✓ geprüft

Innovation

  • 430 Millionen € Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Jahr 2012 (9 % des Umsatzes)
  • Pflanzenschutz-Pipeline mit Spitzenumsatzpotenzial von 1.700 Millionen €
  • Erfolgreiche Einführung des Fungizids Xemium® in die Kernmärkte in Europa und Nordamerika
  • BASF Plant Science: Anbauversuche der trockentoleranten Maissorte DroughtGardTM Hybride erfolgreich

AgCelence®

Dachmarke für unsere Produkte im Marktsegment Pflanzengesundheit

Wert für die BASF

durchschnittlich mehr als

20 %

jährliches Umsatzwachstum

in den Jahren 2008 bis 2012

Wert für die Kunden

bis zu

 

10 %

Ertragssteigerung

je nach Kultur

Wert für die BASF

Unter der Dachmarke AgCelence ® bieten wir Produkte für die Pflanzengesundheit an, die von der Saatgut- bis hin zur Blattbehandlung reichen. Zwischen 2008 und 2012 haben wir unseren Umsatz mit AgCelence® Produkten durchschnittlich um mehr als 20 % jährlich gesteigert.


Wert für die Kunden

Mit Hilfe von AgCelence® sind Pflanzen weniger anfällig für Belastungen wie Hitze, Kälte oder Trockenheit und wachsen besser. Landwirte profitieren durch höhere und sichere Erträge: Je nach Kultur lassen sich mit AgCelence® Ertragssteigerungen von bis zu 10 % erzielen.

Wir investieren kontinuierlich in unsere Entwicklungspipeline und arbeiten an neuen Wirkstoffen, verbesserten Formulierungen und innovativen Systemlösungen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Bereich Crop Protection beliefen sich 2012 auf 430 Millionen €; gemessen am Umsatz des Segments sind dies etwa 9 %.

Den Wert unserer Pflanzenschutz-Pipeline haben wir in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert. Auch 2012 konnten wir zusätzliches Potenzial identifizieren. Für Produkte, deren Markteinführung zwischen 2010 und 2020 liegt, sehen wir nun ein Spitzenumsatzpotenzial von 1.700 Millionen €. Dies entspricht einer Steigerung um 500 Millionen € gegenüber dem vor einem Jahr ermittelten Wert. Maßgeblich hierfür ist unter anderem eine Verdopplung des Spitzenumsatzpotenzials des Fungizids Xemium® auf mehr als 400 Millionen €. Xemium® haben wir erfolgreich in unsere Kernmärkte in Europa und Nordamerika eingeführt. Die Akquisition von Becker Underwood hat den Wert unserer Entwicklungspipeline ebenfalls gesteigert. Darüber hinaus arbeiten wir an zwei Herbizid-Toleranz-Projekten.

Für die zurückliegenden Markteinführungen von 2002 bis 2009 haben wir das zuletzt berichtete Spitzenumsatzpotenzial von 1.600 Millionen € nahezu erreicht. Diese erfolgreich etablierten Produkte werden wir künftig nicht mehr als Pipelinewert berichten. Wir erwarten jedoch auch bei diesen Produkten ein weiterhin starkes Umsatzwachstum.

BASF Plant Science: Wir kooperieren weltweit mit einer Vielzahl von Biotechnologieunternehmen, Forschungsinstituten und Universitäten. Zusammen mit Monsanto entwickeln wir ertragreichere und widerstandsfähigere Mais-, Soja-, Raps-, Weizen- und Baumwollpflanzen. Der weltweit erste gentechnisch veränderte trockentolerante Mais ist Ende 2011 für den Anbau in den USA zugelassen worden und wird ab 2013 unter dem Markennamen DroughtGardTM Hybride vermarktet. Im Jahr 2012, das im Maisanbaugebiet der USA von Trockenheit geprägt war, haben ausgewählte Landwirte den trockentoleranten Mais erfolgreich in Anbauversuchen getestet. Die so gewonnenen Daten dienen als Grundlage für die kommerzielle Vermarktung.

Angesichts der fehlenden Akzeptanz der Pflanzenbiotechnologie in weiten Teilen Europas haben wir die Unternehmenszentrale der BASF Plant Science 2012 von Deutschland in die USA verlegt. Die ausschließlich auf den europäischen Markt ausgerichteten Projekte wurden deshalb gestoppt.