✓ geprüft

Inorganics

  • Umsatz vor allem infolge positiver Portfolioeffekte signifikant gewachsen
  • Ergebnis auf Grund der Devestition unserer Düngemittelaktivitäten gesunken
  • Prognose 2013: Umsatzsteigerung dank höherem Absatz in mehreren Arbeitsgebieten; Ergebnis auf Niveau des Jahres 2012
Inorganics – Umsatz nach Regionen
(nach Sitz der Kunden)
Chemicals – Inorganics – Umsatz nach Regionen (Tortendiagramm)Bild vergrößern

Bei Inorganics erhöhten wir den Umsatz mit Dritten im Jahr 2012 um 320 Millionen € auf 1.735 Millionen € (Mengen 3 %, Preise 2 %, Portfoliomaßnahmen 15 %, Währungen 3 %). Hauptgrund hierfür waren positive Portfolioeffekte aus der Devestition unserer Düngemittelaktivitäten; Lieferungen von Ammoniak für die Düngemittelproduktion werden seitdem als Umsatz mit Dritten ausgewiesen. Daneben trugen auch die stärkere Nachfrage, insbesondere aus der Elektronikindustrie, sowie positive Währungseffekte und höhere Verkaufspreise bei Grundprodukten zum signifikanten Umsatzwachstum bei.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit sank infolge des fehlenden Ergebnisbeitrags der Salpetersäure-Anlagen, die im Rahmen der Devestition der Düngemittelaktivitäten verkauft wurden. Bereinigt um diesen Effekt lag das Ergebnis auf dem sehr guten Vorjahresniveau. Weiterhin hohe Margen, besonders bei Ammoniak, waren dafür ebenso maßgeblich wie unsere strikte Kostendisziplin.

Das Geschäftsumfeld wird sich 2013 voraussichtlich moderat positiv entwickeln. Wir rechnen daher in mehreren Arbeitsgebieten mit einem höheren Absatz. Unseren Umsatz wollen wir trotz des zunehmenden Preisdrucks steigern. Wir erwarten, dass das Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2012 liegen wird.