✓ geprüft

Globale Arbeits- und Sozialstandards

Arbeits- und Sozialstandards

  • Nationales Recht und Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation als Mindestanforderung
  • Einhaltung der Selbstverpflichtungen wird durch ein gruppenweit implementiertes Monitoringsystem überprüft
  • Wir streben den Einklang unserer Arbeitsbedingungen mit ILO-Standards, OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und lokalen Anforderungen wie Industriestandards an

Es ist Grundlage unserer sozialen Verantwortung, dass wir nationales Recht und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einhalten. Zudem streben wir an, dass unsere Arbeitsbedingungen weltweit im Einklang mit unseren Selbstverpflichtungen und den einschlägigen ILO-Standards, OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen sowie mit lokalen Anforderungen wie Industriestandards stehen. In Ländern, in denen nationale Gesetze, Regeln und Gebräuche nicht im Einklang mit internationalen Standards sind, stehen wir vor der Herausforderung, zum Beispiel gemeinsam mit Arbeitnehmervertretungen, nach Lösungen zu suchen, die Wert für unser Geschäft und die Menschen schaffen.

Die Einhaltung unserer Selbstverpflichtungen überprüfen wir über das gruppenweit implementierte dreigliedrige Monitoringsystem. Im Jahr 2012 gingen 70 Anrufe (6 Anfragen und 64 Beschwerden) zu Arbeits- und Sozialstandards bei den externen Compliance-Hotlines ein. 15 davon hatten nachweisbare Defizite zum Gegenstand. Mit den Ergebnissen der jährlichen Umfrage bei unseren Gruppengesellschaften zur Überprüfung der dort geltenden Arbeitsbedingungen können wir für 2012 Aussagen über 100 % der Mitarbeiter im Konsolidierungskreis der BASF-Gruppe treffen. Ergeben sich bei der Auswertung Hinweise darauf, dass unsere Selbstverpflichtungen unzureichend umgesetzt werden, gehen wir diesen Hinweisen nach und leiten Abhilfemaßnahmen ein. Um die Einhaltung von internationalen Arbeits- und Sozialstandards weltweit besser prüfen zu können, haben wir 2012 die jährliche regionale Risikoanalyse für unsere Geschäfte durchgeführt.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact

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Abfrage der ILO-Kernarbeitsnormen/Menschenrechte 2012 1

 

Implementierter Prozess

Effektivität des Prozesses

1

Datenbasis ohne Becker Underwood. Das Unternehmen wurde mit Wirkung zum 21. November 2012 akquiriert.

2

1 % unserer Mitarbeiter sind in Staaten tätig, in denen das Recht auf Versammlungsfreiheit und Kollektivverhandlungen grundsätzlich durch nationales Recht eingeschränkt ist.

Verhinderung von Kinderarbeit

100 %

Prüfung des Alters des Mitarbeiters bei Anstellung

100 %

Mitarbeiter über 15 Jahre bei Anstellung

Verhinderung von Zwangsarbeit

100 %

Arbeitsvertrag basiert auf freiwilliger Zustimmung des Mitarbeiters

100 %

Recht der Mitarbeiter auf einseitige Kündigung des Arbeitsvertrages

Verhinderung von Diskriminierung

100 %

Personalmaßnahmen basieren auf objektiven Kriterien

 

2012 erhielten wir 22 Anrufe. In 3 Fällen wurde Fehlverhalten festgestellt und wurden Gegenmaßnahmen ergriffen

Recht der Mitarbeiter auf Versammlungs-
freiheit

100 % 2

Keine Maßnahmen der Gesellschaft zur grundlegenden Einschränkung der Versammlungsfreiheit

93 %

Mitarbeiter bei einer Gesellschaft beschäftigt, in der eine Arbeitnehmervertretung existiert

Recht der Mitarbeiter auf Kollektiv-
verhandlungen

100 % 2

Keine Maßnahmen der Gesellschaft zur grundlegenden Einschränkung von Kollektivverhandlungen

87 %

Mitarbeiter bei einer Gesellschaft beschäftigt, in der eine Arbeitnehmervertretung existiert und die Arbeitsbedingungen auf einem Kollektivvertrag basieren