Allgemeine
Informationen
Letzte Aktualisierung:
1. März 2012
Ihre Suche: Ausblick
Ergebnisrelevanz: 2%
Die Fundstellen können Sie zusätzlich über die Schaltflächen (previous search hit 1/next search hit >) erreichen. Innerhalb der Texte wird der gesuchte Begriff farblich markiert.
vorherige Fundstelle 3 / nächste Fundselle

27 – Kapitalflussrechnung und Kapitalstrukturmanagement

Kapitalflussrechnung

Im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit sind folgende Zahlungen enthalten:

  Download (Download XLS xls, 18 kB)

Millionen €

2011

2010

Ertragsteuerzahlungen

1.710

2.051

Zinszahlungen

588

639

Erhaltene Dividenden

188

75

Die Zinszahlungen beinhalten 179 Millionen € (2010: 106 Millionen €) erhaltene und 767 Millionen € (2010: 745 Millionen €) gezahlte Zinsen.

Kapitalstrukturmanagement

Ziel des Kapitalstrukturmanagements ist es, finanzwirtschaftlich hinreichend flexibel zu bleiben, um das Geschäftsportfolio kontinuierlich weiterentwickeln und strategische Optionen wahrnehmen zu können. Ziele der Finanzierungspolitik sind die Sicherung der Liquidität, die Begrenzung finanzwirtschaftlicher Risiken sowie die Optimierung der Kapitalkosten durch eine adäquate Kapitalstruktur. Die Ausgestaltung der Kapitalstruktur orientiert sich am operativen Geschäft und an der strategischen Ausrichtung des Unternehmens.

Das Kapitalstrukturmanagement orientiert sich an den Anforderungen, die für einen uneingeschränkten Kapitalmarktzugang und ein solides A-Rating notwendig sind. Zu diesen Anforderungen zählen dynamische Verschuldungsgrößen und die Eigenkapitalquote. Die Kapitalstruktur wird im Rahmen der Finanzplanung unter Berücksichtigung ausgewählter Finanzkennzahlen gesteuert. Das bilanzielle Eigenkapital der BASF betrug zum 31. Dezember 2011 25.385 Millionen € und zum 31. Dezember 2010 22.657 Millionen €, die Eigenkapitalquote belief sich am 31. Dezember 2011 auf 41,5 % nach 38,1 % zum 31. Dezember 2010.

Fremdkapital nimmt die BASF bevorzugt über Kapitalmärkte auf. Zur kurzfristigen Finanzierung wird ein Commercial-Paper-Programm genutzt, während zur mittel- und langfristigen Finanzierung Unternehmensanleihen, die in Euro und anderen Währungen mit unterschiedlichen Laufzeiten begeben werden, zum Einsatz kommen. Dadurch werden ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil, eine Diversifikation der Investoren und für die BASF vorteilhaftere Finanzierungskonditionen erreicht.

Im Rahmen des Zinsrisikomanagements verfolgt die BASF das Ziel, den Zinsaufwand der Gruppe zu reduzieren, indem ausgewählte Kapitalmarktverbindlichkeiten mit fixer Verzinsung durch den Einsatz von Receiver-Swaps in variabel verzinsliche gewandelt werden.

BASF verfügt derzeit über folgende Ratings:

  Download (Download XLS xls, 18 kB)

 

31.12.2011

 

31.12.2010

 

Moody’s

Standard & Poor’s

 

Moody’s

Standard & Poor’s

Langfristige Finanzschulden

A1

A+

 

A1

A

Kurzfristige Finanzschulden

P-1

A-1

 

P-1

A-1

Ausblick

stabil

stabil

 

negativ

stabil

Moody’s hat das langfristige Rating zuletzt am 6. Dezember 2011 mit A1 bestätigt und mit einem stabilen Ausblick versehen. Standard & Poor’s hat das langfristige Rating der BASF am 10. Mai 2011 wieder um eine Stufe von „A“ auf „A+“ bei stabilem Ausblick heraufgesetzt. Das kurzfristige Rating der BASF haben beide Agenturen bestätigt.

BASF strebt weiterhin an, mindestens ein solides A-Rating zu halten, das einen uneingeschränkten Zugang zu den Geld- und Kapitalmärkten gewährleistet.

vorherige Fundstelle 3 / nächste Fundselle