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10. Mär. 2011
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Globale Klimaschutzziele

  • Ziel zur Reduktion spezifischer Treibhausgasemissionen im Chemiegeschäft (–25 %) erstmalig erreicht

Ziel 2020

Weniger Treibhausgase


–25 %




Wir wollen bis 2020 die spezifischen Emissionen von Treibhausgasen pro Tonne Verkaufs-
produkt um 25 % senken (Basisjahr 2002).

In unserer eigenen Produktion arbeiten wir kontinuierlich daran, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken. 2010 emittierte BASF weltweit 25,2 Millionen Tonnen Treibhausgase (2009: 31,1 Millionen Tonnen), davon 23,8 Millionen Tonnen im Chemiegeschäft. Damit haben wir 2010 unser Ziel zur Reduktion spezifischer Treibhausgasemissionen erstmalig erreicht. Einen großen Anteil am Rückgang der Emissionen haben auch 2009 installierte BASF-eigene Katalysatoren, die am Standort Ludwigshafen in mehreren Anlagen klimaschädliches Lachgas effizienter zersetzen. Diese und andere Lachgaszersetzungskatalysatoren haben wir im Rahmen von sogenannten Joint-Implementation-Projekten auf Basis des Kioto-Protokolls sowie in weiteren freiwilligen Projekten in BASF-Anlagen eingebaut. Im Jahr 2010 wurden BASF erstmals rund 340.000 ERU-Zertifikate aus diesen Projekten zugeteilt. Außerdem trug die im Vergleich zum Jahr 2009 deutlich bessere Auslastung unserer Anlagen zur Zielerreichung bei. Insgesamt konnten wir seit 1990 die BASF-Treibhausgasemissionen im Chemiegeschäft um 41 % und spezifisch sogar um 72 % senken. Derzeit arbeiten wir an neuen Zielen zur Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen.

Ziele 2012

Begleitgas nicht mehr abfackeln

100 %

Wir wollen das Begleitgas, das bei der Erdölförderung der Wintershall freigesetzt wird, nicht mehr abfackeln.

Die Emissionen von Treibhausgasen aus der Öl- und Gasförderung beliefen sich 2010 auf rund 1,5 Millionen Tonnen (2009: 1,8 Millionen Tonnen). Die BASF-Tochter Wintershall hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2012 an allen Produktionsstätten, an denen Erdöl gefördert wird, das kontinuierliche Abfackeln des Erdölbegleitgases im Routinebetrieb einzustellen. Für den letzten Standort, an dem Erdölbegleitgas noch nicht vollstän dig genutzt werden kann, wird derzeit die Machbarkeit verschiedener technischer Lösungen untersucht.

Bei unserem Einsatz, Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu senken, nahm 2010 das Thema nachhaltige Logistik einen Schwerpunkt ein. Auf dem BASF-Werksgelände in Ludwigshafen haben wir mit der Erweiterung des Kombiverkehrsterminals begonnen, die 2012 abgeschlossen sein soll. Dadurch erhöht sich die Kapazität der Umschlaganlage von 300.000 auf 500.000 Ladeeinheiten pro Jahr. Durch die weitere Verlagerung des Transports von BASF-Gütern vom Straßen- auf den Schienenverkehr werden zusätzliche CO2-Emissionen reduziert: Beträgt die jährliche Reduktion heute 75.000 Tonnen CO2, werden dann 100.000 Tonnen CO2 vermieden werden. Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

Reduktion von spezifischen Treibhausgasemissionen im Chemiegeschäft 1
Je Tonne Verkaufsprodukt (in Prozent)

Reduktion von spezifischen Treibhausgasemissionen im Chemiegeschäft (Balkendiagramm)

1 Reduktion zum Basisjahr 2002