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10. Mär. 2011
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Bilanz

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 8.125 Millionen € auf 59.393 Millionen €. Dieser Anstieg resultierte vor allem aus der Akquisition von Cognis, die am 9. Dezember 2010 abgeschlossen wurde. Des Weiteren trugen Währungseffekte mit 2.231 Millionen € zur Bilanzverlängerung bei.

Aktiva

  • Bilanzverlängerung um 8.125 Millionen €
  • Anstieg des langfristigen Vermögens im Wesentlichen durch Cognis-Akquisition begründet
  • Anstieg von Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wegen der starken Geschäftsausweitung und durch die Einbeziehung von Cognis
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Aktiva

 

 

 

 

 

31.12.2010

 

31.12.2009

 

Millionen €

%

 

Millionen €

%

Immaterielles Vermögen

12.245

20,6

 

10.449

20,4

Sachanlagen

17.241

29,0

 

16.285

31,8

At Equity bewertete Beteiligungen

1.328

2,2

 

1.340

2,6

Sonstige Finanzanlagen

1.953

3,3

 

1.619

3,2

Latente Steuern

1.112

1,9

 

1.042

2,0

Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen

653

1,1

 

946

1,8

Langfristiges Vermögen

34.532

58,1

 

31.681

61,8

 

 

 

 

 

 

Vorräte

8.688

14,7

 

6.776

13,2

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

10.167

17,1

 

7.738

15,1

Übrige Forderungen und sonstiges Vermögen

3.883

6,6

 

3.223

6,3

Kurzfristige Wertpapiere

16

.

 

15

.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

1.493

2,5

 

1.835

3,6

Vermögen von Veräußerungsgruppen

614

1,0

 

Kurzfristiges Vermögen

24.861

41,9

 

19.587

38,2

Gesamtvermögen

59.393

100,0

 

51.268

100,0

Das langfristige Vermögen stieg um 2.851 Millionen € auf 34.532 Millionen €. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch die Kaufpreisallokation der Cognis-Akquisition begründet. Dabei entfielen auf den Goodwill 589 Millionen €, auf die übrigen immateriellen Vermögenswerte 1.301 Millionen € und auf das Sachanlagevermögen 833 Millionen €.

Das immaterielle Vermögen ist durch die Akquisitionen der letzten beiden Jahre gestiegen und hat einen Anteil von 20,6 % am Gesamtvermögen (2009: 20,4 %). Die Sachanlagenintensität ist gegenüber dem Vorjahr leicht auf 29,0 % gesunken (2009: 31,8 %).

Der Wert der at Equity einbezogenen Beteiligungen ging 2010 leicht zurück. Überwiegend resultierte diese Entwicklung aus der Aufstockung unserer Beteiligung an der N.E. Chemcat Corporation auf 50 %. Damit wird die Gesellschaft nun nicht mehr at Equity, sondern quotal einbezogen. Aktive latente Steuern stiegen vor allem durch die Erhöhung der zu Grunde liegenden Pensionsrückstellungen, gegenläufig wirkte die Nutzung von Verlustvorträgen in Höhe von 133 Millionen €.

Der Anstieg des kurzfristigen Vermögens, vor allem der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, ist zum einen auf die starke Ausweitung des Geschäftsvolumens, zum anderen auf die Einbeziehung von Cognis zurückzuführen. Des Weiteren war eine Zunahme bei den positiven Marktwerten von Derivaten zu verzeichnen, die im sonstigen kurzfristigen Vermögen enthalten sind. Eine Veräußerungsgruppe wurde auf Grund unseres Veräußerungsplans für das Geschäftsfeld Styrolkunststoffe gebildet.

Passiva

  • Eigenkapital auf Grund des hohen Jahresüberschusses deutlich gewachsen
  • Eigenkapitalquote trotz Cognis-Akquisition gestiegen
  • Fremdkapital vor allem infolge der Akquisition von Cognis gestiegen

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Passiva

 

 

 

 

 

31.12.2010

 

31.12.2009

 

Millionen €

%

 

Millionen €

%

Eingezahltes Kapital

4.392

7,4

 

4.405

8,6

Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn

15.817

26,6

 

12.916

25,2

Sonstige Eigenkapitalposten

1.195

2,0

 

156

0,3

Anteile anderer Gesellschafter

1.253

2,1

 

1.132

2,2

Eigenkapital

22.657

38,1

 

18.609

36,3

 

 

 

 

 

 

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

2.778

4,7

 

2.255

4,4

Sonstige Rückstellungen

3.352

5,6

 

3.289

6,4

Latente Steuern

2.467

4,2

 

2.093

4,1

Finanzschulden

11.670

19,6

 

12.444

24,3

Übrige Verbindlichkeiten

901

1,6

 

898

1,7

Langfristiges Fremdkapital

21.168

35,7

 

20.979

40,9

 

 

 

 

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

4.738

8,0

 

2.786

5,4

Rückstellungen

3.324

5,6

 

3.276

6,4

Steuerschulden

1.140

1,9

 

1.003

2,0

Finanzschulden

3.369

5,7

 

2.375

4,6

Übrige Verbindlichkeiten

2.802

4,7

 

2.240

4,4

Schulden von Veräußerungsgruppen

195

0,3

 

Kurzfristiges Fremdkapital

15.568

26,2

 

11.680

22,8

Gesamtkapital

59.393

100,0

 

51.268

100,0

Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. Den größten Beitrag leistete der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter, der mit 4.557 Millionen € deutlich über den Dividendenzahlungen lag. Ein weiterer Anstieg ergab sich durch direkt im Eigenkapital verrechnete Effekte: Aus der Umrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochtergesellschaften resultierte eine Eigenkapitalmehrung von 745 Millionen €, aus der Marktbewertung von Wertpapieren eine Mehrung um 311 Millionen €. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich leicht auf einen Wert von 38 %.

Das langfristige Fremdkapital stieg um 189 Millionen €. Während die langfristigen Finanzschulden um 774 Millionen € reduziert wurden, erhöhten sich die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen sowie die latenten Steuern vor allem durch die Einbeziehung von Cognis.

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Nettoverschuldung (Millionen €)

 

 

31.12.2010

31.12.2009

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

1.493

1.835

Finanzschulden

15.039

14.819

Nettoverschuldung

13.546

12.984

Auch der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals ist maßgeblich durch die Cognis-Akquisition begründet; vor allem durch die Finanzierung des Kaufpreises stiegen die kurzfristigen Finanzschulden um insgesamt 994 Millionen €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich sowohl geschäftsbedingt als auch durch die Einbeziehung von Cognis um insgesamt 1.952 Millionen €.
Mehr zur Zusammensetzung und Entwicklung einzelner Bilanzpositionen im Anhang zum Konzernabschluss
Mehr zur Entwicklung der Bilanz in der Zehnjahresübersicht
Mehr zur Veräußerungsgruppe Styrolkunststoffe im Anhang zum Konzernabschluss