✓ geprüft

Versorgungszusagen

Im Rahmen der den Mitgliedern des Vorstands erteilten Versorgungszusagen („Performance Pension Vorstand“) werden jährliche Rentenbausteine angesammelt. Dabei entspricht die Systematik zur Bestimmung der Höhe der Versorgungsleistungen grundsätzlich derjenigen, die auch den Versorgungszusagen für die übrigen Oberen Führungskräfte der BASF-Gruppe in Deutschland zu Grunde liegt. Ziel dieser Systematik ist es, sowohl dem Unternehmenserfolg als auch dem Karriereverlauf des jeweiligen Vorstandsmitglieds einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Versorgungsleistung einzuräumen.

Der im jeweiligen Geschäftsjahr zu erwerbende Pensionsanspruch (Rentenbaustein) setzt sich aus einem fixen und einem variablen Teil zusammen. Der fixe Teil ergibt sich durch Multiplikation der jährlichen Festvergütung oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung mit einem Prozentsatz (Versorgungsfaktor) von 32 %. Der hieraus resultierende Betrag wird mittels versicherungsmathematischer Faktoren verrentet, also unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses (5 %), einer Sterbe-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenwahrscheinlichkeit (Heubeck-Richttafeln 2005G) sowie einer angenommenen Rentenanpassung (mindestens 1,0 % pro Jahr) in eine lebenslange Rente umgerechnet. Ab Eintritt des Versorgungsfalls wird diese Rente gezahlt. Der variable Teil des Rentenbausteins ist von der Gesamtkapitalrendite des jeweiligen Geschäftsjahres und dem Performancefaktor, der auch für die Tantieme maßgeblich ist, abhängig. Der fixe und der variable Teil ergeben zusammen den für das entsprechende Geschäftsjahr erworbenen Rentenbaustein. Die einzelnen in den jeweiligen Geschäftsjahren erworbenen Rentenbausteine werden aufsummiert und bestimmen im Versorgungsfall die dem jeweiligen Vorstandsmitglied zustehende Versorgungsleistung. Der Versorgungsfall tritt ein bei Beendigung des Dienstverhältnisses nach Vollendung des 60. Lebensjahres oder auf Grund von Invalidität oder Tod. Die laufenden Rentenleistungen werden regelmäßig überprüft und um mindestens 1,0 % pro Jahr angepasst.

Die Rentenbausteine umfassen auch eine Anwartschaft auf Hinterbliebenenleistungen. Im Falle des Todes eines aktiven oder ehemaligen Vorstandsmitglieds erhalten der hinterbliebene Ehegatte 60 %, jede Halbwaise 10 %, eine Vollwaise 33 %, zwei Vollwaisen je 25 % sowie drei und mehr Vollwaisen je 20 % der Versorgungsleistung, auf die das (ehemalige) Vorstandsmitglied Anspruch oder Anwartschaft hatte. Die Höchstgrenze für die Hinterbliebenenleistungen insgesamt beträgt 75 % der Vorstandspension. Übersteigen die Hinterbliebenenleistungen diese Höchstgrenze, werden sie verhältnismäßig gekürzt.

Wie grundsätzlich alle Mitarbeiter der BASF SE, sind auch die Mitglieder des Vorstands Mitglied der BASF Pensionskasse VVaG. Beitragszahlung und Versorgungsleistungen bestimmen sich dabei nach deren Satzung und den Allgemeinen Versicherungsbedingungen.

Die Werte für die im Jahr 2012 erworbenen Versorgungsansprüche (Service Cost) beinhalten Kosten für die BASF Pensionskasse VVaG und für die Performance Pension. Die Kosten betragen für Dr. Kurt Bock 818 Tausend € (2011: 760 Tausend €), für Dr. Martin Brudermüller 570 Tausend € (2011: 566 Tausend €), für Dr. Hans-Ulrich Engel 462 Tausend € (2011: 485 Tausend €, für Michael Heinz 418 Tausend € (2011: 226 Tausend €), für Dr. Andreas Kreimeyer 476 Tausend € (2011: 497 Tausend €), für Dr. Stefan Marcinowski 159 Tausend € (2011: 500 Tausend €), für Dr. Harald Schwager 441 Tausend € (2011: 465 Tausend €), für Wayne T. Smith 318 Tausend € und für Margret Suckale 408 Tausend € (2011: 256 Tausend €).

Der Barwert der Versorgungszusagen stellt einen bilanziellen Wert der Anwartschaften dar, die die Vorstandsmitglieder über ihre BASF-Dienstjahre erworben haben. Der Anwartschaftsbarwert für die bis einschließlich 2012 erworbenen Versorgungsansprüche beträgt für Dr. Kurt Bock 13.083 Tausend € (2011: 8.647 Tausend €), für Dr. Martin Brudermüller 8.991 Tausend € (2011: 5.768 Tausend €), für Dr. Hans-Ulrich Engel 7.018 Tausend € (2011: 4.620 Tausend €), für Michael Heinz 5.246 Tausend € (2011: 3.136 Tausend €), für Dr. Andreas Kreimeyer 11.081 Tausend € (2011: 7.943 Tausend €), für Dr. Harald Schwager 6.596 Tausend € (2011: 4.277 Tausend €), für Wayne T. Smith 488 Tausend € und für Margret Suckale 1.817 Tausend € (2011: 975 Tausend €).