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28 – Kapitalflussrechnung und Kapitalstrukturmanagement

Kapitalflussrechnung

Im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit sind folgende Zahlungen enthalten:

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Millionen €

2012

2011

Ertragsteuerzahlungen

3.549

1.710

Zinszahlungen

574

588

Erhaltene Dividenden

82

188

Die Zinszahlungen beinhalten 173 Millionen € (2011: 179 Millionen €) erhaltene und 747 Millionen € (2011: 767 Millionen €) gezahlte Zinsen. Außerdem sind Rentenzahlungen in Höhe von 233 Millionen € (2011: 233 Millionen €) berücksichtigt, für die im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements eine Vermögensdeckung besteht.

Kapitalstrukturmanagement

Ziel des Kapitalstrukturmanagements ist es, finanzwirtschaftlich hinreichend flexibel zu bleiben, um das Geschäftsportfolio kontinuierlich weiterentwickeln und strategische Optionen wahrnehmen zu können. Ziele der Finanzierungspolitik sind die Sicherung der Liquidität, die Begrenzung finanzwirtschaftlicher Risiken sowie die Optimierung der Kapitalkosten durch eine adäquate Kapitalstruktur. Die Ausgestaltung der Kapitalstruktur orientiert sich am operativen Geschäft und der „We create chemistry“-Strategie der BASF.

Das Kapitalstrukturmanagement orientiert sich an den Anforderungen, die für einen uneingeschränkten Kapitalmarktzugang und ein solides A-Rating notwendig sind. Zu diesen Anforderungen zählen dynamische Verschuldungsgrößen und die Eigenkapitalquote. Die Kapitalstruktur wird im Rahmen der Finanzplanung unter Berücksichtigung ausgewählter Finanzkennzahlen gesteuert. Das bilanzielle Eigenkapital der BASF betrug zum 31. Dezember 2012 25.804 Millionen € und zum 31. Dezember 2011 25.385 Millionen €, die Eigenkapitalquote belief sich am 31. Dezember 2012 auf 40,1 % nach 41,5 % zum 31. Dezember 2011.

Fremdkapital nimmt die BASF bevorzugt über Kapitalmärkte auf. Zur kurzfristigen Finanzierung wird ein Commercial-Paper-Programm genutzt, während zur mittel- und langfristigen Finanzierung Unternehmensanleihen, die in Euro und anderen Währungen mit unterschiedlichen Laufzeiten begeben werden, zum Einsatz kommen. Dadurch werden ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil, eine Diversifikation der Investoren und für die BASF vorteilhaftere Finanzierungskonditionen erreicht. Im Jahr 2012 hat BASF eine 6-jährige Anleihe über 750 Millionen € sowie eine 10-jährige Anleihe über 1 Milliarde € begeben.

Im Rahmen des Zinsrisikomanagements verfolgt die BASF das Ziel, den Zinsaufwand der Gruppe zu reduzieren, indem ausgewählte Kapitalmarktverbindlichkeiten mit fixer Verzinsung durch den Einsatz von Receiver-Swaps in variabel verzinsliche gewandelt werden.

BASF verfügt derzeit über folgende Ratings:

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31.12.2012

 

31.12.2011

 

Moody’s

Standard & Poor’s

 

Moody’s

Standard & Poor’s

Langfristige Finanzschulden

A1

A+

 

A1

A+

Kurzfristige Finanzschulden

P-1

A-1

 

P-1

A-1

Ausblick

stabil

stabil

 

stabil

stabil

Standard & Poor’s hat das langfristige Rating der BASF zuletzt am 24. Juli 2012 bestätigt. Moody’s hat das langfristige Rating am 12. Oktober 2012 bestätigt und mit einem stabilen Ausblick versehen. Das kurzfristige Rating der BASF haben beide Agenturen bestätigt.

BASF strebt weiterhin an, mindestens ein solides A-Rating zu halten, das einen uneingeschränkten Zugang zu den Geld- und Kapitalmärkten gewährleistet.