✓ geprüft

Innovation

  • Fokus auf innovativen Produktionsverfahren zum Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit
  • Kontinuierliche Verbesserung bestehender Produkte, Anwendungen und Prozesse
  • Entwicklung eines Katalysators, durch den Ameisensäure aus Kohlendioxid und Wasserstoff hergestellt werden kann

CUPUR® T

Beschichtungsadditive für die 3D-Integration von Computerchips

Wert für die BASF

25 %

jährliches Marktwachstum

von 2012 bis 2020

Wert für die Kunden

50 %

Reduzierung

der Galvanisierzeit

Wert für die BASF

Mobiltelefone und Tablet-PCs werden immer kleiner und dünner. Prozessoren, Sensoren oder Speicherchips müssen daher platzsparend verbaut werden: Sie werden übereinander befestigt und durch winzige Kupferverbindungen miteinander verschaltet. Unsere CUPUR® T-Beschichtungsadditive ermöglichen den komplexen Produktionsprozess dieser 3D-Strukturen. Bis 2020 wird der Markt für diese Additive voraussichtlich etwa 25 % pro Jahr wachsen.


Wert für die Kunden

Die 3D-Strukturen sind etwa tausendmal größer als die Leiterbahnen der Computerchips. Dadurch dauert die Galvanisierung – also der Prozessschritt, bei dem die Bauteile durch Kupferabscheidung miteinander verschaltet werden – mit einer Stunde sehr lange. Hohe Herstellungskosten sind die Folge. Dank CUPUR® T reduziert sich die Galvanisierzeit um etwa 50 % und die Chip-Integration wird für unsere Kunden deutlich kostengünstiger.

Im Fokus unserer Forschungsaktivitäten steht die Entwicklung innovativer Produktionsverfahren, mit denen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen. Bei der Entwicklung neuer Produkte orientieren wir uns an den Bedürfnissen der Kunden und nutzen die Chancen, welche die Wertschöpfungsketten des BASF-Verbunds und die Märkte eröffnen. Auch bestehende Produkte, Anwendungen und Prozesse verbessern wir permanent. So arbeiten wir zum Beispiel kontinuierlich daran, den Produktionsprozess von Acrylsäure effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Dank der Verbesserung von Verfahrensparametern, Katalysatoren und der Aufarbeitung der Acrylsäure haben wir den Energie- und Rohstoffeinsatz beständig reduziert. Acrylsäure ist ein wichtiges Vorprodukt für eine Vielzahl von Produkten, darunter Superabsorber, Klebrohstoffe oder Anstrichmittel.

Darüber hinaus arbeiten wir an der Entwicklung eines Produktionsverfahrens, mit dem Ameisensäure aus Kohlendioxid und Wasserstoff hergestellt werden kann. Dank unserer Kompetenzen in Katalyse und organischer Synthese haben wir einen geeigneten Katalysator entwickelt, der während des Prozesses wiedergewonnen werden kann. Derzeit testen wir die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens, das zur sinnvollen Verwendung von CO2 beitragen kann, in einer Pilotanlage. Unsere Kunden nutzen Ameisensäure etwa in der Tierernährung, wo sie Futtermittel schützt und die Gesundheit des Tieres fördert, oder als Entkalkungsmittel bei der industriellen Reinigung.