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Innovation

Herausforderungen meistern, neue Geschäftsfelder entwickeln

  • Rund 10.500 Mitarbeiter weltweit in Forschung und Entwicklung
  • Forschungspipeline mit etwa 3.000 Projekten
  • 1.746 Millionen € Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Jahr 2012

Effektive und effiziente Forschung und Entwicklung sind die Grundlage für Innovationen für eine nachhaltige Zukunft. Unsere Mitarbeiter arbeiten in interdisziplinären Teams an Lösungen für fast alle Industriebranchen. Mit innovativen Prozessen und Produkten auf Basis intelligenter Chemie sichern wir langfristig organisches und profitables Wachstum der BASF.

Die wachsende Weltbevölkerung nachhaltig mit Nahrung, sauberem Wasser und Energie zu versorgen, ist eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Begrenzte Ressourcen erfordern Innovationen jenseits bestehender Lösungen – hier nimmt die Chemie eine Schlüsselrolle ein.

Unser globales Team aus hochqualifizierten Mitarbeitern unterschiedlicher Fachrichtungen ist die Basis unserer Innovationskraft. Im Jahr 2012 stieg die Zahl der Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung auf rund 10.500 (2011: 10.100).

Unsere Wissens- und Kompetenzzentren sind die zentralen Forschungsbereiche Advanced Materials & Systems Research, Biological & Effect Systems Research, Process Research & Chemical Engineering sowie BASF Plant Science. Zusammen mit den Entwicklungseinheiten unserer Unternehmensbereiche, den Forschungseinrichtungen in wichtigen Regionen sowie der BASF New Business (ehemals BASF Future Business) und der BASF Venture Capital bilden sie den Kern unseres weltweiten Wissensverbunds.

Strategische Ausrichtung

  • Stärkere Kunden- und Marktorientierung
  • Zukunftsgerichtetes Projektportfolio
  • Weltweiter Ausbau von Forschungs- und Entwicklungszentren, besonders in Asien und Nordamerika
  • Effizienteres Innovationsmanagement

Im Rahmen der „We create chemistry“-Strategie haben wir unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausgebaut. Chemiebasierte Innovationen erfordern eine marktorientierte Forschung und Entwicklung, die sich noch stärker als bisher an den Bedürfnissen der Kunden ausrichtet. Mit der Optimierung unseres Innovationsmanagements und unserer Organisationsstrukturen, einem zukunftsgerichteten Projektportfolio sowie dem weltweiten Ausbau unserer Forschungsaktivitäten tragen wir dieser Entwicklung Rechnung. Unsere Forschungsbereiche haben wir noch besser auf die operativen Einheiten ausgerichtet. Darüber hinaus haben wir die BASF New Business, die vorrangig neue Geschäftsfelder identifiziert und erschließt, mit mehr Kompetenzen und operativer Verantwortung ausgestattet.

Weltweiter Ausbau von Forschung und Entwicklung

  • Innovationscampus Asien-Pazifik in Schanghai/China: Entwicklung von Innovationen unter anderem für die Bau-, Kosmetik- und Schuhindustrie
  • Zwei neue Forschungslabore für Weiße Biotechnologie und Mikrobiologie sowie für thermoplastische Polyurethane in den USA eröffnet
  • Forschung und Entwicklung im Bereich Pflanzenbiotechnologie in Raleigh/North Carolina konzentriert

Die Präsenz von Forschung und Entwicklung in Asien und Nordamerika haben wir 2012 weiter ausgebaut. In Schanghai/China haben wir den Innovationscampus Asien-Pazifik eröffnet, in dem wir hauptsächlich an Innovationen für die Bau-, Kosmetik- und Schuhindustrie arbeiten. In einem neuen Forschungslabor für Weiße Biotechnologie und Mikrobiologie in Tarrytown/New York entwickeln wir effiziente biotechnologische Produktionsprozesse und arbeiten an antimikrobiellen Produkten für die Bereiche Medizintechnik, Hygiene und Gesundheit. In einem Forschungslabor für thermoplastische Polyurethane in Wyandotte/Michigan erforschen wir künftig neue Produkte, unter anderem für die amerikanische Automobil-, Bau-, Sport- und Freizeitindustrie. Im Zuge der Standortverlagerung der BASF Plant Science in die USA konzentrieren wir die Forschung und Entwicklung im Bereich Pflanzenbiotechnologie künftig in Raleigh/North Carolina. Weitere wichtige Forschungsstandorte für dieses Arbeitsgebiet betreiben wir in Gent/Belgien und in Berlin.

Globales Netzwerk in Wissenschaft und Wirtschaft

  • Netzwerk mit rund 600 exzellenten Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen
  • Forschungslabor für innovative Materialien auf Kohlenstoffbasis gemeinsam mit Max-Planck-Institut für Polymerforschung gegründet

Entscheidender Baustein unseres Wissensverbunds ist auch unser globales Netzwerk mit mehr als 600 exzellenten Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen. Wir arbeiten mit ihnen in vielen verschiedenen Disziplinen zusammen, um unsere ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen. 2012 haben wir erstmals gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Partner ein Forschungslabor an einem BASF-Standort eröffnet. Im Carbon Materials Innovation Center in Ludwigshafen erforscht ein Team aus Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung und der BASF innovative Materialien auf Kohlenstoffbasis. So hat beispielsweise Graphen, eine Modifikation des Elements Kohlenstoff, einzigartige Eigenschaften: Es leitet sehr gut Strom und Wärme, ist chemisch äußerst stabil, ultraleicht und sehr hart. Graphen ist dadurch für viele technologische Anwendungen im Energie- und Elektronikbereich, wie zum Beispiel Solarzellen oder Touchscreens, attraktiv.

Unsere Forschungspipeline umfasste im Jahr 2012 etwa 3.000 Projekte. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung steigerten wir um 141 Millionen € auf 1.746 Millionen € (2011: 1.605 Millionen €). 78 % der gesamten Forschungsaufwendungen verantworteten die Unternehmensbereiche. Weitere 22 % der Aufwendungen entfielen auf die bereichsübergreifende strategische Konzernforschung. Etwa ein Drittel unserer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen fließt grundsätzlich in Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Klimaschutz.

Unsere Innovationskraft und langfristige Wettbewerbsfähigkeit zeigt sich auch in der Anzahl und Qualität unserer Patente. Weltweit haben wir im Jahr 2012 rund 1.170 Patente neu angemeldet. Beim Patent Asset Index, einer Methodik, die industrieweit Patentportfolios miteinander vergleicht, waren wir 2012 erneut führend. Die BASF ist demnach das innovativste Unternehmen der Chemieindustrie weltweit.