auffindung und Erschließung von Lagerstätten.

Amflora

Amflora ist eine gentechnisch veränderte Stärkekartoffel der BASF, die eine optimierte Stärkezusammensetzung für industrielle Anwendungen produziert.

Audits

Audits sind ein Instrument zur Kontrolle und Steuerung von Sicherheits- und Umweltstandards. Bei der Auditierung eines Standorts oder eines Betriebs wird anhand von klar definierten Kriterien ein Profil in den Bereichen Umwelt, Sicherheit oder auch Gesundheit erstellt.

Ausschüttungsquote

Die Ausschüttungsquote gibt an, welcher Anteil des Jahresüberschusses in Form der Dividendenzahlung an die Aktionäre ausgeschüttet wurde. Sie wird wie folgt berechnet: gezahlte Dividende, geteilt durch Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter, in Prozent.

Back-up-Linie

Fest zugesagte Kreditlinie, die im Zusammenhang mit Emissionen von Commercial Papers im Fall unzureichender Marktliquidität sowie zum Zweck der allgemeinen Unternehmensfinanzierung gezogen werden kann. Sie ist eines der Instrumente, welche die BASF nutzt, um jederzeit zahlungsfähig zu sein.

Barrel Öläquivalent (BOE)

Internationale Maßeinheit zum Vergleich des Brennwerts verschiedener Energieträger. Ein BOE entspricht einem Barrel Erdöl beziehungsweise 6.000 Kubikfuß oder 169 Kubikmetern Erdgas.

Biotechnologie

Biotechnologie umfasst alle Verfahren und Produkte, die lebende Organismen, zum Beispiel Bakterien und Pilze, oder ihre zellulären Bestandteile nutzen. Pflanzenbiotechnologie und Weiße Biotechnologie gehören zu den fünf Wachstumsclustern der BASF.

CO2-Äquivalente

Berechnungsgröße für den Einfluss von Treibhausgasemissionen auf den Treibhauseffekt. Ein Faktor (Global Warming Potential) gibt die Treibhauswirkung der einzelnen Gase verglichen mit CO2 als Referenzgröße an.

Commercial-Paper-Programm

Ist eine Rahmenvereinbarung zwischen der BASF und Banken über die Begebung von Schuldverschreibungen am Geldmarkt (Commercial Papers). Die unter dem Programm begebenen Commercial Papers haben den Charakter einer Daueremission, bei der die Laufzeiten individuell festgelegt werden können. Die Voraussetzung dafür ist ein gutes Rating.

Compliance

Compliance ist ein wichtiges Element der Corporate Governance. Darunter versteht man die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien sowie von freiwilligen Kodizes im Unternehmen.

Dividendenrendite

Diese Kennzahl gibt an, welche Rendite der Aktionär für seine zum Jahresschlusskurs bewertete Aktienanlage durch die Gewinnausschüttung erhält. Sie wird wie folgt berechnet: Dividende je Aktie, geteilt durch Jahresschlusskurs, multipliziert mit 100.

EBIT

„Earnings before Interest and Taxes“ – bei der BASF entspricht das EBIT dem Ergebnis der Betriebstätigkeit.

EBITDA

„Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“ – bei der BASF entspricht das EBITDA dem Ergebnis der Betriebstätigkeit vor der Berücksichtigung von Abschreibungen.

EBITDA-Marge

Sie zeigt die Marge, die wir durch unsere operative Tätigkeit vor Abschreibungen aus dem Umsatz erwirtschaftet haben. Die EBITDA-Marge berechnet sich aus dem Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen, bezogen auf den Umsatz.

EBIT nach Kapitalkosten

Das EBIT nach Kapitalkosten wird ermittelt, indem die Kapitalkosten vom EBIT, das die Unternehmensbereiche erwirtschaften, abgezogen werden. Ist das EBIT nach Kapitalkosten positiv, hat die BASF eine Prämie auf die Renditeerwartungen der Fremdkapital- und Eigenkapitalgeber verdient. Das EBIT nach Kapitalkosten ist die zentrale Ziel- und Steuerungsgröße der BASF.

Emollient

Emollients sind pflegende Ölkomponenten, die zugleich ein samtiges Hautgefühl vermitteln. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil von Haut- und Haarpflegemitteln, zum Beispiel von Cremes und Haarmasken.

EPSA

Exploration and Production Sharing Agreements bezeichnen Produktionsteilungsverträge im Öl-und-Gas-Geschäft. Sie sind eine verbreitete Vertragsform zwischen einer staatlichen Ölgesellschaft und einer internationalen Ölgesellschaft zur Suche und Förderung von Kohlenwasserstoffen.

Equity-Methode/at Equity

Mit der Equity-Methode werden Beteiligungen, bei denen die BASF über wesentlichen Einfluss verfügt, in den Jahresabschluss einbezogen. Der Buchwert der Beteiligung ändert sich dabei entsprechend deren Eigenkapital.

European Water Partnership

Die European Water Partnership wurde 2006 als unabhängige Non-Profit-Organisation gegründet, um nachhaltiges Wassermanagement zu unterstützen. Sie dient als Diskussionsforum, fördert Partnerschaften sowie den Informationsaustausch relevanter Stakeholder und initiiert und koordiniert Initiativen.

Exploration

Erkundung und Erschließung von Lagerstätten und Rohstoffvorkommen, wie zum Beispiel Erdöl und Erdgas, in der Erdkruste. Bei der Exploration werden Speichergesteine, die Ansammlungen von Öl und Gas beinhalten können, durch geeignete geophysikalische Verfahren ausfindig gemacht und ein möglicher Fund anschließend über Explorationsbohrungen nachgewiesen.

Feldesentwicklung

Bezeichnung für den Aufbau von Förderanlagen und das Durchführen von Produktionsbohrungen zur kommerziellen Ausbeutung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten.

Fermentation

Die Fermentation ist die Umsetzung von Stoffen mit Hilfe von Bakterien-, Pilz- oder Zellkulturen beziehungsweise von Enzymen.

Free Cashflow

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Ausgaben für Sachanlagen und immaterielles Vermögen.

Gesamtkapitalrendite

Rendite auf das während des Geschäftsjahres durchschnittlich eingesetzte Vermögen. Sie errechnet sich aus dem Ergebnis vor Ertragsteuern zuzüglich der Fremdkapitalzinsen, bezogen auf das durchschnittlich eingesetzte Vermögen.

Globale Produktstrategie (GPS)

Die Globale Produktstrategie sieht weltweit einheitliche Standards und Verfahren für Unternehmen in der Produktverantwortung vor. Das Programm des Weltchemieverbandes (ICCA) hat die Minimierung der negativen Auswirkungen von Chemikalien auf die menschliche Gesundheit und Umwelt insbesondere in Entwicklungsländern zum Ziel.

Goodwill

Der Goodwill bezeichnet den Betrag, der als Firmen- oder Geschäftswert eines Unternehmens angesetzt wird. Er bildet die Differenz zwischen dem Zeitwert des Nettovermögens und dem bezahlten Kaufpreis. Da der Goodwill Ertragserwartungen berücksichtigt, kann er den Buchwert übersteigen.

Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol)

Das Greenhouse Gas Protocol ist ein weltweit anerkannter Standard zur Quantifizierung und zum Management von Treibhausgas-Emissionen, der von vielen Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien, NGOs und Regierungen angewendet wird. Die Berichtsstandards und Empfehlungen für die Durchführung von Projekten zur Emissionsreduzierung werden unter der Leitung des World Resources Institute und des World Business Council for Sustainable Development von Unternehmen, Regierungen und NGOs gemeinsam erarbeitet.

HPPO

Steht für ein Verfahren zur Herstellung von Propylenoxid (PO) mittels Wasserstoffperoxid (HP). Die HPPO-Technologie ist umweltverträglicher und wirtschaftlicher als herkömmliche PO-Herstellungsverfahren, da außer Wasser keine weiteren Nebenprodukte gebildet werden. PO ist ein Zwischenprodukt, zum Beispiel für die Herstellung von Polyurethan.

IAS

International Accounting Standards (siehe auch „IFRS“)

IFRIC

Das „International Financial Reporting Interpretations Committee“ ist ein Gremium, das Auslegungen und Interpretationen zu den Rechnungslegungsstandards IFRS beziehungsweise IAS veröffentlicht.

IFRS

Die „International Financial Reporting Standards“ (bis 2001: International Accounting Standards, IAS) sind internationale Rechnungslegungsvorschriften, die vom in London/Großbritannien ansässigen „International Accounting Standards Board“ (IASB) entwickelt und veröffentlicht werden. Seit 2005 sind die IFRS nach der sogenannten IAS-Verordnung von börsennotierten Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden.

ILO-Kernarbeitsnormen

Die ILO-Kernarbeitsnormen sind in einer Deklaration der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) niedergelegt. Sie umfasst acht Konventionen, in denen die Mindestanforderungen an menschenwürdige Arbeitsbedingungen definiert werden. BASF überprüft über ein gruppenweites Monitoringsystem die Einhaltung der Arbeitsstandards bei Mitarbeitern und Lieferanten.

International Standard on Assurance Engagements 3000 (ISAE 3000)

ISAE 3000 wird vom International Audit and Assurance Standards Board (IAASB) herausgegeben. Er stellt einen Leitfaden für umfangreiche Audits bereit, die sich mit nichtfinanziellen Daten beschäftigen, zum Beispiel für Audits von Nachhaltigkeitsberichten.

ISO 14001

ISO 14001 ist eine internationale Norm der International Organization for Standardization (ISO), die allgemeine Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem für eine freiwillige Zertifizierung festlegt.

ISO 19011

ISO 19011 ist eine internationale Norm der International Organization for Standardization (ISO), die Anforderungen für Audits von Qualitätsmanagement- und Umweltmanagementsystemen festlegt.

Kapitalkosten

Kapitalkosten beschreiben Renditeerwartungen von Aktionären (in Form von Dividenden und Kurssteigerungen) und Verzinsungsansprüche von Fremdkapitalgebern. Um langfristig erfolgreich zu bleiben, muss ein Unternehmen dauerhaft mindestens die von Aktionären und Gläubigern geforderte Rendite auf das eingesetzte Kapital erwirtschaften.

Materialitätsanalyse

Mit der Materialitätsanalyse analysiert und bewertet BASF das gesellschaftliche Interesse an sowie die mögliche Bedeutung von Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen. Ziel ist es, frühzeitig Strategien zum Umgang mit möglichen neuen Risiken und Chancen zu entwickeln. Mehrere hundert Stakeholder nahmen an der diesjährigen Analyse teil. Die Ergebnisse werden in einer Materialitätsmatrix dargestellt.

MDI

MDI steht für Diphenylmethandiisocyanat und ist eines der wichtigsten Grundprodukte für den Polyurethankunststoff. Das Anwendungssprektrum dieses Kunststoffes reicht von der Sohle in Hightech-Joggingschuhen, über die Dämmung von Automotoren oder auch Kühlschränken bis hin zur Isolation von Gebäuden.

MEA (Membran-Elektroden-Einheit)

Die MEA ist das Kernstück einer Brennstoffzelle; in ihr reagieren Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser und erzeugen elektrische Energie und Wärme.

Monitoringsystem

Monitoringsysteme und -instrumente dienen dazu, das Einhalten von Standards zu erfassen und sicherzustellen. Gegenstand von Monitoring sind unter anderem freiwillige Selbstverpflichtungen wie das Bekenntnis zur Einhaltung der Menschenrechte oder international anerkannte Arbeitsstandards.

Nachhaltigkeit

Das Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung hat das Ziel, den ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht zu werden, ohne die Entwicklungschancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen.

Nanotechnologie

Charakterisierung, Erzeugung und Anwendung von Strukturen und Systemen, die kleiner als hundert Nanometer sind.

Naphtha

Naphtha ist Rohbenzin und entsteht als Produkt bei der Raffinierung von Mineralölen in einer Rohölraffinerie. Schweres Naphtha ist Basisstoff der Fahrbenzinproduktion, leichtes Naphtha der wichtigste Einsatzstoff im Steamcracker.

OECD

Die „Organisation for Economic Cooperation and Development“ ist eine internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit Sitz in Paris/Frankreich.

OHSAS 18001

Die Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS) enthält unter anderem den Standard OHSAS 18001, der ein Managementsystem für Arbeitsschutz beinhaltet. Dieses kann in ein bestehendes Qualitäts- oder Umweltschutzmanagementsystem integriert und zertifiziert werden.

Ökoeffizienz-Analyse

Methode zur Bewertung von Produkten und Verfahren unter ökonomischen und ökologischen Aspekten. Ziel ist der Vergleich von Produkten hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.

Patent Asset Index

Der Patent Asset Index misst die Stärke des Patentportfolios eines Unternehmens. Er setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: (1) „Portfoliogröße“ (Anzahl der weltweit aktiven Patentfamilien) und (2) „Wettbewerbswirkung“, die aus den Werten zur technologischen Relevanz und Abdeckung des Marktes (gewichtet anhand der Marktgröße) ermittelt wird.

PolyTHF

THF steht für Tetrahydrofuran und ist eine Ausgangsverbindung für Polytetrahydrofuran (PolyTHF®). PolyTHF ist ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Elastomerfasern für Textilien. Elastomerfasern werden beispielsweise für Sportkleidung verwendet.

Produktinnovation

Neue oder verbesserte Produkte und Anwendungen, die seit maximal fünf Jahren auf dem Markt sind.

REACH

Verordnung der Europäischen Union, welche die Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien regelt.

Responsible Care

Weltweite Initiative der chemischen Industrie zur kontinuierlichen Verbesserung auf den Gebieten Umweltschutz, Sicherheit und Gesundheit.

Saatgutbeizen

Saatgutbeizen sind Pflanzenschutzmittel, die mit Hilfe spezieller technischer Verfahren auf das Saatkorn aufgetragen werden und dadurch Nutzpflanzen in ihrer Keim- und frühen Wachstumsphase vor Schadpilzen und Schadinsekten schützen.

SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction)

Mit Hilfe dieser Technologie werden schädliche Stickoxide, die sich unter anderem im Abgasstrom von Dieselmotoren bei Nutzfahrzeugen befinden, in Wasserdampf und Stickstoff (einen natürlichen Bestandteil der Luft) umgewandelt.

SEEBALANCE

SEEBALANCE bezeichnet die von der BASF entwickelte Sozio-Ökoeffizienz-Analyse. Im Rahmen dieser Analyse werden die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – abgebildet. Das Instrument ermöglicht es erstmalig, neben Umweltbelastung und Kosten auch die sozialen Auswirkungen von Produkten und Herstellverfahren zu bewerten.

Social Business

Das Social Business BASF Grameen Ltd. dient einem sozialen Zweck, soll seine eigenen Kosten decken sowie die Anfangsinvestition der Partner wieder erwirtschaften. Darüber hinaus anfallende Gewinne werden vollständig in das Social Business reinvestiert.

Sondereinflüsse

Einmalkosten oder Einmalerträge, die das Ergebnis eines Segments oder der BASF-Gruppe insgesamt wesentlich beeinflusst haben. Darunter können beispielsweise Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen oder Erträge aus Devestitionen fallen.

Spotmarkt (Kassamarkt)

Markt, auf dem ein vereinbartes Geschäft, bestehend aus Lieferung, Abnahme und Bezahlung, unmittelbar abgewickelt wird. Im Gegensatz dazu erfolgen bei Geschäften am Terminmarkt Lieferung, Abnahme und Bezahlung zu einem späteren Zeitpunkt als der Abschluss des Geschäfts.

Stakeholder

Bezeichnung für Personen oder Gruppen, deren Interessen mit denen eines Unternehmens auf vielfältige Art verbunden sind. Zu unseren Stakeholdern gehören Aktionäre, Geschäftspartner, Mitarbeiter, Nachbarn und Gesellschaft.

Steamcracker

Steamcracker sind Anlagen, in denen unter Zuhilfenahme von Dampf (englisch: steam) Naphtha (Rohbenzin) oder Erdgas aufgespaltet (englisch: to crack) wird. Die entstehenden Petrochemikalien sind Ausgangsprodukte für die Herstellung eines Großteils der Erzeugnisse der BASF.

Styrol

Die Herstellung des Vorprodukts Styrol dient überwiegend der Eigenversorgung (Rückwärtsintegration). Styrolkunststoffe finden in vielen Bereichen Anwendung, beispielsweise in der Bau-, Verpackungs-, Automobil-, Elektro- und Freizeitindustrie.

Swap

Eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, in Zukunft Waren- oder Zahlungsströme auszutauschen. Bei einem Zinsswap werden für einen vereinbarten Nominalbetrag fixe gegen variable Zinszahlungen getauscht.

TDI

Toluoldiisocyanat ist ein Ausgangsprodukt für Polyurethan.

Thesaurierung

Für erwirtschaftete Gewinne gibt es zwei Verwendungsmöglichkeiten: Ausschüttung an die Gesellschafter oder Einbehaltung im Unternehmen. Letzteres wird als Thesaurierung bezeichnet.

Tight Gas

Als Tight Gas wird Erdgas bezeichnet, das in sehr kompaktem, nahezu undurchlässigem Gestein eingelagert ist.

Time-Lag-Effekt

Zeitverzögerte Anpassung der Erdgaspreise an die Ölpreisentwicklung.

Traits

Traits sind genetisch bedingte Eigenschaften von Pflanzen, wie Trockentoleranz, Krankheitsresistenz oder höherer Ertrag.

Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS)

TUIS ist ein gemeinsames Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem, an dem rund 130 Chemieunternehmen beteiligt sind. Die TUIS-Mitgliedsunternehmen sind jederzeit für öffentliche Dienststellen erreichbar und helfen mit telefonischer Beratung, Fachleuten vor Ort und der Bereitstellung von speziellen technischen Geräten.

Verbund

Im BASF-Verbund werden Produktionsanlagen, Energiefluss, Logistik und Infrastruktur intelligent miteinander vernetzt, um die Produktausbeute zu steigern, Ressourcen und Energie zu sparen und Logistikkosten zu senken. Ein wesentlicher Faktor der Verbundidee ist der Wissensverbund. Mitarbeiter der BASF tauschen sich weltweit untereinander aus. Das Expertenwissen bündelt die BASF in ihren Forschungsplattformen.

VOC (Flüchtige organische Verbindungen)

VOC (Volatile Organic Compounds) sind Stoffe organischen Ursprungs, die bei niedrigen Temperaturen als Gas in der Luft vorliegen. Dazu gehören zum Beispiel manche Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde und organische Säuren. Der Umgang mit flüchtigen organischen Verbindungen wird durch die VOC-Richtlinie der Europäischen Union geregelt.

Wachstumscluster

Die BASF bündelt ihre Forschung an wichtigen technologiegetriebenen Zukunftsthemen in fünf Wachstumsclustern: Energiemanagement, Rohstoffwandel, Nanotechnologie, Pflanzenbiotechnologie und Weiße Biotechnologie.

Weiße Biotechnologie

Teilgebiet der Biotechnologie, auch industrielle Biotechnologie genannt, das Mikroorganismen und/oder Enzyme zur Herstellung von chemischen Produkten nutzt, die in verschiedenen Wertschöpfungsstufen der chemischen Industrie zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich beispielsweise um die biokatalytische Herstellung von chiralen Zwischenprodukten.

Wertschöpfungskette

Aufeinanderfolge von Veredlungsschritten im Produktionsprozess, angefangen von den Rohstoffen, über verschiedene Zwischenstufen bis zum fertigen Endprodukt.