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Verankerung von Nachhaltigkeit in Kernprozessen

  • Integration von Nachhaltigkeit in Entwicklung und Umsetzung der Strategien und Forschungsprojekte unserer Geschäftseinheiten
  • Ökoeffizienz-Analyse und SEEBALANCE® bewerten Nachhaltigkeit von Produkten und Verfahren
  • AgBalance® bewertet Nachhaltigkeit speziell in der landwirtschaftlichen Produktion

Um Geschäftschancen gemäß unserem strategischen Prinzip „Wir treiben nachhaltige Lösungen voran“ noch stärker zu erschließen, stellen wir sicher, dass Nachhaltigkeit in die Entwicklung und Umsetzung der Strategien und Forschungsprojekte unserer Geschäftseinheiten integriert wird. Dabei nutzen wir unter anderem unsere international anerkannten Instrumente zur Nachhaltigkeitsbewertung. Darüber hinaus haben wir Nachhaltigkeitskriterien in unsere Prüfungsprozesse für Investitionsentscheidungen integriert.

Wir bieten unseren Kunden Produkte und Lösungen an, die einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Zum Beispiel unterstützen Elastoflex® E-Systeme der BASF den Leichtbau von Fahrzeugen und tragen so zur Reduzierung des Energieverbrauchs in der Automobilindustrie bei. Unsere Instrumente zur ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbewertung entwickeln wir kontinuierlich weiter. Mit unserer Ökoeffizienz-Analyse identifizieren wir seit 1996 entscheidende Parameter zur Verbesserung der ökologischen und ökonomischen Bilanz von Produkten und Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit der Sozio-Ökoeffizienz-Analyse SEEBALANCE® betrachten wir zusätzlich soziale Aspekte.

Die 2011 von BASF entwickelte AgBalance® Methode analysiert Nachhaltigkeit speziell in der landwirtschaftlichen Produktion. Im Jahr 2012 haben wir beispielsweise landwirtschaftliche Betriebe in Nord- und Südamerika dabei unterstützt, die Nachhaltigkeit beim Anbau von Mais, Baumwolle, Sojabohnen und Zuckerrohr zu verbessern.

Unsere Geschäftseinheiten unterstützen unsere Kunden und Lieferanten beim Thema Nachhaltigkeit. Im Jahr 2012 haben wir insgesamt 14 Kunden der Ernährungs- und Futtermittelindustrie in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien mit SET (Sustainability, Ecoefficiency, Traceability), der BASF-Initiative für angewandte Nachhaltigkeit, beraten. SET wendet Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien auf konkrete Kundenprodukte an und macht Nachhaltigkeit produktbezogen messbar. Dieser Ansatz hilft unseren Kunden, sich mit Produkten, die einen höheren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten, vom Wettbewerb zu differenzieren. Mit unserem Kunden Westfleisch haben wir im Jahr 2012 beispielsweise die CO2-Bilanzen für Kalb-und Rindfleischprodukte analysiert und dabei unterstützt, die Nachhaltigkeit der Fleischproduktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern.

Um Risiken zu minimieren, setzen wir uns global einheitliche Standards zu Umwelt und Sicherheit, Gesundheitsschutz, Produktverantwortung, Compliance sowie zu Arbeits- und Sozialstandards. Durch interne Audits prüfen wir Anlagen- und Arbeitssicherheit sowie Gesundheits- und Umweltschutz. Arbeits- und Sozialstandards untersuchen wir im Rahmen eines dreiteiligen Monitoringsystems. Bei der Auswahl unserer Lieferanten sind für uns auch ökologische und soziale Kriterien relevant.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact