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1. März 2012
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Kapitalflussrechnung

  • Hoher Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
  • Nettoumlaufvermögen vor allem preisbedingt um 906 Millionen € gestiegen
  • Free Cashflow von 3.695 Millionen €
  • Ausgaben von 3.410 Millionen € für Sachanlagen und immaterielles Vermögen
  • Nettoverschuldung gegenüber Vorjahr um 2.590 Millionen € reduziert
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Kapitalflussrechnung (Millionen €)

 

 

2011

2010

Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter

6.188

4.557

Abschreibungen auf immaterielles Vermögen, Sachanlagen und Finanzanlagen

3.419

3.393

Veränderung Nettoumlaufvermögen

–906

–1.680

Übrige Posten

–1.596

190

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

7.105

6.460

 

 

 

Ausgaben für Sachanlagen und immaterielles Vermögen

–3.410

–2.548

Akquisitionen/Devestitionen

517

–562

Finanzanlagen und übrige Posten

1.155

394

Cashflow aus Investitionstätigkeit

–1.738

–2.716

 

 

 

Kapitalerhöhungen, -rückzahlungen, Auszahlungen für den Rückkauf eigener Aktien

32

–18

Veränderung Finanzverbindlichkeiten

–2.372

–2.295

Dividenden

–2.478

–1.931

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

–4.818

–4.244

 

 

 

Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel

549

–500

Anfangsbestand Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente und sonstige Veränderungen

1.499

1.993

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresende

2.048

1.493

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

Cashflow (Milliarden €)

Cashflow (Balkendiagramm) Bild vergrößern

¹ Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit abzüglich Ausgaben für Sachanlagen und immaterielles Vermögen

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit hat im Jahr 2011 mit 7.105 Millionen € den hohen Wert des Vorjahres erneut übertroffen. Das gestiegene Ergebnis nach Anteilen anderer Gesellschafter trug hierzu wesentlich bei. Neben einem höheren Preisniveau führte die Ausweitung des Geschäftsvolumens zu höheren Forderungs- und Vorratsbeständen und somit zu einer zusätzlichen Mittelbindung im Nettoumlaufvermögen. Der negative Wert bei den übrigen Posten resultiert vorwiegend aus der Umgliederung des Gewinns aus der Veräußerung von rund 19,7 Millionen Aktien der K+S Aktiengesellschaft in Höhe von 887 Millionen € und des Abgangsgewinns des Styrolkunststoffgeschäfts in Höhe von 593 Millionen € in den Cashflow aus Investitionstätigkeit.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Mit 1.738 Millionen € sind 2011 deutlich weniger Mittel in die Investitionstätigkeit geflossen als im Vorjahr. Zwar übertrafen die Ausgaben für Sachanlagen und immaterielles Vermögen mit 3.410 Millionen € den Wert des Vorjahreszeitraums um 862 Millionen €. Aus Akquisitionen und Devestitionen floss jedoch 2011 ein Betrag von 517 Millionen € zu, während hierfür im Vorjahr Auszahlungen von 562 Millionen € getätigt wurden. Hierin enthalten war 2011 die im Zusammenhang mit der Gründung des Joint Ventures Styrolution erhaltene Ausgleichszahlung in Höhe von 600 Millionen €. Außerdem erzielten wir Einnahmen von 65 Millionen € aus der Devestition verschiedener kleinerer Aktivitäten. Für Akquisitionen tätigten wir 2011 Ausgaben in Höhe von 148 Millionen €. Hiervon entfiel rund die Hälfte auf den Erwerb der inge watertechnologies AG und der inge GmbH, einem Spezialisten für Ultrafiltrationstechnologie. Die Auszahlungen für Akquisitionen waren im Vorjahr vor allem durch den Erwerb der Cognis begründet. Der im Vergleich zum Vorjahr höhere Mittelzufluss aus Finanzanlagen und übrigen Posten ist zum größten Teil auf die Einzahlungen aus dem Verkauf unserer Anteile an der K+S Aktiengesellschaft in Höhe von 972 Millionen € zurückzuführen.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei –4.818 Millionen € nach –4.244 Millionen € im Vorjahr. Es wurden Dividendenzahlungen an die Aktionäre der BASF SE in Höhe von 2.021 Millionen € geleistet; an Minderheitsgesellschafter bei Gruppengesellschaften flossen 457 Millionen €. Die 4-%-Euro-Anleihe von 2006 und die 3,25-%-CHF-Anleihe von 2008 wurden getilgt. Außerdem haben wir die Inanspruchnahme des Commercial-Paper-Programms der BASF SE zurückgeführt. Neue langfristige Kapitalmarktverbindlichkeiten wurden 2011 nicht aufgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Nettoverschuldung um 2.590 Millionen €; am 31. Dezember 2011 betrug sie 10.956 Millionen €.

In der Summe sind die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Vergleich zum Vorjahr um 555 Millionen € angestiegen; sie beliefen sich zum 31. Dezember 2011 auf 2.048 Millionen €.