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8 – Sonstige betriebliche Aufwendungen

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Millionen €

2012

2011

Restrukturierungsmaßnahmen

197

233

Umweltschutz- und Sicherheitsmaßnahmen, Abbruch-, Entsorgungs- und nicht aktivierungspflichtige Planungskosten für Investitionsprojekte

215

203

Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

377

366

Gestehungskosten der nicht betriebstypischen sonstigen Geschäfte

146

220

Aufwendungen aus Fremdwährungs- und Sicherungsgeschäften sowie aus Marktbewertung

554

399

Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen

54

56

Verluste aus Anlagenabgängen und Devestitionen

47

40

Aufwand für die Exploration von Öl und Gas

222

184

Aufwand aus der Zuführung von Wertberichtigungen auf betriebsbedingte Forderungen

81

124

Aufwand aus Verbrauch von zu Marktwerten bewerteten Vorräten und Ausbuchung nicht verwertbarer Vorräte

179

233

Sonstige

599

632

 

2.671

2.690

Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen ergaben sich im Jahr 2012 im Wesentlichen für den Standort Grenzach in Höhe von 47 Millionen € sowie für einen Standort in Frankreich in Höhe von 17 Millionen €. Weitere Restrukturierungen ergaben sich jeweils an mehreren Standorten im Unternehmensbereich Performance Chemicals in Höhe von 24 Millionen € und im Unternehmensbereich Construction Chemicals in Höhe von 37 Millionen €. Im Jahr 2011 betrafen Aufwendungen in Höhe von 157 Millionen € die Cognis-Integration.

Weitere Aufwendungen ergaben sich aus Umweltschutz- und Sicherheitsmaßnahmen, Abbruch- und Entsorgungsmaßnahmen sowie aus der Vorbereitung von Investitionsprojekten, soweit die Voraussetzungen für eine Aktivierung nach IFRS nicht vorlagen. Aufwendungen für Abbruch, Entsorgung und Projektplanung betrugen insgesamt 169 Millionen € im Jahr 2012 und 128 Millionen € im Jahr 2011. Diese entfielen insbesondere auf den Standort Ludwigshafen. Daneben ergaben sich im Jahr 2012 Zuführungen zu Umweltschutzrückstellungen in Höhe von 24 Millionen € zur Sanierung von Deponien an mehreren Standorten in Nordamerika. Im Jahr 2011 fielen Aufwendungen in Höhe von 50 Millionen € zur Sanierung von Deponien an verschiedenen Standorten in Europa an.

Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen ergaben sich in Höhe von 200 Millionen € für Wertberichtigungen auf ein Projekt zur Entwicklung eines norwegischen Ölfelds. Weitere Wertminderungen ergaben sich im Unternehmensbereich Construction Chemicals für Vertriebs- und Markenrechte in Höhe von 71 Millionen € sowie für Sachanlagen an mehreren Standorten in Höhe von 13 Millionen €. Im Jahr 2011 betrafen Wertminderungen in Höhe von 83 Millionen € Sachanlagen im Bereich Petrochemicals am Standort Port Arthur/Texas und in Höhe von 79 Millionen € das inzwischen veräußerte Geschäft mit Bautenanstrichmitteln der Relius. Außerdem ergaben sich Wertminderungen in Höhe von 46 Millionen € auf im Zuge der Cognis-Akquisition übernommene Vermögenswerte sowie in Höhe von 54 Millionen € für Sachanlagen des Bereichs Paper Chemicals an einem Standort in den USA.

Die Gestehungskosten der nicht betriebstypischen sonstigen Geschäfte beziehen sich auf die unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Posten.

Aufwendungen aus Fremdwährungs- und Sicherungsgeschäften sowie aus Marktbewertung betrafen die Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sowie Marktwertveränderungen von Währungsderivaten und sonstigen Sicherungsgeschäften. Zusätzlich entstand ein Aufwand aus dem Long-Term-Incentive-Programm (LTI-Programm) in Höhe von 299 Millionen € auf Grund des gestiegenen Aktienkurses. Im Jahr 2011 betrug der Aufwand für das LTI-Programm 125 Millionen €.

Verluste aus Anlagenabgängen und Devestitionen entstanden im Jahr 2012 aus dem Verkauf von Vermögenswerten an mehreren Standorten in Nordamerika in Höhe von 17 Millionen €. Im Jahr 2011 waren Verluste aus dem Verkauf einzelner Geschäfte und Anlagen am Standort Hythe/Großbritannien in Höhe von 12 Millionen € angefallen.

Der Aufwand aus der Zuführung von Wertberichtigungen auf betriebsbedingte Forderungen ging im Vergleich zum Vorjahr zurück. Grund hierfür war die Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen gegenüber einem zahlungsunfähigen Kunden im Segment Oil & Gas im Jahr 2011.

Aufwendungen aus Verbrauch von zu Marktwerten bewerteten Vorräten und Ausbuchung nicht verwertbarer Vorräte beruhte auf dem Verbrauch der bei der Cognis-Übernahme zu Marktwerten bewerteten Vorräte in Höhe von 58 Millionen € im Jahr 2011.

Sonstige Aufwendungen ergaben sich aus der Beilegung eines Rechtsstreits in den USA durch einen Vergleich, aus der Durchführung verschiedener Projekte sowie aus der Bildung von Rückstellungen für belastende Verträge. Weitere Aufwendungen ergaben sich aus REACH sowie auf Grund einer Vielzahl von weiteren Posten. Im Jahr 2011 resultierten sonstige Aufwendungen zusätzlich aus der Beilegung eines weiteren Rechtsstreits in den USA durch einen Vergleich.