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Geschäftsausbau in Schwellenländern

  • 2020: Schwellenländer werden voraussichtlich rund 60 % zur Weltchemieproduktion beitragen
  • Teilnahme am Wachstum durch starke Präsenz vor Ort
  • Umsatz in Schwellenländern gegenüber Vorjahr gestiegen; Anteil am Gesamtumsatz der BASF (ohne Oil & Gas) betrug 2012 rund 35 %
Umsatz in Schwellenländern
(% des Umsatzes 1)
Umsatz in Schwellenländern (Balkendiagramm)Bild vergrößern

1 Umsatz der BASF-Gruppe ohne Oil & Gas
2 Umfassen EU-15, Norwegen, Schweiz, Nordamerika, Japan, Australien, Neuseeland

In den kommenden Jahren wollen wir noch stärker in Schwellenländern wachsen und unsere Führungsposition dort weiter ausbauen. 2020 werden die heutigen Schwellenländer voraussichtlich rund 60 % zur globalen Chemieproduktion beitragen. Vom deutlichen Wachstum in diesen Regionen wollen wir profitieren und planen deshalb, zwischen 2011 und 2020 dort mehr als ein Drittel unserer Investitionen in Sachanlagen zu tätigen.

Die Wirtschaft in den Schwellenländern wuchs 2012 wieder deutlich kräftiger als in den Industrieländern. Vor dem Hintergrund der schwachen Weltkonjunktur verzeichneten aber auch viele Schwellenländer – darunter China, Indien und Brasilien – einen Rückgang der Wachstumsraten im Vergleich zur starken Dynamik der Vorjahre. Dies lag unter anderem an der geringeren Exportnachfrage aus Europa und der gedämpften heimischen Investitionstätigkeit.

Dennoch ist unser Geschäft in Schwellenländern 2012 erneut gewachsen: Verglichen mit 2011, konnten wir den Umsatz unserer Gesellschaften mit Sitz in diesen Regionen um 5 % auf 18.213 Millionen € steigern. Alle Segmente leisteten dazu einen starken Beitrag. Nach Sitz der Kunden haben wir unseren Umsatz (ohne Oil & Gas) in den Schwellenländern im Vergleich zum Vorjahr um 2 % auf 21.605 Millionen € erhöht. Damit betrug der Umsatz mit Kunden in Schwellenländern 2012 etwa 35 % des Gesamtumsatzes (ohne Oil & Gas). Bis 2020 wollen wir diesen Anteil auf rund 45 % ausbauen.

Informationen mit Relevanz im Sinne des Global Compact